Ich hab’s getan!

Danke an Linda Belinda und die Besucherin!
(Die eine hat mich inspiriert und die andere hat mir gezeigt, wie es nicht geht)  

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Sorry, liebe Besucherin – ich hatte wohl etwas mehr Geduld!

Mandeln2

     

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Mülltrennung oder:

Es geht doch nichts über eine gesunde Ignoranz!

Neulich am Kaffeeregal. Ich suche diese kleinen, sündhaft teuren Döschen, die in unsere Kaffee-/Tee-/Kakao-und-was-weiß-ich-was-Maschine müssen. Neben mir ein Mann, ebenfalls mit suchendem Blick. Fast gleichzeitig fassten wir ins Regal und rissen triumphierend die letzten Päckchen an uns. Irgendwie kamen wir ins Gespräch über diese Wundermaschine. Er hatte seine wohl ganz neu und war total begeistert. Unsere ist ja schon etwas älter und meine Euphorie hat inzwischen erheblich nachgelassen, was ich ihm auch sagte. Natürlich wollte er wissen warum und ich gab meine Meinung zum Besten. Nämlich das diese verdammten Döschen irrwitzig teuer sind und man damit außerdem noch Müll produziert ohne Ende. ❗
„Ach“, sagt der und guckt mich treuherzig an, „das macht doch nichts, wir haben doch die gelbe Tonne!“ 88| 88|

Ich bin gewiss nicht auf den Mund gefallen, aber dazu fiel auch mir nichts mehr ein! :crazy:

PS: Die Handwerker kommen übrigens mit der neuen Wundermaschine auch nicht schneller! Alles gelogen in der Werbung.

Ich muss …

es jetzt doch loswerden, weil es an mir nagt und ich mir sonst ein Loch in den Bauch ärgere.

Der Grund meines Zorns: die Jammerer. Nicht die, denen es wirklich schlecht geht, die krank oder durch schwere Schicksalsschläge gebeutelt sind. Da habe ich Verständnis. Ich meine diejenigen, die vorgeben z.B. ihre Miete nicht zahlen zu können, aber täglich 60 Zigaretten rauchen und allabendlich in der Kneipe hocken. Oder munter auf Pump leben und immer wieder Geld für unnötigen Sch>:XXdreck ausgeben.

Vor vielen Jahren hatten wir im Büro eine Putzfrau, von der ich kürzlich träumte und deren „Probleme“ mich seit dem wieder umtreiben. Diese Frau heulte sich allmorgendlich bei mir aus. Sie war in zweiter Ehe verheiratet und hatte eine kleine Tochter. Ihr Gehalt reichte gerade so, um die Familie einigermaßen über Wasser zu halten. Sie tat mir leid und ich bot ihr immer mal wieder eine Zigarette an. 😐
Irgendwann erzählte sie mir, dass sie mit ihrer Tochter durch die Stadt gegangen sei und noch nicht mal 60 Pfennige übrig hatte, um ihrer hungrigen Tochter eine Brezel zu kaufen. So weit, so schlecht.
Einige Tage später verplapperte sie sich prahlte sie stolz, dass ihr Mann sich eine schwere Goldkette gekauft hätte, weil die so günstig gewesen sei und dass er jetzt überlege, einen Tresor anzuschaffen, um seine ganzen Schätze sicher aufzubewahren. :??:

Ich hab’ sie damals zusammengefaltet und gesagt, dass sie zu mir nicht mehr kommen braucht. Trotzdem erfuhr ich wenig später, dass sie sich ein neues Piercing hat stechen lassen, die Schultüte ihrer Tochter aber leer blieb, weil es dafür nicht mehr gereicht hat.
Ich bin bald geplatzt und wenn ich heute darüber nachdenke, steigt mir immer noch die Galle! :##

Mag sein, dass ich altmodisch bin oder intolerant oder was weiß ich, aber bei so was kriege ich die Krätze!

Na bitte, geht doch!

Unser Einkaufsbummel am Freitag war erfolgreich. Nachdem ich meine bessere Hälfte schon seit Monaten bekniee, sich endlich eine neue Jacke zu kaufen – die alte zeigt deutliche Auflösungserscheinungen – sind wir das als erstes angegangen und waren erfolgreich. Nun hat er ein Teil in schickem rot-schwarz (zufällig die Farben „seines“ Fußballvereins) und mit heraustrennbarem Innenfutter, ganzjahresgeeignet sozusagen. 😀
Danach haben sich die Männer sofort in eine Kneipe verzogen und den Kauferfolg mit Altbier begossen.
Wir Mädels (wir waren zu zweit, andernfalls wäre ich nämlich auch in der Pinte gelandet!) sind weiter durch die Geschäfte getingelt und siehe da: auch ich bin fündig geworden und besitze nun eine warme lange Jacke für die kalten Stunden auf der Tribüne. Natürlich nicht in den Vereinsfarben, ich hab’ damit ja nix am Hut. 😉

Weihnachtsgeschenke haben wir freilich keine gekauft, aber als mich nachts im Bett das schlechte Gewissen gepackt hat, habe ich zumindest eine (!) Idee dafür bekommen. Immerhin!

Unser Weihnachtsmarktbummel am nächsten Tag fiel buchstäblich ins Wasser. Es schüttete, wie aus Kübeln. In einer Hand den Schirm, in der Anderen das Glühweinglas. Da fehlt eindeutig die dritte Hand für Abwehrmaßnahmen, für den Fall, dass einem eine fette Bratwurst gefährlich nahe kommt. So macht das keinen Spaß und wir haben uns ziemlich schnell wieder abgeseilt und sind gemütlich am heimischen Küchentisch gelandet.

Die Rückfahrt am Sonntag ging über Paderborn – zum Auswärtsspiel. Ich freute mich sogar darauf, da das letzte Heimspiel gegen den Favoriten richtig klasse war! Allerdings wurde ich bitter enttäuscht. Zwar haben wir 1 : 1 gewonnen, aber das Spiel war grottenschlecht und das Stadion ein Alptraum. 8| Wenigstens war ich warm eingepackt und es regnete nicht, wir waren nämlich wieder nicht überdacht. Einziger Lichtblick: es gab leckere Fischbrötchen. :yes:
Ach ja, und das Geschwätz 🙄 der verhinderten Trainer im Fanbus blieb mir auch erspart.

Mal was anderes

Ein Wochenende außerhalb. Zwar beruflich bedingt, aber es bleibt – ausnahmsweise – genügend Zeit, uns mal ins Weihnachtsgetümmel zu stürzen. :>> Geschätzte zwei Stunden habe ich noch, um mir Präsente für unsere Lieben einfallen zu lassen. Dann könnten wir gezielt losgehen. Bisher stehe ich ziemlich auf dem Schlauch. Alle haben alles, was sie brauchen, die großen Wünsche kann ich nicht erfüllen und die geheimen Wünsche sind so geheim, dass ich sie gar nicht kenne. Da ist guter Rat teuer.

Vermutlich wird es so ausgehen, dass wir uns zwei Stunden lang durch die Geschäfte schieben lassen und dann entnervt aufgeben. 😐 Shoppen gehen ist ja sowieso nicht mein Ding und vor Weihnachten hab‘ ich besonders viel Spaß daran. 🙄
Ich ahne es schon: Wir werden auf dem Weihnachtsmarkt enden und eine Frust-Bratwurst in uns reinstopfen, weil es für Glühwein viel zu warm ist.
Drückt mir die Daumen, dass ich geschwind noch ein paar gute Ideen kriege.

Euch allen ein schönes Wochenende! :wave:

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Sonntag, 1. Advent, 10.00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10.14 Uhr
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

19.03 Uhr
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstrom-Netz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20.56 Uhr
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble „Metropolis“, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter hohe Fassade eines angrenzenden Getreide-Silos hält dem Dauerfeuer der „Nikolaus“-Projektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21.30 Uhr
Im Trubel einer Julklap-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21.50 Uhr
Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs „Varta Volkssturm“ den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.

22.12. Uhr
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war die Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3.000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Böhme gelandet.

22.37 Uhr
Die NASA Raumsonde „Voyager 7“ funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel; die Experten in Houston sind ratlos.

22.50 Uhr
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerkes Sottrup-Höcklage; der gesamte Komplex mit allen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23.06 Uhr
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23.12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23.12 Uhr und 14 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerkes Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. 88| Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen: Menschen wie Du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war!

Autor unbekannt. Ich find’s genial – alle Jahre wieder! :))

Mist!

Nach zwei Tagen Dauerregen hat sich der Garten in ein Sumpfgebiet verwandelt,
das frisch geputzte Fenster sieht aus wie Sau,
die Weihnachtsbeleuchtung tut nicht, was sie soll,
mein Rechner gibt komische Geräusche von sich,
meine neue Turbo-Dampf-Bügelstation macht keinen Mucks mehr,
mein diesjähriger Alllohol-Adventskalender gibt nur Trockenmasse von sich,
meine schöne Terminplanung ist für die Füße und
die Lotto-Millionen sind mir auch wieder durch die Lappen gegangen.

Noch Fragen, wie ich gerade so drauf bin? :##