Rückblick

Einkaufen hebt die Laune tatsächlich! Zwar ist man hinterher ziemlich k.o., aber was soll’s. 😀
Nach einem ausgiebigen Frühstück bin ich zusammen mit einer Freundin durch die Geschäfte gezogen. Ich hatte eigentlich schon nach dem dritten Laden die Nase voll. Wir wurden nirgendwo fündig; überall der gleiche Mist. Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben und siehe da, unsere Ausdauer wurde belohnt! Nun besitze ich einen Schwung neuer Shirts, Frühjahrsschuhe und sogar ein Kleid (sehr zur Verwunderung meines Liebsten, der mich schon jahrelang in keinem Kleid mehr gesehen hat 8|).
Nach dieser Shoppingtour bin ich restlos erledigt auf die Couch gesunken und habe meine brennenden Füße hoch gelegt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Orthopäden und Banker! :))

Der Sonntag stand dann wieder ganz im Zeichen des Fußballs. Auswärtsspiel gegen Jena. Neun Stunden im Bus, eine lausige erste Halbzeit mit 2 : 0 Rückstand. Nach der Pause wurde es besser, sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Fankurve. Die Spieler haben sich irgendeinen Energiedrink reingezogen und das armselige Häufchen Auswärtsfans hat sich zusammengerottet und die Mannschaft gemeinschaftlich angefeuert. Beides hat gewirkt und wir haben uns 2 : 2 verabschiedet.
Jena wird nun wohl endgültig absteigen und wir durften mit einem Hochgefühl nach Hause fahren. :yes:

Interessant war allerdings das Riesenaufgebot an Polizei und Ordnern, das in Jena aufgeboten wurde. Frage eines Polizisten an unseren Busfahrer: „Wie viele Busse kommen denn von euch noch?“
Äh, hallo? „Wir sind der einzige Bus.“
Prima, nun waren die Damen und Herren in grün und blau bzw. die mit den gelben „Ordner“-Umhängen in keiner Weise ausgelastet und haben sich richtig Zeit für jeden einzelnen von uns genommen. :##
Die Einlasskontrollen erinnerten an die verschärften Kontrollen an den Flughäfen. Schuhe ausziehen, Handtaschen umgraben, Portemonnaie kontrollieren, Lippenstifte aufschrauben, Kopfschmerztabletten inspizieren, und, und, und. :crazy: War schon ziemlich nervig, zumal ich – nach meinem Empfinden – weder wie ein Terrorist, noch wie ein Hooligan aussehe. Ironie des Schicksals: mein kleines Taschenmesser, das ich schlicht in meiner Handtasche vergessen hatte, haben sie nicht gefunden. :)) Mann, was hätte ich damit alles anstellen können!

Frust

an allen Ecken. Nix funktioniert, wie es soll!
– Emails und Briefe werden nicht beantwortet,
– wichtige Leute sind nicht zu erreichen,
– ich kämpfe mit heftigen Migräne-Attacken,
– im Fernsehen gibt’s nur noch Fußball, 🙄
– das Wetter ist besch>:XXen,
– ich schlafe schlecht und
– überhaupt kekst mich gerade alles ziemlich an. :##

Was tun?

Schokolade macht glücklich.
Lüge! Habe mich heute ausschließlich ungesund ernährt und jede Menge Schokolade in mich reingestopft – und bin kein bisschen glücklicher als zuvor.

Beim Sport werden Endorphine ausgeschüttet, die heiter stimmen.
Käse! Hab’s probiert und nix hat sich geändert.

Einkaufen hebt die Laune.
Morgen früh gehe ich los! :yes:

Erfolgsverwöhnt

ist er, mein lieber Mann und gerade eben musste er eine bittere Niederlage einstecken! ;D

Ich hab’ ja schon erzählt, dass wir seit neuestem schwer am Sporteln sind und unser eindeutiger Favorit ist Tennis. Virtuell, versteht sich! Da das Videospiel interaktiv ist und wir zum Spielen wirklich im Wohnzimmer rumtoben und sehen müssen, dass wir die Bälle kriegen, lasse ich vorher den Rollladen runter. Ich will nicht riskieren, dass die Nachbarn komisch über uns reden oder gar die Herren mit den hinten verschränkten Jacken alarmieren. |-|

Beim Tennis gegen mich gewinnt mein Liebster meistens und irgendwie hat er sich wohl für unschlagbar gehalten und tollkühn eine Runde gegen zwei virtuelle Gegner angezettelt. Ging sauber in die Hose für ihn, hihi! :)) :))

Geschieht ihm ganz recht! Mich versucht er immer mit einigen Tricks aus dem Konzept zu bringen: durch heftige Bewegungen mit der Fernbedienung kann man seine Spieler wild rumhüpfen lassen, was ziemlich lustig aussieht. Meist treffe ich dann vor lachen den Ball nicht mehr.
Diese virtuellen Gegner jedoch lassen sich davon nicht beirren und hau’n ihm den Ball auf die Grundlinie.

Ich habe inzwischen auch herausgefunden, wie ich Bobbele II den Schneid abkaufen kann. Gelingt mir aber nur mit der Rückhand. An meiner Vorhand muss ich noch arbeiten!

Ordentlich gekämmte Teppichfransen gibt’s bei uns übrigens seit einiger Zeit nicht mehr und der teure Nippes wohnt jetzt außerhalb der Gefahrenzone. :-/