Abenteuer Tiefgarage

„Nie mehr hier parken, ob frei oder nicht. Name (unterstrichen), Telefonnummer. Das ist mein Parkplatz!“
Typisch deutsch, obwohl der Name kein bisschen deutsch klingt. Ausländer sind halt die besseren Deutschen – zumindest dann, wenn sie eine Eigentumswohnung mit PKW-Abstellplatz in der Tiefgarage gekauft haben. :yes:
Ganz kurz war ich versucht, ihn anzurufen und zu fragen, wie ich denn bitteschön einen Parkplatz benutzen solle, der nicht frei ist. Bei der Gelegenheit hätte ich ihm ja auch sagen können, dass er im Zorn das Licht an seinem Auto hat brennen lassen.
Ich hab’s dann aber doch gelassen. Diskutieren bringt ja nichts und das Licht am Auto geht ja irgendwann von selber aus …! 😛

9 Gedanken zu “Abenteuer Tiefgarage

    • Am meisten hat mich ja geärgert, dass ich IMMER erwischt werde, wenn ich mal was verbotenes mache – auch wenn ich nur 10 Minuten falsch parke (länger war es wirklich nicht, Ehrenwort!).
      Die Sache mit dem Licht ging mir aber runter wie Öl u. ich stelle mir vor, wie er am Montagmorgen verzweifelt versucht, sein Auto zu starten! Hihihi!

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  1. Wer sonst nichts hat, verteidigt halt wenigstens seinen Parkplatz. Oder ersatzweise seinen Liegestuhl auf Malle.

    Ein Licht geht dem Parkplatzbesitzer wohl nicht mehr auf. Eher geht im eins aus :)).

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    • Ich hoffe ja, dass er am WE nicht mehr weg musste und tatsächlich am Montag mit einer leeren Batterie da sitzt. :))
      Als unser Parkplatz (der damals nicht vermietet war) wochenlang von einem abgemeldeten Fahrzeug blockiert wurde, hab‘ ich den Besitzer ausfindig gemacht und freundlich gebeten, das Auto wegzufahren.
      Eine Entschuldigung hab‘ ich übrigens damals auch nicht gehört. Parkplatzeigentümer unter sich …! 😉

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  2. Lass ich nicht gelten als typisch deutsch. Wenn man schon ein Schweinegeld zahlt für seinen Parkplatz, ist der Anspruch darauf legitim. Allerdings habe ich gerade die Brasilianer im Straßenverkehr als genauso rechthaberisch und krümelkackerisch kennengelernt… insofern, typisch deutsch – wohl kaum. Vielleicht typisch Mensch?

    Ein Brasilianer hätte an Deiner Stelle wahrscheinlich angerufen und gesagt, daß das Licht an ist. Manchmal schon peinlich, wie nett sie sind, selbst, wenn man kurz vorher noch rumgeblafft hat, warum auch immer.

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    • Sicher ist sein Anspruch legitim! Als typisch deutsch habe ich aber den Kasernenhofton empfunden. „Das wird so gemacht, basta!“ Egal, ob das möglich ist, oder nicht (Parken auf einem nicht freien Platz ist definitiv unmöglich.)
      In Brasilien kann ich aufs Autofahren gut verzichten – nicht nur wegen der schlechten Straßen! 😉

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  3. die Ausländer haben es doch von uns gelernt von allem Besitz zu ergreifen was man beanspruchen kann.
    Und sie können es jetzt besser als wir.
    Aber rege Dich nicht auf, schadet nur Deiner Gesundheit.

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    • Ich hab’s mit Fassung getragen und ein paar unflätige Ausdrücke gemurmelt. Interessant fand ich aber, dass er – weil sein Platz ja blockiert war – ebenfalls auf einem fremden Abstellplatz geparkt hatte. Was er sich dabei wohl gedacht hat?

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