Vorprogramm

Heute ist also wieder einer der geschäftigen Tage. Morgen starten wir in einen Kurzurlaub und davor gibt es – wie immer – noch viel zu tun.

Unabhängig vom normalen Vor-Urlaubsprogramm – ich habe z.B. die Macke, dass ich vor Urlaubsantritt wie bekloppt waschen muss (falls uns mal was passiert, müsste sich andernfalls irgend jemand mit unserer Schmutzwäsche befassen) – habe ich noch diverse andere Programmpunkte wie einen Besuch auf dem Fiedhof, das Besorgen von Geburtstagsgeschenken und anderen Kleinigkeiten. Und ich muss mir Gedanken machen, was in den Koffer zu packen ist. Ich reise gerne mit kleinem Gepäck und da will wohl überlegt sein, was mit muss und was nicht. Hat jemand eine Idee, wie das Wetter am Gardasee in der nächsten Woche wird? Das könnte meine Entscheidungen erleichtern.

Auch muss ich noch divere Emails schreiben, Karten für verschiedene Events ordern, das Equipment für die Fernkommunikation wie Ladekabel fürs Handy, Notebook, Verlängerungskabel (für alle Fälle), Handheld etc. zusammenpacken. Fotoapparat, MP3-Player, Taschenlampe und meine kleine grüne „Einbauküche“ (was das ist, erzähle ich Euch demnächst) müssen außerdem noch mit. Hab‘ ich was vergessen? Wir werden es merken, wenn wir dort sind.
Im Vorfeld finde ich Urlaube ganz schön anstrengend :(, aber wenn es gelungen ist, wirklich an alles zu denken was man notfalls braucht, steht der Erholung nichts mehr im Wege :D.

Drückt mir die Daumen, dass ich nix vergesse! Ich sag‘ schon mal tschüß, denn morgen komme ich ganz sicher nicht mehr dazu, mich zu melden. :wave:

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Zeit

Geht es Euch auch so … stundenlang sitzt man gemützlich auf der Couch, hört Schallplatten, schlürft Kaffee und nix passiert. Es ruft keiner an, es kommt keine Post und zu bügeln gibt es auch nichts. :DD
So ein faules Leben ist schön, geht einem aber auf den Geist, wenn’s länger andauert.

Aber es gibt auch Tage, da überschlagen sich die Ereignisse. Meist passiert das, wenn man sowieso einen ausgefüllten Terminkalender hat oder sonstwie das normale Leben nach einem ruft.
Die letzten paar Tage waren genau von dieser Art. Das Telefon schäpperte immerzu, die Emails kamen in einer Geschwindigkeit, dass ich mit dem Antworten nicht mehr hinterher kam und am Samstag Mittag wurde ich noch von einer ordentlichen Migräneattacke außer Gefecht gesetzt. „Murphy’s Law“ nennt man das wohl, wenn alles schief geht. :`(

Genauso schnell, wie dieser Spuk kommt, verschwindet er dann auch wieder. So stieg ich nach drei Stunden Schlaf (und etlichen Schmerztabletten) wie Phönix aus der Asche, beantwortete die letzten Mails und … es passierte nichts mehr. Keine Ahnung warum, aber plötzlich war die Welt wieder normal. Verrückt, oder?

Zeit ist eigentlich etwas ganz simples: Der Tag hat für alle 24 Stunden und die sind immer gleich lang. Sollte man jedenfalls meinen. Wenn man allerdings wie wild am wirbeln ist, vergeht die Zeit irgendwie schneller. Und wenn man nicht mehr ganz so jung ist, rast sie sowieso. Die ganz Alten behaupten sogar, an so einem Tag sei nichts mehr dran. Das gibt mir schon zu denken und ich überlege, ob und wie man das ändern kann. :??:

Hat jemand einen guten Tipp für mich?

Geil!

Nach drei ziemlich nervigen Tagen gab’s gestern mal Entspannung vom Feinsten!

FlicFlac gastiert in unserer Stadt und wir besuchten die Abendvorstellung mit Freunden. Ich kann Euch sagen: einfach nur geil!
Was die an Akrobatik und Technik bieten, ist spitzenklasse. Das Ganze wird noch humoristisch verpackt und fertig ist ein Produkt, dem man nur Hochachtung zollen kann. Das Programm kommt völlig ohne Ansage aus und fesselt vom ersten Augenblick an. Stellenweise stockt einem der Atem und man vergißt, zu applaudieren. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Vorstellung unbedingt ansehen. Auch diejenigen, die mit Zirkus im herkömmlichen Sinn oder artistischen Darbietungen nichts am Hut haben, werden begeistert sein.

Vor einigen Jahren haben wir schon einmal eine Vorstellung besucht, die m.E. vielfältiger war (ich denke da z.B. an eine Seifenblasen-Nummer, die zwar keine artistische  Höchstleistung, aber wunderschön anzusehen war). Das derzeitige Programm ist nüchterner, aber unbedingt sehenswert.

Also, wenn ihr die nächsten Tage noch nichts vorhabt, unbedingt hingehen. Dann werdet ihr auch erfahren, was man mit einem Drahtbügel aus der Reinigung noch machen kann, außer Kleider dran aufzuhängen.
Oder wie viele Motorräder in einer Kugel herumfahren können, die einen Durchmesser von geschätzten 8-9 m hat. Und, und, und … .

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Hilferuf

Bei der allmorgendlichen Lektüre der hiesigen Tagszeitung ist uns heute ein Artikel aufgefallen, den ich Euch hier nicht vorenthalten möchte:

„Dramatischer Hilferuf

SCHLEIDEN: Ein dramatischer Hilferuf versetzte im Eifelort Schleiden die Polizei in Unruhe. Eine Frau fand vor einem Haus einen Zettel mit Kinderschrift und den Worten „Ich brauche helfe holt bite die pulizei driten stok bite shnel“.
Die Polizei fürchtete, dass ein gefangenes Kind um Hilfe ruft. Tatsächlich fanden sie im Haus einen Drittklässler, der sein Zimmer aufräumen sollte – was er mit dem Hilferuf abwenden wollte.“

Sind sie nicht süß, die lieben Kleinen? Falls ihr Kinder habt, die ihr zum Aufräumen in ihre Zimmer verbannt: wundert Euch nicht, wenn plötzlich die Bullen vor der Türe stehen! ;D

Schönen Samstag noch; ich begebe mich jetzt ans Bügelbrett.

Unbeliebter Besuch

Sie sind praktisch überall und eigentlich hab‘ ich ja auch gar nichts dagegen – so lange sie sich nicht in meiner unmittelbaren Umgebung befinden! Das tun sie aber jetzt. Sie dringen in unsere Häuser ein und machen sich breit.
Normalerweise koche ich, wenn Gäste kommen, backe Kuchen, beziehe Betten und versuche, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das alles muss ich bei diesen Gästen nicht tun und doch sind sie mir lästig. Sehr lästig! :>j

Die Rede ist von allerhand Getier, das sich nun eine warme Bleibe sucht und sich in meiner Wohnung breit macht. Warum bei mir? Sollen die doch zum Nachbarn gehen! Und wenn schon bei mir, warum dann in Wohnzimmer und Küche und nicht im Keller. (Da würde es mir auch nicht gefallen, damit könnte ich aber einigermaßen leben.)

Gestern jedoch hat mich bald der Schlag getroffen. Nach einem anstrengenden Tag saß ich gemütlich mit dem Notebook auf der Couch, als ich aus den Augenwinkeln Tarantula in Richtung Sessel rennen sah. 88| Igitt! Ich sprang auf und – weil mein Liebster in seiner bequemen Liegehaltung verharrte – bewaffnete mich schon mal mit Paral und einer Blumenvase. Bewährte Methode! Ich beobachtete die Umgebung des Sessels genau, es tat sich aber nichts. Das Untier war verschwunden und kam erst wieder zum Vorschein, als meine Aufmerksamkeit mal kurz nachgelassen hat. Mein Göttergatte hat sie dann ins Freie befördert und ich befürchte, sie kommt morgen zur Hintertür wieder rein. :-/

Heute Morgen nun das gleiche in der Küche. Ich wollte mir einen ersten Kaffee machen, als ich ein etwas kleineres Exemplar über den Fußboden huschen sah. Diesmal war ich aber schneller. Blumenvase drauf und fertig.
Mein Held hat sie soeben … – ihr wisst schon.

Nun sollen Spinnen ja nützliche Tiere sein. Mir nützen sie nichts. Alles, was sie in meiner Wohnung tun könnten, kann ich gut ohne sie selbst erledigen. :yes:
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich liebe Tiere! – Ab einer Größe, wo man (frau) sie streicheln kann und sie sollten auch nicht mehr als vier Beine haben!

Hoffen wir, dass ich nächste Woche von solchen Überraschungen verschont bleibe, da ist mein Tierbändiger nämlich nicht da! U-(

Gruselige Grüße!

Ausgeprägtes Sendungsbewußtsein

Es gibt Leute, die mit offenen Augen durch die Welt gehen, Fragen stellen, diskutieren, nachbohren. Im besten Fall machen sie noch konstruktive Vorschläge zur Verbesserung. So weit, so gut.

Es gibt aber auch Leute, die können gar nicht aufhören zu diskutieren. Sie zerpflücken jedes einzelne Wort in winzige Fitzelchen, wiederholen sich, geilen sich auf an Nichtigkeiten und rauben ihren Mitmenschen wertvolle Zeit und den Verstand. Sie werfen ganz verschiedene Dinge in einen Topf, rühren und fischen dann irgendetwas heraus, auf dem sie weiter herumreiten können. Konstruktiv ist natürlich etwas anderes.
Ganz besonders nervig ist ein solches Verhalten, wenn es dabei um eine gute Sache geht und man versuchen will, diese Person eben davon zu überzeugen.

Wie lange muss/soll man solche Diskussionen durchhalten? Macht es Sinn, die betreffende Person vielleicht halb zu überzeugen und ins Boot zu holen – mit der Gefahr, dass die Diskussionen dann nie aufhören, weil sie ganz sicher immer irgend etwas zu bekritteln hat – oder sollte man sich kurz und schmerzlos aus der Diskussion verabschieden und sich wieder den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden?

Ich persönlich tendiere zur letzten Variante. Das Leben ist zu kurz, um es mit Menschen mit so ausgeprägtem Sendungsbewußtsein zu vertun.
Selbstdarsteller gehören auf die Bühne.

Wie denkt Ihr darüber?

Ich führe eine Liste …

… mit den nervigsten Werbespots.

Wir sehen gerne die Nachrichten um 19.00 Uhr und schalten den Fernseher rechtzeitig ein. Was einem da an Werbung geboten wird, schreit zum Himmel. Diese Werbefuzzies müssen uns für total bekloppt halten und manche Firma täte gut daran, ihren Werbeetat radikal zu kürzen. Ist denen eigentlich noch nicht klar, dass es auch so etwas wie Anti-Werbung gibt? :crazy:

Ich für meinen Teil führe (gedanklich) eine Liste der nervigsten Werbespots. Hier meine derzeitigen Highlights:

– „Guten Tag, Herr … ähm“ >:-[
– der Frühbucherrabatt >:-[
– „Sag mal Mama, studierst Du heimlich Medizin?“ :>:>
– und natürlich die Pissnelke, die an jeder Tanke raus muss. :>

Ich werde einen Teufel tun, diese Produkte jemals zu kaufen. Wenn die kein Geld mehr verdienen, können die für so einen Schei.. auch keines mehr ausgeben!

Es ist ja nicht genug, dass diese Spots einfach nur schlecht sind, nein: sie werden auch noch bis zum Erbrechen wiederholt! Während Familie Sonnenschein beim Abendessen sitzt, gibts dann Werbung für Slipeinlagen, Hämorrhoiden-Mittel, Fußpilz- und Prostata-Erkrankungen. Da soll einem der Appetit nicht vergehen! Ach, auch sehr schön

– die Omma, die nicht in einer fremden Umgebung wach werden will >:-[

(Lieber Gott, mach‘ dass ich so ein Gerät nie brauche!).

Eure genervte Fernseherin.