Kampfshoppen

Wer mich kennt weiß, wie ungern ich einkaufen gehe. Der Erwerb neuer Klamotten ist für mich der blanke Horror! >:-[
Vermutlich habe ich zu viele männliche Hormone, denn ich kann stundenlang durch Baumärkte und Gartencenter stapfen – aber Klamotten??!
Merkwürdig anmutende Teile aus überfüllten Ständern zerren, nach der vermeintlich richtigen Größe suchen (warum verdammt noch mal hat eigentlich jede Firma andere Vorstellungen von Größe 42?), Qualität, Farbe und Preis checken, noch ein paar weitere Teile suchen, rein in die (meist viel zu enge und nicht klimatisierte) Kabine, ausziehen, anziehen, gucken, entsetzt sein (meistens!), ausziehen, anziehen, zornig sein (sehr oft!!), ausziehen, anziehen usw., usw.!

Wir haben uns zwei Tage Extremshopping in einem riesigen outlet center gegeben. Ok, ok: wir waren sehr erfolgreich, aber nur, weil ich eine Freundin dabei hatte, die mich in die Kabine gestellt und Sachen herbeigeschafft hat. Ich war kurz vorm Kollaps, habe aber tatsächlich vier neue Beinkleider gefunden. Dazu noch diverse Oberteile und Schuhe. Ich habe also wirklich keinen Grund zum Meckern. Aber es war harte Arbeit und ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man an so was Spaß haben kann. :no:

Unsere Brasiliengirls dagegen waren begeistert. Auch sie sind hochbeglückt mit dicken Taschen abgezogen. Drei Paar Schuhe kaufen und nur zwei bezahlen, das war so recht nach ihrem Geschmack. Keine Ahnung, wie sie die ganzen Schätze nach Hause bringen wollen. Heute ist das Töchterlein zurück nach London geflogen und es war schon spannend zu sehen, wie oft man einen Koffer umpacken muss um festzustellen, dass er tatsächlich zu klein ist. 88|

Die Männer (insbesondere meiner) haben sich’s einfach gemacht. Sie sind in eine Kneipe und haben Fußball geguckt. Püppi war ordnungsgemäß präpariert und es gab gar keinen Zweifel, dass wir gewinnen würden. Danach haben sie völlig entspannt ein paar TShirts und Socken gekauft und fertig waren sie. :>>

Weil das alles nicht genug war, mussten wir heute noch einen Ausflug zum nahegelegenen Metromarkt machen. Lina liebt Supermärkte und die Metro hat einiges zu bieten. Shopping dritter Tag! Ich hatte die Schnauze gestrichen voll und wenn ich nicht ein paar Lebensmittel gebraucht hätte, hätte ich mir’s verkniffen.

Da lobe ich mir doch mehr Veranstaltungen wie die Besichtigung der Sektkellerei Henkell mit anschließender Verkostung (Montag). Das ist so recht nach meinem Geschmack – im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch da kann man einkaufen und das geht ziemlich flott. Ein Schächtelchen von dieser Bitzelbrause und eins von der anderen und gut ist’s.

Morgen nun muss ich mit Klaus nach Kaiserslautern. Er hat zwei Karten für das Spiel Spanien gegen irgendwen. Lina darf zu Hause bleiben und die Möbel bewachen, kann gemütlich im Garten sitzen und in der Nase bohren, während ich zwischen gröhlenden Kerlen schwitzen und aufpassen muss, dass ich nicht an der falschen Stelle applaudiere. It’s really a hard life! ;D

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