Nachlese

Nach einem köstlichen Frühstück mit Bauernspeck, frischen Eiern (von glücklichen Hühnern), hausgemachter Marmelade und einem Tässchen Prosecco sind wir zu unserem letzten Schitag aufgebrochen. Wir konnten uns nochmal richtig austoben und fast alle Hänge abfahren. 😀 Der Hausberg ist immer noch gesperrt und wurde erst am Samstag für die (mehr-)zahlenden Gäste der Hauptsaison präpariert. War uns aber egal, wir kennen die Gegend sehr genau und kommen überall hin, wo wir hin wollen (ätsch!).

Bei dem Wirt unserer allerliebsten Lieblingshütte (liegt total versteckt und muss zu Fuß erklommen werden) hat der Göttergatte eine CD mit dem Hüttensong (eindeutig zweideutiger Text) erstanden und am Nachmittag haben wir in unserer Aprés-Ski-Hütte feucht-fröhlichen Abschied gefeiert.

Einige von uns haben den Absprung rechtzeitig geschafft und konnten noch Koffer packen und duschen und waren rechtzeitig abmarschbereit zum Abendessen. Schon in Hut und Mantel hörten wir vor unserem Haus ziemlich lautes Gerede und Lachen und schauten vom Balkon. Unsere restliche Clique versuchte gerade, einigermaßen graziös aus einem Taxi zu fallen. STRUNZENBREIT!!! 88| 88| 88|
Der Hüttenwirt hatte nach dem erheblichem Alkoholgenuß seiner Gäste doch Bedenken, sie unbeaufsichtigt nach Hause zu schicken und sie kurzerhand in ein Taxi verfrachtet.
Na bravo, dachten wir und sind schon mal ins Restaurant gegangen, um Quartier zu machen. Mit 20-minütiger Verspätung trudelte dann der Rest der Truppe ein und unterhielt das ganze Lokal. Gottlob war es unser letzter Abend und bis zum nächsten Jahr ist ihr Auftritt hoffentlich vergessen. Der Wirt sah es jedenfalls gelassen und spendierte noch eine Runde obendrauf. :-/

Ziemlich geschafft vom vielen Abschiednehmen bin ich dann ein letztes Mal auf meine harte Schlafstatt gesunken und am Morgen vom Schneeschieber geweckt worden. Seit 3.00 Uhr in der Früh schneite es unaufhörlich und wie verrückt. Also war Schneeketten aufziehen angesagt. Ich hab‘ mir schon nix gutes gedacht und sollte Recht behalten. Erstmal eine Stunde im Stau stehen (an einer Stelle, wo es definitiv keine Ausweichmöglichkeit gibt) und dann noch 250 km im dichten Schneetreiben. Vorwärtskommen nur im Schneckentempo. Gottlob wurde es danach besser und wir erreichten die Heimat zwar viel später als normal, aber immerhin wohlbehalten.

Nun ist Schluß mit Lustig und jetzt werde ich meiner neuen Hausangestellten mal richtig Stress machen. Wenn die Wäscheberge abgearbeitet sind, melde ich mich wieder. :wave:

3 Gedanken zu “Nachlese

  1. Hallo Caipi, herzlich willkommen zurück im schneefreien Gebiet.
    Deine Urlaubsschilderungen sind einfach herrlich. Außerdem werde ich richtig neidisch. Einmal, weil ich ja vielleicht auch ganz gerne skifahren können würde (wird aber wohl nichts mehr). Und zum Anderen, weil das Reisen mit einer fröhlichen Urlaubsclique ja sowieso ganz toll ist.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche – bis bald mal wieder – Karin.

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