Entweder … oder

Manchmal passiert einfach nichts, über das es sich zu berichten lohnt. Oder es passiert zu viel und man kommt sowieso nicht mehr nach, mit dem Erzählen. Im Moment trifft beides irgendwie zu. 🙄
Eine Geburt und ein Todesfall, eine Versöhnung und eine Trennung, ein runder und unzählige normale Geburtstage, diverse Feste und Feiern. Das pralle Leben halt.
Am meisten gefreut hat mich natürlich die Geburt meiner ersten Großnichte. Ein süßer Fratz mit allerliebsten Hamsterbäckchen! Zwischenzeitlich sind Mutter und Kind wohlauf und zu Hause, das Abenteuer Familie ist in vollem Gang. Und das Allerbeste: das nächste Baby ist schon im Anmarsch – natürlich von anderen Eltern. 😀

In meiner „freien“ Zeit rase ich durch die Gegend und kaufe Geburtstagsgeschenke, koordiniere Termine und plage mich mit dem bisschen Haushalt. Richtig Spaß macht mir das alles gerade nicht. 😐

Was war noch? Ach ja, in unserer schönen Stadt ist Weinfest und über 1.000 Sorten Wein wollen probiert werden. Wir werden es vermutlich wieder nicht schaffen, arbeiten aber tapfer daran. Für das kommende Wochenende hat sich Besuch angesagt und gemeinsam schaffen wir bestimmt was weg. 😉

Fußball ist auch wieder und damit sind die kommenden Wochenenden auch gerettet. Das erste Pokalspiel war schon und unsere Mannschaft hat mit knapper Not gewonnen. Irgendwie haben die das Balltreten verlernt in der langen Pause. Am Freitag geht es zum Saisonauftakt nach Aachen. Hoffentlich geben die sich da etwas mehr Mühe!

Sorry, we are down :(

Stimmt. Alles recht zähflüssig gerade bei blog.de.
Wenigstens sind bei meinem Eintrag von eben nur die Absätze verschwunden. Die müsst Ihr Euch jetzt halt denken. :-/

Mehrere Komponenten

Dringend bräuchte ich mal einen Tag, an dem mehrere Komponenten zusammen kommen:

– das Wetter muss stimmen
– ich muss in körperlicher Höchstform sein
– ich muss Lust haben
– es darf nichts dringenderes anliegen.

Dann könnte es klappen, dass ich mal wieder einen Rundumschlag im Garten mache. Selten sah er so vernachlässigt aus, wie im Augenblick. Die einzigen, die ihren Spaß in dieser Wildnis haben, sind die Eichhörnchen und die Vögel. Gestern Abend konnten wir sogar einen Igel beobachten, der im Gebüsch neben der Terrasse auf Nahrungssuche war. Unsere Anwesenheit schien ihn nicht im Mindesten zu stören. So weit sind wir schon. Die Natur erobert sich ihr Terrain zurück. 😉

Immerhin ist es mir geglückt, ein paar köstliche Feigen dem Zugriff der Vögel zu entziehen. Dafür hab’ ich nichts von den Trauben abbekommen, die dieses Jahr erstmals am Rebstock hingen. Nicht ein einziges kleines Träublein haben die Räuber mir übrig gelassen. Nur leere Strünke. Dünnschiss sollen sie kriegen! :yes:

Heute würde das Wetter stimmen und ich hätte sogar ein bisschen Lust auf Gartenarbeit. Allerdings lässt die körperliche Fitness gerade sehr zu wünschen übrig und Zeit hab’ ich auch nicht. Ab sofort ist wieder Fußball angesagt und gleich geht es mit dem Fanbus in die Provinz. Mal sehen, was die Jungs nach der langen Pause noch so drauf haben.

Ich wünsche Euch allen einen geruhsamen Sonntag! :wave:

Diese Nacht

… war nicht zum Schlafen da. :no: Dafür war es nämlich viel zu warm.
Ich hasse tropische Nächte; zumindest da, wo sie nicht hingehören. Ins Rhein-Main-Gebiet gehören sie definitiv nicht! Die Leute hier sind einfach nicht gemacht für schwül-heiße Nächte über 25° C.
In der Karibik oder anderswo auf der Welt, wo der gemeine Mitteleuropäer seinen Urlaub verbringt, mag das ja ganz schön sein. Da kann man nächtens in der Strandbar sitzen und Kuba Libre trinken oder irgendetwas mit exotischen Früchten und Strohhalm. Im Urlaub ist es wurschtegal, ob Du am nächsten Morgen müde und verkatert bist. Du knallst Dich an den Pool oder irgendwo in den Schatten und verdöst den Tag. Aber hier?

Wir haben das gestern probiert, auf der Terrasse sitzen und ein leckeres Kaltgetränk mit Früchten und Strohhalm genießen. Wunderbar. Urlaubsfeeling pur! Und dann kam die Nacht … 🙄
Die Sonne knallt ab 12 Uhr mittags auf unser Schlafzimmerfenster und heizt die Bude – trotz herunter gelassenem Rollladen – so richtig auf. Die Luft steht im Zimmer. Man reißt die Fenster auf und hofft auf ein kleines Lüftchen. Nix passiert. An der Decke haben wir inzwischen einen Ventilator angebracht, der mit leise surrendem Geräusch die warme Luft umrührt und uns wenigstens in den ersten fünf Minuten auf der Matratze das Gefühl einer leichten Brise vermittelt. Dann wird es von unten warm, weil der aufgeheizte Körper die Unterlage erwärmt hat. Das erste Wendemanöver wird eingeleitet und man versucht, seinen Body knapp neben der Stelle zu platzieren, auf der man eben noch gelegen hat. Aus dem Nachbarbett kommt ein leichtes Prusten. Auch hier wird gewendet. Du stellst fest, dass das Kopfkissen feucht ist und an der Haut klebt. Wenden. Feuchte Seite nach unten. Bei der Gelegenheit schaffst Du Dich in die Seitenlage. Du verfluchst das exotische Kaltgetränk, weil der Alkohol das Blut in Wallung gebracht hat. Die Schweißdrüsen geben alles, der Körper dampft. Die ganze Nacht krabbelt man im Bett herum und kommt nicht zur Ruhe. An Schlaf ist nicht zu denken.
Um drei Uhr heute Morgen hatte ich die Faxen dicke und bin aufgestanden. Nur um festzustellen, dass es im Rest des Hauses genauso warm war. Gegen fünf bin ich wieder ins Bett und konnte dann wenigstens ein bisschen schlafen. Richtig erholsam war das allerdings auch nicht.
Wo sind jetzt bitte die Palmen, in deren Schatten ich den Tag verdösen möchte? :yawn:

Grad war ich mal …

ein paar Tage weg: Rothenburg o.d.T. – ein malerisches altes Städtchen, in den die Tagestouristen in Hundertschaften einfallen. Wo man geht und steht, wird man ungewollt abgelichtet. Es ist praktisch unmöglich, nicht ständig jemandem vor die Linse zu laufen.

Trotzdem war es sehr schön, Gleichgesinnte wieder zu treffen und gute Gespräche zu führen. In schattigen Biergärten sitzend, bei gutem Essen, leckerem Wein oder Bier, kann man sehr entspannt Zukunftspläne schmieden und Problemlösungen suchen. So lasse ich mir Arbeit gefallen!
Jetzt müssen die guten Ideen nur noch umgesetzt werden. Also Ärmel hoch und los gehts!

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!