Zwischenbericht

Dafür, dass der Schnee immer weniger wird, läßt es sich noch sehr gut fahren. Dumm nur, dass der Hausberg (da, wo unsere Aprés-Ski-Hütte liegt >:-[) keine Beschneiungsanlage hat. Vor zwei Tagen konnten wir sie noch über einen vereisten Waldweg und das letzte Stück der (gesperrten) Piste erreichen. Das war kein Zuckerschlecken! Der Waldweg an sich war schon kriminell, aber als wir vor der Piste standen …?! „Caipi“, dachte ich, „wenn du dich hier auf die Schnauze legst, das tut richtig weh!“ Den Gedanken daran, dass ich dann auch nicht mehr auf die Beine kommen würde, habe ich vorsorglich verdrängt. Eigentlich war die Fläche nur noch mit Schlittschuhen zu befahren. Wir sind also langsam losgerutscht und haben versucht, die Schier Richtung bergauf zu lenken um evtl. nochmal zum Stehen zu kommen. Ich sag’s Euch, ich kam mir vor wie nach dem dritten Tag Schikurs und das erste mal auf einem richtigen Hang: zittrige Knie und Schiss in der Bux ohne Ende! 88| 88|
Wir haben es alle ohne Unfall geschafft und ich habe mir geschworen: NIE MEHR WIEDER! Großes Indianerehrenwort! Der Angstschweiß lief mir in Sturzbächen vom Körper.
Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich heute mal wieder dazu komme, etwas in meinem blog zu schreiben. Die anderen haben heute eine neue Route ausprobiert: Mit dem Lift ein kleines Stückchen nach oben, verbotener Weise mittendrin aussteigen und quer über die Piste rutschen. Angeblich die einzige Möglichkeit, dorthin zu kommen und (ebenfalls angeblich) sogar halbwegs legal. Ich werde mir später die Erfahrungsberichte anhören oder sie im Krankenhaus besuchen.

Tja, ansonsten geht es uns gut. Wir sind im Urlaubsstreß (Begrüßung der diversen Hütten- und Kneipenwirte, Erfragen der Neuigkeiten, wer hat geheiratet, ein Kind gekriegt, ist gestorben, etc.) Wenn man 20 Jahre immer wieder in den selben Ort kommt, gehört man irgendwie dazu.
In meinem neuen Buch, auf das ich mich so gefreut habe, habe ich noch nicht eine Seite gelesen; man kommt ja zu nix hier. :>>

So, jetzt werde ich mir noch eine Tüten-Caipirinha machen (gibt’s tatsächlich! Von Cachaca No. 51. Ist gar nicht so schlecht – jedenfalls besser, als andauernd dieser sprittige Obstler!) Danach werde ich mich zu einem gepflegten Mittagsschlaf niederlegen.

Ich wünsche Euch allen eine geruhsame Arbeitswoche, es sind ja nur noch zwei Tage! ;D

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6 Gedanken zu “Zwischenbericht

  1. So, jetzt werde ich mir noch eine Tüten-Caipirinha machen (gibt’s tatsächlich! Von Cachaca No. 51. Ist gar nicht so schlecht…

    Wo gibt’s das denn? Haben will!!!

    Viel Spaß noch und pass auf dich auf!!!
    Liebe Grüße
    belinda.

    PS. Yvi braucht ganz dringend eine Bescheingung oder so… melde Dich bitte mal bei ihr.

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