Heute

Geburtstag

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Sooo eiiin Taaag …

so wunderschööön wie heeuute!

Diesen Fastnachtsschlager hätte ich gestern laut singen können. Hab‘ ich aber nicht, da meine Musikalität etwas zu wünschen übrig lässt. Aber gepasst hätte es, denn der Tag verlief sowas von gut …! 😀

Er begann damit, dass wir verschlafen haben. Nachdem am Freitag unser Handwerker abgerückt war und wir den Fußboden geschrubbt, Schränke sauber gemacht und wieder aufgehängt, Kühlschrank und -truhe wieder an Ort und Stelle gewuchtet, die Bänke wieder zusammen geschraubt und Lampen installiert haben, waren wir richtig kaputt und sind erst durch die Gartenaktivitäten der Nachbarn wach geworden. Mist. 😐

Wir brauchten einen neuen Tisch für den Partykeller. 120 X 200 cm, den man nach Möglichkeit auch noch ausziehen kann. Nicht unbedingt ein gängiges Maß und wir waren auf das Schlimmste gefasst. Wir also flugs durchs Bad und ab ins Auto. Frühstücken wollten wir unterwegs (beim Schweden oder so).
Unsere erste Anlaufstelle war ein Möbelhaus in einer nahegelegenen Stadt. Die hatten natürlich nicht das Richtige. Also wieder ‚raus zum Auto und daußen sahen wir – in der Gartenmöbelabteilung – einen massiven Holztisch in genau unseren Maßen und noch um 40 cm ausziehbar. Der Clou: zum halben Preis!! Wieder rein in den Laden, bezahlen und das Teil ins Auto wuchten, war alles eins und wir waren gerade mal eine halbe Stunde unterwegs! :DD
Dann haben wir uns ein nettes Freiluftcafé gesucht und erstmal lecker gefrühstückt. Um uns herum war ein kleiner Markt und wir beschlossen, uns noch ein kleines Käsesortiment und ein Weißbrot fürs Abendessen mitzunehmen.
Der Käseverkäufer war richtig nett, verteilte Kostproben ohne Ende (das Frühstück vorher hätten wir sparen können)und wir kauften natürlich mehr als geplant. Aber egal.
Im Parkhaus (man fährt mit Geldkarte rein und raus), öffnete sich die Schranke nicht und es wurde auch kein Geld von der Karte abgebucht. Fehler im System. Geschwind den roten Knopf gedrückt und schon kam jemand angespurtet und öffnete die Schranke. Parken für lau! :DD

Zu Hause angekommen, haben wir den Nachbarn zum Schleppen abkommandiert und ruckzuck stand unser neuer Tisch an Ort und Stelle.
Dann haben wir Gläser gespült und eingräumt, die Flaschen der Hausbar (aus)sortiert und vom Staub befreit, die Regale ausgewaschen etc., alles wieder eingeräumt und Bilder und Dekorationsartikel aufgehängt.
Nun blitzt unser Keller, wie schon seit Jahren nicht mehr und ich freue mich auf die erste Fete. :DD :DD:
Nur das bestellte Weinregal ist noch nicht da und wir hoffen, dass das im Laufe der Woche noch kommt. Das wäre optimal, denn am Freitag soll die Grillfete unsere Portugiesischkurses steigen und wenn das Wetter nicht mitspielt, müssen wir mit den ganzen Leuten in den Keller ziehen. Da wäre es schon schön, wenn alles fertig wäre. :yes:

Abends haben wir ein Fläschchen Rotwein geköpft, Käse und Baguette gefuttert und zum Nachtisch Erdbeeren, die jetzt endlich auch so schmecken, wie sie sollen.
Nach dem letzten Fußballspiel am Abend haben wir uns sogar noch aufgerafft und sind in unsere Lieblingskneipe gezogen. Leicht angeschickert aber seelig und stolz, alles geschafft zu haben, lagen wir gegen 3.00 Uhr endlich in der Falle. :yawn:

Ob unsere Pechsträhne nun zu Ende ist???

Typisch deutsch

„Mein“ Handwerker ist gerade dabei, den Fußboden mit Folie abzudecken und empfindliche Stellen abzukleben sowie Arbeitsmaterial aus dem Auto zu holen. Wir haben Tag der offenen Tür und ich sitze so rum und bewache den Eingang (übrigens mit Hexenschuss, weil mein Rücken die gestrige Möbelschlepp-Aktion nicht so gemocht hat :(). Also habe ich kurz Zeit und kann berichten, was die Gemüter in unserer Landeshauptstadt derzeit bewegt:

Vor einiger Zeit beschloss die Stadt, die aus den 70er Jahren stammende Fußgängerzone zu modernisieren. Es wurden Teilstücke mit neuen Platten belegt die zwar einfach nur grau waren, aber als Gag weiß-graue Erhebungen aufwiesen die aussahen, als habe jemand gerade einen Kaugummi hingespuckt.
Ganz tolle Idee! :??:
Nun weiß man überhaupt nicht mehr, wo man hintreten soll, weil man die echten von den unechten Kaugummis nicht mehr unterscheiden kann.

An anderer Stelle wurden ganz vereinzelt kleine Metallplatten (30 X 15 cm oder so) eingelassen, was natürlich sofort die Pessimisten auf den Plan rief, die eine unverantwortliche Unfallgefahr z.B. bei Nässe sahen und damit das Risiko für die Stadt, in Regress genommen zu werden. 🙄
Dann wurden irgendwelche Steinplatten aus China verlegt, die ein Wahnsinnsgeld gekostet haben und sich nach kurzer Zeit selbst zerstörten. War also auch nicht das Gelbe vom Ei. :DD

Der neueste Clou: Es wurden an einer Stelle sogenannte Klangplatten verlegt. Das sind wohl neun Platten nebeneinander, die beim Betreten verschiedene Töne produzieren. Eine Gaudi für die Kinder und in der Samstag-Ausgabe der örtlichen Tageszeitung als Innovation gefeiert. 😀

Bereits in der Ausgabe vom Dienstag war dann von Beschwerden der Anwohner und Geschäftsleute zu lesen, die den Lärm unertäglich finden und die sofortige Abschaffung verlangen. Geil, oder? 😛

Eine Fischbraterei mit Straßenverkauf in direkter Nachbarschaft beschwerte sich, dass sie die Kundenwünsche nicht mehr verstehen könnten, da das Ding viel zu laut sei und eine Hand voll Anwohner maulten, weil ihre Nachtruhe gestört würde (wohlgemerkt, unsere Innenstadt ist nachts sowas von tot …!).
Jedenfalls musste sofort für Abhilfe gesorgt werden. Es wurden Messungen durchgeführt, wie laut das Ding eigentlich ist und bis auf weiteres werden die Klangplatten nun allabendlich mit einer dicken Eisenplatte abgedeckt und das Areal abgesperrt. 8| Die Installationsfirma ist damit beauftragt, das Ding via Zeitschaltuhr zu steuern und irgendwie die Lautstärke zu drosseln.
Willkommen in Groß-Schilda.

Noch Fragen, wo unsere Steuergelder hingehen? :no:

Never Ending Story

Selbst auf die Gefahr, dass ich Euch auf den Geist gehe mit meinem Keller: ich muss es irgendwie los werden und da ich tagsüber niemanden habe, dem ich es erzählen könnte (schluchz), müssen halt meine Blogfreunde herhalten. 😐
Nach endlosen Telefonaten mit Versicherungen, Schadensregulierern und Hotline bin ich schlauer. Ich wüßte zu gerne, wie lange ich mir das Endlosband der Hotline mit schauriger Musik und nervenden Ansagen insgesamt anhören musste. >:-( Gibts da eigentlich Schmerzensgeld?
Also, es ist so: Da es sich bei dem Schaden um einen Leitungswasserschaden handelt, wird er von der Gebäudeversicherung des jeweiligen Hauseigentümers bezahlt. Die beiden Versicherer rechnen den Schaden dann untereinander ab. Das führt natürlich dazu, dass von jeder Versicherung einer kommt und den Schaden begutachten will. Dazwischen springen dann immer noch die Handwerker – die ja derzeit noch beim Nachbarn zugange sind – rum und fragen, wann sie denn bei uns anfangen sollen. Die Leute geben sich die Klinke in die Hand und alle sind ganz wichtig und haben schwarze Aktenmappen unterm Arm (bis auf die Handwerker, die sind immer nur mit Pinsel oder Tapetenrolle bewaffnet). 8|
Heute nun habe ich den vorerst letzten Telefonmarathon hinter mich gebracht mit dem Ergebnis, dass ab Donnerstag bei uns renoviert wird. Ich hab‘ dankbar mit dem Kopf genickt und geschwind ein paar eigene Termine verschoben bzw. gecancelt.
Die nächsten zwei Tage werde ich also weiter ausräumen und Möbel rücken. Ihr glaubt gar nicht, was man in Kellerschränken so alles findet! 😳 Das ist aber eine andere Geschichte, die erzähle ich irgendwann mal. Jetzt gehe ich das nächste Problem an. Halleluja!

Der Ärger reißt nicht ab!

Eigentlich liegt mir das Jammern ja gar nicht, aber im Moment ist mir grad’ sehr danach. Was haben wir eigentlich verbrochen, dass alles irgendwie schief geht? :??:

Kleiner Auszug von heute Vormittag:
Ziemlich breite Straße, ziemlich unsinnige Baustelle, noch unsinnigeres Verkehrsschild „30km/h“ und ich voll rein in die Radarfalle. Scheibenkleister! 😦
Na gut, irgendwann kriegen sie mich, das war schon klar. Muss es aber ausgerechnet jetzt sein, wo der Ärger schon neben meinem Bett sitzt und nur darauf wartet, dass ich endlich wach werde? :##

Nächster Hammer: Ich treffe die Nachbarin, die bei uns den Wasserschaden im Keller verursacht hat und erfahre, dass ihre Versicherung nicht bereit sei, unseren Schaden zu begleichen (wohlgemerkt, sie haben ein Rundumsorglospaket einer großen Versicherungsgesellschaft abgeschlossen!). Sie hat aber noch irgendeine andere Versicherung und außerdem eine Rechtsschutzversicherung und will jetzt klären, wie es weitergeht.
Mir kann es letztlich egal sein, notfalls muss sie den Schaden halt aus eigener Tasche bezahlen. Was mich aber maßlos ärgert ist, dass die Versicherung uns als erstes einen Trupp zur Begutachtung ins Haus geschickt hat und dafür gesorgt hat, dass der Trockner aufgestellt wurde und auch einen Handwerker, der nächste Woche mit den Isolier- und Streicharbeiten anfangen sollte. Der kommt nun nicht.
Zeitgleich habe ich aber einem Maler abgesagt, der ab 22.5., also just nächste Woche, mit dem Renovieren unseres Treppenhauses beginnen sollte. Zwei Baustellen gleichzeitig im Haus wollte ich mir nicht antun. Nun werde ich gar keine haben und kann stattdessen erst einmal sehen, woher ich schnell wieder einen Handwerker kriege (hahaha!).

Ich könnte aus der Haut fahren und vor Wut mal ’ne Runde heulen!!! 😥

Wir haben nur eine Chance …

… beim Eurovision Song Contest mal ein paar Punkte mehr zu bekommen: Wir müssen die Revolution ausrufen, die Bundesrepublik zerschlagen und die Bundesländer einzeln antreten lassen. :))
Dann könnte ein singender Kellermeister aus der Pfalz antreten gegen eine schuhplattelnde Boygroup aus Bayern und einen Fischerchor von der Nordseeküste. Aus den neuen Bundesländern gäbe es was Fetziges auf Sächsisch und irgendwer könnte sich auch am deutschen Volkslied versuchen. Art und Qualität der Darbietung ist Wurscht – auf alle Fälle hieße es dann „Ten Points go to NRW, Hessen, Bremen …!“. 😀
Nur die zwölf Punkte gingen weiterhin an die Türkei, den Rest könnten wir unter uns verteilen.

Ich bin kein Fan dieser Veranstaltung und hab‘ es gestern auch mehr aus Verzweiflung gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Sendung recht gut gefallen hat, besonders die bissigen Kommentare zwischen den Beiträgen. Wie es für uns ausgehen würde, war ja vorher schon klar und wenn unsere türkischen Mitbürger nicht das Telefonnetz blockiert hätten, hätte ich für Ungarn gestimmt. Das Mädel konnte singen, hatte eine geile Stimme und kam völlig ohne Schnickschnack aus! :yes:

So, nun lege ich mich nochmal ein Stündchen hin. Nachher werden wir zum Jazz-Frühschoppen in die nahegelegene Sektkellerei marschieren und von der Wiesbadener Juristenband (Jazz, Swing, Dixieland) richtig gute Musik hören! 😀
Schönen Sonntag noch und für die, die wirklich geglaubt haben, Roger Cicero könnte auf einem der vorderen Plätze landen: nicht traurig sein, nächstes Jahr gibt es wieder einen Grand Prix. 🙄

Rettungsflieger

Steter Quell der Erheiterung sind für uns die Vorabendserien im Fernsehen.
Wir sitzen noch gemütlich am Tisch und versuchen, das Abendessen und die Nachrichten des Tages zu verdauen. Über den Bildschirm flimmern ein paar Werbespots, danach kriegen wir das Wetter serviert und erfahren, was uns in den nächsten Stunden erwartet. Alles nichts besonderes, an schlechte Nachrichten ist man gewöhnt und ergiebige Regenfälle werden nach der langen Trockenzeit ohne Murren hingenommen.
Nun aber kommt das „Highlight“ des Tages – die dreiviertel Stunde, in der wir einfach nur abhängen :yes: (meistens jedenfalls). Seichte Unterhaltung für die ganze Familie. Nicht so spannend, dass es einem die Nachtruhe rauben würde und nicht ganz so ätzend wie manche Nachmittagssendung, die ich mir beim Bügeln reinziehen muss, um mich von dieser langweiligen Tätigkeit abzulenken.

Gestern kam wieder eine unserer Lieblingssendungen: „Die Rettungsflieger“. Herrlich! Die Dialoge können wir mittlerweile mitsprechen!

Die Crew des Helikopters sitzt gemütlich vorm Dienstgebäude, mit Blick auf den von der Sonne beschienenen Hubschrauber. Die Kamera schwenkt kurz auf das Alarm-Blinklicht an der Hauswand, zeitgleich ertönt das Signal. Weiterer Kameraschwenk auf die Crew, die nach einer kurzen Schrecksekunde wie aus einem Mund „EINSATZ“ ruft und losstürmt. Aus der Tür kommt der jüngste Mitarbeiter gewetzt und übergibt dem Piloten schnell noch ein Zettelchen mit der Einsatzadresse. Diese Szene gibt es wahlweise auch beim Essen oder wenn die tapferen Retter in eine heftige Diskussion verstrickt sind.
Wenn alle wissen, aus welchem Grund die Sirene ertönt, warum müssen es dann alle nochmal sagen? :??:

Szenenwechsel: Wir befinden uns am Einsatzort (klar, dass da immer eine Wiese in der Nähe ist, auf der der Hubschrauber problemlos landen kann!). Der/Die Verletzte liegt irgendwo rum und wird erstversorgt (so heißt das im Fachjargon, wie wir mittlerweile gelernt haben). Eine Trage wird herbeigeholt und alle Mitarbeiter greifen sich ein Teil vom Verletzten. Jetzt kommt unser Lieblingsdialog: Einer gibt das Kommando: „Auf drei!“. Dann wird gezählt: „Eins, zwei, drei“. :>> Im richtigen Leben weiß wohl jeder der Helfer was zu tun ist, wenn er das Kommando „Eins“ hört; auch ohne dass ihm vorher mitgeteilt wurde, dass „auf drei“ irgendwas pasieren soll. Aber egal, wir lieben diese Szene und sprechen sie selbstverständlich mit. Sie kommt übrigens nochmal, wenn der Verletzte im Krankenhaus angekommen ist und von der Trage auf die Untersuchungspritsche muss.

Die absolute Hauptrolle in dieser Serie ist aber die des Menschen in der Rettungsleitzentale! Er sitzt mit Headset am Schreibtisch und dirigiert alles. Er hört immer den gleichen Satz und er spricht auch immer den gleichen Satz: „Eine Anmeldung fürs OKW, männliche/weibliche Person mit Verletzung xyz (hier variiert es ein wenig), nicht intubiert und nicht beatmet“. Seine immer gleiche Antwort hierauf: „Das wurde verstanden, SAR21“.

Wenn die im Team mal irgendwann Ersatz für einen der Schauspieler brauchen – wir bieten uns an. Allerdings können wir nicht versprechen, nicht ständig in Lachkrämpfe auszubrechen während der Dreharbeiten! :DD :DD