Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht

sagt man und irgendwie ist da ja was Wahres dran. Im Augenblick sehe ich nur Beziehungsstress, wohin ich schaue. 😦

Klar, Beziehungen schleifen sich im Laufe der Jahre ab, manche mehr und manche weniger. Erst lässt nur das Prickeln nach, die netten Gesten werden weniger oder verschwinden ganz und irgendwann erlischt jedes Interesse aneinander. Die Paare leben nebeneinander her wie Brüderchen und Schwesterchen. Im Idealfall vertragen sie sich wenigstens oder bringen sich zumindest noch etwas Achtung entgegen und das ist ja wohl nicht zuviel verlangt, schließlich hat man sich ja mal geliebt. In diesem Zustand kann man wohl lange Zeit einigermaßen zufrieden leben, zumindest solange niemand in Sicht ist, in den Mann/Frau sich verlieben könnte. Dann nämlich prickelt es wieder – zwar aushäusig, aber immerhin. :yes: Dann wird einem schmerzhaft bewusst, was in den vergangenen Jahren vermisst wurde. Plötzlich ist das Leben wieder spannend, zumindest für einen Partner. Der andere versteht die Welt nicht mehr und kapiert gar nicht, wie das passieren konnte. War doch alles so schön eingefahrenspielt. 🙄

Ganz arg ist es aber, wenn wirklich nur noch Zoff zu Hause herrscht und dann ist es wirklich besser, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen.
Ich bin gespannt, welche neuen Konstellationen sich demnächst in unserem Bekanntenkreis so ergeben. Hoffentlich ist das nicht ansteckend! U-(

7 Gedanken zu “Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht

  1. Deshalb fand ich die Idee der Frau Pauli gar nicht schlecht – erspart die Scheidungskosten! Wundert mich, dass sie deshalb so angefeindet wurde, schließlich wird jede dritte Ehe geschieden. In Bayern ist das vielleicht anders.

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  2. Na, find ich aber etwas fragwürdig, eine Ehe einzugehen, wenn man schon im Hinterkopf hat, dass es ja eh nur für eine begrenzte Zeit ist.

    Weit besser fände ich, wenn sich die Paare die Ehe vorher etwas besser überlegen würden, als nach kürzester Zeit direkt zu heiraten. Ebenso verhält es sich manchmal mit dem Kinder in die Welt setzen. Oft sind sich die Paare nicht darüber bewußt, welche Verantwortung sie damit übernehmen. Ist nicht nur was zum knuddeln.

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  3. Naja, so ganz ernst war das – glaube ich – auch gar nicht gemeint. Mir ist nur nicht so ganz klar, was sie damit eigentlich bezweckt hat – außer die Nation in zwei Lager zu spalten.
    Wenn man besoffen vor lauter Liebe ist, kann das Gehirn nicht arbeiten und schon rennen die Leute völlig kopflos vor den Traualtar. Ehen werden im Himmel geschlossen, deshalb ist nach der Hochzeit schon so mancher aus allen Wolken gefallen!
    Bevor man sich für ein Kind entscheidet, sollte man wirklich gründlichst nachdenken. Es ist schrecklich, wie viele vernachlässigte Kinder es gibt, von schlimmerem ganz zu schweigen!

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  4. was sie damit bezweckt hat, ist mir auch nicht ganz klar. Vielleicht hat sie sich wirklich nur in der Rolle der Unruhe-Stifterin gefallen, was ja bei der Demontage von Herrn Stoiber so erfolgreich gewesen war.

    Gerade erst fällt mir zum ersten Mal auf, dass Stoiber denselben Vornamen hat wie mein zweiter Vorname, den ich meinem Opa verdanke.Das war mir vorher nie bewußt. 🙂 Na, mit diesem Makel muß ich jetzt wohl leben.

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