Geschäfts- und Lustreisen

Ein nettes langes Wochenende steht bevor, zumindest für mich :D.
Morgen geht es auf Geschäftsreise, das heißt, mein Göttergatte macht Geschäfte bzw. muss arbeiten und ich werde nett shoppen gehen und die Wirtschaft ein wenig ankurbeln. Bis einschließlich Samstag habe ich Zeit, nach den Objekten meiner Begierde zu suchen.
Dazu werde ich noch ein bisschen Zeit mit Freunden verbringen, Kaffee und Weinchen trinken und quatschen.

Am Sonntag in aller Herrgottsfrühe starten wir dann zu einem Kurztrip nach London. Hochzeits-(tags-)reise. Fünfundzwanzig Ehejahre müssen ja irgendwie gefeiert werden (obwohl ich ja der Meinung bin, mir stünde nach all den Jahren mindestens der Friedensnobelpreis zu! ;)) Jedenfalls werden wir uns zwei schöne Tage dort machen und hoffen, dass es nicht ganz so kalt sein wird, wie seinerzeit während unserer Hochzeitsreise. Damals mussten wir uns erst einmal mit Schals und Mützen ausstaffieren, um auch außerhalb des Hotelbettes noch irgend etwas machen zu können. Rein vorsorglich werde ich diesmal gleich etwas Wärmeres mitnehmen (die Zeit, die wir im Bett verbringen, ist irgendwie kürzer geworden :-/).

Jedenfalls werde ich jetzt vermutlich ein paar Tage nicht hier zugange sein. Ab Mittwoch erfahrt Ihr dann, wie es uns bzw. mir so ergangen ist.
Tschüüüß! :wave:

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Rauscher

Zum Abschluss des Wochenendes gehen wir gerne mit Freunden essen. Nach einem meist ruhigen Sonntag mit Mittagsschläfchen, Kaffeetrinken und ähnlichen geruhsamen Tätigkeiten ist das ein schöner Wochenendausklang. So geschehen auch gestern. Nun ist aber Schumi gestern auch sein letztes Rennen gefahren und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also haben wir uns schon um 17.30 Uhr im Lokal getroffen und waren baff erstaunt, dass die Kneipe schon ziemlich voll war. Aber egal, wir hatten einen Tisch und studierten die Speisekarte.
Ein Aushang im Lokal wies darauf hin, dass es „Rauscher“ gibt. Für diejenigen unter Euch, die es nicht kennen: Das ist Apfelsaft auf dem Weg zum Apfelwein (auf hessisch heißt der übrigens „Äbbelwoi“ und wird auch gerne als „Stöffche“ bezeichnet). Jedenfalls ist Rauscher süß, spritzig und unglaublich lecker. (Unn Allohol is auch drinne!) 😉
Da ich das vorgegebene Tagespensum von 2 Litern Flüssigkeit ja nie erreiche und an diesem Tag außer zwei Tassen Kaffee am Morgen noch gar nichts getrunken hatte, war ich richtig durstig und pfiff mir als erstes ein großes Glas Rauscher rein. Zum Essen bestellte ich gleich noch ein zweites.
Das Essen war lecker und wir haben uns nett unterhalten. Dann fuhren wir nach Hause und ich schaffte gerade noch so den Weg zum Klo. Rauscher heißt nämlich nicht von ungefähr so. Er rauscht halt grad so durch! 8|
Ich kann Euch sagen: mir war es sowas von elend, dass ich mich erst einmal hinlegen und meinen in Mitleidenschaft gezogenen Kreislauf wieder stabilisieren musste. Von Schumis Rennen habe ich leider nur die letzte Runde gesehen. Er muss aber eine tolle Abschliedvorstellung gegeben haben – die Männer waren begeistert!

Ich hab‘ meinen Göttergatten gebeten, mich nochfalls mit Gewalt davon abzuhalten, jemals wieder dieses Teufelszeug zu trinken. Schon gar nicht aus großen Gläsern und auf Ex!
Heute jedenfalls werde ich Schonkost zu mir nehmen und um Obst in jeglicher Form einen großen Bogen machen! :-/

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Wie im Flug …

… vergeht die Zeit und ich komme zu nichts mehr. Meine treuen „Fans“ haben sicher schon gemerkt, dass ich mich hier im Moment etwas rar mache. Lasst Euch trösten: ihr müsstet mal meinen Haushalt sehen …! Zwei Körbe Bügelwäsche, mindestens drei Maschinen Schmutzwäsche, die Winterklamotten sind noch nicht griffbereit, die Fenster nicht geputzt, die Betten müssen abgezogen werden, und, und, und. Ich könnte die Liste des Mißstands endlos fortsetzen.

Der Grund ist: ich übe mich jetzt in Vereinsmeierei. Richtig gehört!
I C H! Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Vereinsmeierei ungefähr so viel am Hut habe, wie Ottfried Fischer mit Diäten.   

Aber es hilft nix. Wenn wir unseren Verein Kinderhorizonte endlich im Vereinsregister eingetragen haben wollen, müssen wir uns notgedrungen mit der Materie befassen. Dabei haben wir noch so viele organisatorische Dinge zu regeln und intern umzustrukturieren, dass für „so ’n Quatsch“ eigentlich gar keine Zeit ist. Naja, und für das bisschen Haushalt schon gar nicht.

Was mich am meisten nervt ist die Tatsache, dass ich mich jetzt wieder mit Exel-Tabellen befassen muss. Damit stehe ich ziemlich auf Kriegsfuß. Ich hab‘ zwar mal eine Erinführung in Exel gekriegt, das ist aber ewig lange her. Gestern nun stand ich vor dem Problem, dass ich drei Zahlen in eine Zelle (so heißen die Dinger) ‚reingeschrieben habe und das Programm mir irgendetwas daraus berechnet hat (meine Zahlen mit dem Tagesdatum multipliziert oder weiß der Geier, was sonst). Jedenfalls tat es etwas, was es nicht tun sollte und so was nervt gewaltig. Zumal, wenn man keine Zeit für solche Spielchen hat. Ich habe ganz unten in meinen Gehirnwindungen gekramt und dann zumindest gewußt, warum es das macht. Ändern konnte ich es allerdings nicht. Da musste ich heute Morgen meinen Guru befragen und mit gönnerhaftem Lächeln hat er mein Problem mit einem Mausklick gelöst.    Toll! S‘ Läbbe könnt so einfach sein!

Ich könnte noch viel erzählen, von den diversen Programmen, in denen ich zur Zeit mehr oder weniger erfolgreich ‚rumtobe, aber das wollt Ihr ganz sicher nicht wissen! Also was bleibt? Richtig: ich sage tschüß und wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Wenn mal was Aufregendes passiert, melde ich mich und erzähle davon. Bis dann!

Tapferkeit

Die Tage werden kürzer, die Temperatur fällt unaufhörlich und nur bei direkter Sonneneinstrahlung klettert das Thermometer noch mal Richtung 20° Grad. Für Mitte Oktober alles ganz normal, sollte man meinen.

Es gibt aber Zeitgenossen, die sich mit dem nahenden Herbst überhaupt nicht anfreunden können und den Sommer auf Teufel komm‘ raus verlängern wollen. Die weniger Betuchten zeigen das mit ihrer Kleidung. Die Mädels staksen auf rot gefrorenen – weil unbestrumpften, nur mit Sandalen bestückten – Füßchen durch die Stadt, vereinzelt sieht man noch mehr oder minder schöne Nabel zwischen knappen Jeans und TShirts hervorluken und auch Spaghettiträger sind noch nicht out.
Die Herren der Schöpfung machen das anders: sie fahren Cabrio! Morgens, bei 6° Grad und leichtem Nebel. Ohne Witz, mir sind heute Morgen drei solcher Exemplare begegnet. Allerdings tragen sie dabei dicke Rollkragenpullover, Lederjacken, Schal, Mütze und Handschuhe. Man(n) will ja seine Gesundheit nicht ruinieren; sooo cool sind sie dann doch nicht!

Leute, lasst es Euch gesagt sein: es sieht bescheuert aus! Als mir das erste Cabrio begegnete, dachte ich noch, er habe sein Hardtop verschlampt oder der Antrieb fürs Verdeck sei defekt. Nach der dritten Begegnung war mir klar, dass da etwas anderes dahinter stecken muss. Ein Cabrio ist bestimmt eine schicke Sache, aber doch wirklich nur im Sommer! Bei knackigen Außentemperaturen ist es nur albern und macht den Kerl hinterm Lenkrad nicht wirklich attraktiver (schon gar nicht, wenn die Nase rot- und das siegesgewisse Lächeln festgefroren sind).

Mottet Eure Cabrios ein, kramt im Keller nach dem Verdeck oder lasst den Antrieb dafür reparieren. Bedenkt, dass all das Laub, das jetzt von den Bäumen fällt, unweigerlich auch in Euren Autos landet und dann mühevoll wieder herausgekehrt werden muss. Der nächste Sommer kommt bestimmt und dann könnt ihr Euer gutes Stück wieder ausfahren. Im kurzärmligen Hemd, das Rolex bewehrte Handgelenk lässig auf der Tür aufgelehnt, macht das Ganze viel mehr her!

Und für die Mädels: Eure Tapferkeit in allen Ehren, aber eine Nierenbeckenentzündung ist schmerzvoller, als frau in jungen Jahren glaubt und die neue Herbstmode ist doch recht attraktiv! Spart Euch die Praxisgebühr und investiert Euer Geld lieber in ein Paar schicke, neue Stiefelchen und lasst das Nabelpiercing eine Überraschung für einzelne, ausgewählte Betrachter sein!
Es ist ja nicht für immer, sondern nur für ein paar Monate! 😀

5.37 Uhr …

… eine blöde Zeit zum Aufwachen! Einschlafen rentiert sich nicht mehr (funktioniert meist sowieso nicht) und um den Tag richtig anzufangen, ist es eigentlich noch zu früh. :yawn: Die Zeitung ist noch nicht da und die bzw. das dort enthaltene Kreuzworträtsel brauche ich, um mein Gehirn in Gang zu bringen. Also gibts halt heute erstmal Kaffee und den Blog. Überall ein bisschen rumstöbern und dann überlegen, was man selbst so zu erzählen hat.

Vielleicht über das Wochenende?

Ok, Freitagabend: Pisatest geguckt, ein bisschen mitgeraten, dazwischen telefoniert und Blog gelesen. Dazu ein lecker Weinchen und Füße hoch. 🙂

Samstag: Kuchen gebacken, ein bisschen Hausarbeit erledigt, Hexenschuß eingefangen, 8| Tabletten eingeschmissen, Mittagsschlaf gemacht, telefoniert, in fragwürdiger Haltung ein schnelles Essen gezaubert, schmerzfreie Position auf der Couch gesucht, zu vorgerückter Stunde umgebettet.

Sonntag: „Dope“ eingeworfen, nett gefrühstückt und über die Zukunft unseres Vereins debattiert, Ziele konkretisiert, Arbeit verteilt, Homepageänderungen festgelegt. Kaffee getrunken, Frizzante getrunken und am Abend super lecker beim Thailänder gegessen. (Nr. 272: Rindfleisch mit grünem Curry, Bambussprossen und Kokosmilch; extra scharf und extra köstlich!). 😀

Danach haben wir unseren Besuch zum Bahnhof gebracht, damit sie die Heimreise antreten konnten. Auf dem dunklen Bahnhofsvorplatz (derzeit eine Baustelle) einen Pfosten übersehen und mit dem Knie dagegen gerannt. 8|8| Boiiing. Tolle Sache. Rückenschmerzen waren schlagartig weg. Meine fragwürdige Haltung ist einer anderen – für den Betrachter nicht minder lustigen – gewichen.
Nun ist das Knie etwas dick, etwas blau und tut etwas (nein, ziemlich!) weh.

Fazit: Das Wochenende war ein voller Erfolg. Mal sehen, was die gerade begonnene Woche so für mich bereit hält.

Motto: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. (Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer!) Aber ich bin Optimist und meine rechte Seite ist noch relativ unversehrt. Also, wohin soll das Klavier? :DD

Liebe Grüße und eine schöne, unfallfreie Woche! :wave:

Also gut,

liebe Belinda, dann schnapp‘ ich mal das Stöckchen!

5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
– ein Supergedächtnis
– tiefen, erholsamen Schlaf
– Adleraugen
– ein gut gefülltes Sparbuch
– mehr Spaß an hausfraulichen Tätigkeiten

5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
– zu viel „Speckdrum“ >:-[
– eine Steuererklärung, die noch gemacht werden muss >:-[>:-[
– meine Brille 😦
– meine Ungeduld :-/
– Spinnen und Stechmücken im Haus >:-[

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
– Geiz
– Ignoranz
– Angeberauto
– Krankheiten
– Freunde, die keine sind

5 Dinge, die ich habe und auch gerne weiterhin haben möchte:
– meinen Mann und meine Familie
– meine Freunde
– Humor
– Organisationsatalent
– Gesundheit

5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
– Poison Yvi
– leGour
– trullatrine (was ist eigentlich aus deren Blog geworden?)
– Careca
– piper1980.

Schönes Wochenende! :wave:

Es gibt wieder mal Fußball …

… und die deutsche Elf spielt gegen irgendwen.

Ich sitze auf der Couch und versuche, in allen möglichen Foren irgendwelche Anzeichen von Leben zu finden. Da ist aber keines. Die Nation sitzt vor dem Fernseher und verfolgt die Balltreterei. Mein Göttergatte auch. Er guckt und schweigt. Sehr unterhaltsam.
Ich schaue zwar nicht hin, kriege aber Beckmanns bescheuertes Geschwätz mit (leider).>:-[
Nachdem die Deutschen 3:1 geführt haben, haben sie es wohl etwas langsamer angehen lassen und der Kommentator hat getan, als ginge die Welt jetzt unter. Das 4:1 hat er dann bejubelt, als hätten sie soeben einen Pokal gewonnen. Am liebsten wäre ihm gewesen, sie hätten gleich noch eines geschossen. Bescheuert. Mann, Beckmann, das ist nur ein Spiel!

Und grad‘ ist es aus. Mal sehen, ob ich meinem Männe noch einige vollständige Sätze entlocken kann. 😉 Wenn nicht, gehe ich eben ins Bett. Gute Nacht!