Reingefallen

Die Regelung mit der Sommerzeit und der „geklauten“ Stunde haben wir ja schon lange und man sollte meinen, mittlerweile hätten alle kapiert, wie es geht. Dem ist natürlich nicht so, wie man alle Jahre wieder feststellen kann. Diesmal allerdings habe ich mich sogar selbst reingelegt.

Wir haben es familienintern so geregelt, dass jeder „seine“ Uhren selbst umstellt und so habe ich, bevor ich am Sonntag Morgen ins Bett bin (wir waren eingeladen und es ist mal wieder etwas später geworden :oops:) meinen Wecker auf die richtige Zeit eingestellt. Im Laufe des Sonntags folgten dann noch diverse andere Uhren. Vergessen allerdings hatte ich den alten Radiowecker, der zwar als solcher nicht mehr benutzt wird, aber die einzige Uhr ist, auf der ich die Zeit noch ohne Brille erkennen kann. :-/

Heute Morgen habe ich in Ruhe meinen Kaffee geschlürft und anschließend ein bisschen im Bad rumgetrödelt. Zwischendurch bin ich mal unbebrillt ins Schlafzimmer und hab’ auf die Uhr geschielt: alles im grünen Bereich – dachte ich. Die Ernüchterung kam etwas später, als ich die frisch geputzten Augengläser wieder aufsetzte. Scheibenkleister! 8|
Gott sei Dank hatte ich keinen frühen Termin, den hätte ich nämlich sauber verpasst. So musste ich nur ein bisschen Gas geben, um die verlorene Zeit wieder einzuholen. Ach ja, und den ollen Wecker habe ich natürlich auch gleich noch gestellt.
Der Herbst, wenn wir wieder auf Normalzeit umstellen, ist irgendwie stressfreier. ;D

Werbeanzeigen

6 Gedanken zu “Reingefallen

  1. Mit dem arbeiten ist mir auch mal was passiert. Es war aber nicht zum Zeitpunkt einer Umstellung. – Aus Versehen hatte ich meinen Wecker um eine Stunde zu früh gestellt, war, als er schellte, brav aufgestanden und hatte mich fertig gemacht. Kurz, bevor ich das Haus verließ, schaute ich auf meine Küchenuhr. Und sah, dass ich eine Stunde zu früh war. Wir haben ja Gleitzeit, ich hätte also ruhig zur Arbei gehen können. Aber ich habe mich dann wieder ausgezogen und hab mich nochmal ins Bett gelegt.Nicht mit mir, Freunde!

    Liken

    • Recht so! Man sollte sich von den Zeitmessgeräten nicht unter Druck setzen lassen (obwohl ich glaube, sie sind nur deshalb erfunden worden).
      Eine frühere Kollegin von mir – sie kam vom Land und hatte täglich eine lange Busfahrt zu absolvieren – hat im dicken Winter mal über eine Stunde auf den Bus gewartet und ist an der Haltestelle beinahe festgefroren. Erst dann hat sie realisiert, dass es erst 4.00 Uhr in der Frühe ist.
      So etwas könnte mir nicht passieren, dafür bin ich morgens viel zu träge.

      Liken

  2. Hallo Caipi – ja, das mit der Zeitumstellung …
    Seit Jahren – oder vielleicht seit Beginn dieser ganzen Umstellerei – nerve ich angeblich meine ganze Familie im März bzw. September in regelmäßigen Abständen mit den Worten „Eigentlich wäre es jetzt ja …. soundsoviel Uhr.“ Die können es alle nicht mehr hören.
    Aber ich finde, dass ich meistens recht habe, und die in dem jeweiligen Moment aktuelle Problematik mit einer solchen Aussage hinreichend erklärt ist.
    Na ja – schöne Grüße von Karin (wie spät ist es noch mal ???)

    Liken

  3. Eigentlich … in diesen Tagen fürwahr das meistgebrauchte Wort. Damit kann man alles erklären und entschuldigen.
    Mich stört die Zeitumstellung „eigentlich“ wenig. Wir feiern in diesen Nächtens meistens irgendetwas, gehen dementsprechend viel später ins Bett als sonst und stehen sonntags erst gegen Mittag auf. Dann sind Körper und Geist so durcheinander, dass sie die Zeitverschiebung gar nicht mitkriegen und ab montags wieder funktionieren.
    Liebe Grüße nach Kölle!

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s