Ich hasse sie

diese elend langen Nächte, in denen nichts geht; noch nicht mal Schlafen. >:-[
Um drei Uhr irgendwas war diese Nacht wieder zu Ende und dabei habe ich erst um kurz vor eins das Licht ausgemacht.
Angeblich wird jeder Mensch nachts bis zu zwölf Mal wach, meist ohne es überhaupt zu bemerken, weil er sofort wieder einschläft. Bei mir ist das anders. Ich werde einmal wach und bleibe es dann für Stunden.
Man dreht sich ein bisschen hin und her und versucht, eine potentielle Wiedereinschlafposition auf der Matratze zu finden. Das Kissen wird ein paar Mal geknufft und unter den Kopf gestopft, die Decke mehrmals neu geordnet. Man versucht, an etwas Nettes zu denken und es will einem partout nichts einfallen. :no: Es kommen nur blöde Gedanken; meist an Begebenheiten, die schon ewig zurückliegen und die sowieso nicht mehr zu ändern sind. Je länger diese Dinge zurückliegen, desto mehr kann man sich darüber ärgern. :## Nicht zuletzt deshalb weil man dachte, dass das wirklich schon lange verarbeitet und abgehakt sei. Nichts von alledem. Plötzlich sind diese alten Kamellen wieder präsent und rauben einem den Schlaf.

Inzwischen bin ich wenigstens so clever und stehe auf, um dieser elenden Grübelei zu entgehen. Da das Nachtprogramm im Fernsehen auch nicht so der Bringer ist, lande ich dann meist vorm PC. Ein Hoch auf die Blogs! :>> Da kann man sich nachts durchhangeln und lesen, bis die Augen schlapp machen. Man kommt auf andere Gedanken dabei und mit ein bisschen Glück kann man nach zwei, drei Stunden wieder ins Bett gehen und dann tatsächlich noch ein Mützchen voll Schlaf nehmen.
Genau das will ich jetzt mal probieren. Heute ist Sonntag und ich könnte ja mal bis neun … . :yawn:

2 Gedanken zu “Ich hasse sie

  1. Ich nehme mir vor dem einschlafen immer ganz fest vor, etwas schönes zu träumen, was mir aber nie gelingt. Und sollte ich einmal was nettes, vorher ungeplantes, träumen, hören diese Träume immer im falschesten Moment auf.

    Unangenehme Träume dagegen verhalten sich immer so, dass man träumt, aufgewacht zu sein, weil einen der Traum aufgeschreckt hat. In Wirklichkeit träumt man das aufwachen nur und das Unglück nimmt weiter seinen Lauf.

    Zum Glück sind mit den Jahren die Träume weniger geworden, wo ich nur halb angezogen zu spät zur Schule in die Stunde kam. Gut, dass man älter wird! 🙂

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    • Ich bin immer froh, wenn ich höre, dass es anderen genauso geht. Ich träume zwar nicht oft, aber wenn, dann richtig intensiv und in Farbe. Manchmal sind die Träume auch so realistisch, dass ich am nächsten Tag nicht mehr weiß, ob es nur ein Traum oder Realität war. Das ist schon doof, wenn man dann bei Freunden oder Familienmitgliedern durch vorsichtiges Fragen herausfinden muss, ob einem das Unterbewußtsein wiedermal einen Streich gespielt hat oder nicht.

      Erfreulicherweise kam ich nie nur halb angezogen und zu spät zur Schule! Vielleicht solltest Du diesen Traum mal deuten lassen? 😉

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