Nachts im finstren Walde

Gestern sind wir um 16.00 Uhr mit dem letzten Sessellift zu unserer Frühstückshütte rauf gefahren. Das Mädel am Lifteinstieg ist neu und war sehr besorgt um uns: „Wanns jetzt aufi fahrts, kommts aber net mehr obi“. „Wissen wir“, beschwichtigen wir sie und klettern auf den kalten Sitz. Ohne Skier habe ich das Gefühl, barfuss im Lift zu sitzen. Ein ganz komisches Gefühl. Auch der Ausstieg ist irgendwie doof. Normalerweise muss man ja nur aufstehen und auf der Schneespur weiterrutschen. Als Fußgänger musst du abspringen und sofort losrennen. Den Liftburschen oben hats amüsiert. Danach noch eine Pistenüberquerung und rein in die Hütte.

Klara, die Wirtin, hatte Gulasch für uns gekocht und servierte ihn in großen Portionen und mit jeweils zwei dicken Klößen auf dem Teller. Danach noch ein, zwei Wöhlerchen und ein bisschen ratschen, was es so neues gibt. Gemeinsam überlegen wir ein Konzept, wo man in der Hütte eine Unterbringungsmöglichkeit für die zahlreichen Skihelme schaffen könne. Derzeit kriegt man nur die Hälfte der Leute an einen Tisch, weil der Platz neben den Leuten jeweils von ihrem Helm belegt ist. Mützen und Handschuhe kann man einfach in eine Ecke feuern und sich beim Gehen was Passendes aus dem ganzen Haufen aussuchen. Ein Helm benötigt einen eigenen Platz und stapeln kann man sie auch nicht. Bin gespannt, wie das Problem im nächsten Jahr gelöst ist.

Draußen ist es inzwischen stockdunkel. Der Pistenbullifahrer kommt rein, trinkt noch a Seiterl und erkundigt sich, ob noch irgendwelche Skifahrer in der Hütte hocken, bevor er sein Stahlseil quer über die Piste spannt. Dieses Seil dient der Sicherung seines schweren Gefährts und es wäre tödlich, wenn man da reinrauschen würde. Zu sehen ist dieses Seil im Dunkeln natürlich nicht und eigentlich ist die Piste ja auch ab 17.00 Uhr gesperrt. Klara erklärt ihm, dass wir mit ihr und ihrer Truppe auf dem Schneemobil nach unten fahren. Beruhigt zieht er ab und beginnt seine Nachtschicht.

Wir räumen noch ein bisschen auf und machen uns dann auf den Weg. Vorne auf dem Schneemobil – sieht aus wie ein Motorrad auf Kufen – sitzen drei Leute, hinten auf dem zugegebener Maßen extrem unbequemen Anhänger vier. Dummerweise sitze ich direkt hinter der Zugmaschine und kriege den aufgewirbelten Schnee und auch die Abgase ab. Trotzdem ist die Fahrt wieder eine Riesengaudi. :DD
Als wir die Piste queren, müssen wir absteigen. Das wäre zu gefährlich auf dem Hänger. Die Piste ist ohne Skier verdammt steil und glatt und ehe ich es mich versehe, haut’s mich hin. Mein erster Körperkontakt mit der Piste seit vielen Jahren. Ohne Bretter an den Füßen ist das Aufstehen aber kein Problem und den Rest des Weges schaffe ich ohne Probleme. Danach wieder auf den Anhänger. Da stehen normalerweise Getränke- und sonstige Kisten und eine Reling verhindert das Wegrutschen. Die Füße müssen wir in die Luft halten und die blöde Reling haut mir bei jedem Hubbel in die Kniekehle. Wir versuchen, unser Gewicht gleichmäßig zu verteilen und genießen die Aussicht auf das hell erleuchtete Tal. Der Weg ist verdammt lang und wir erinnern uns, dass wir vor ein paar Jahren diese Tour mal mit Schlitten bewältigen wollten. Da wären wir nie unten angekommen! Im Frühjahr hätte man unsere Gebeine im Unterholz gefunden. :))

Als wir unser Ziel erreichen, wartet schon das bestellte Dorftaxi auf uns und bringt uns nach Hause. Ein ausgeklügeltes Beförderungssystem – wenn das doch zu Hause mit den Stadtbussen auch mal so klappen würde.
Jedenfalls hatten wir einen sehr netten Abend und ein Erlebnis, das nicht jeder geboten kriegt … und ein paar blaue Flecken, aber die gehen ja wieder weg.

Heute werden wir übrigens einen Ruhetag einlegen. Ich werde mal mit dem Staubsauger durch unser Appartement fetzen und die Schmutzwäsche der ersten Woche wegpacken. Der halbe Urlaub ist schon rum, ich kann’s kaum glauben.

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lecker

Franz‘ Hax’n sind die besten!

Hax'n

Leider hatte ich nur das Handy zur Hand, aber das musste festgehalten werden. Wir haben das Mörderteil zu zweit nicht geschafft! Die ganze Nacht hatten wir Magendrücken, aber das war egal. Es war so was von lecker! Hmmm!

Für Gila: Die Herren spielten „oben ohne“.

Für Gila

Vorgestern hat es geschneit. Den ganzen Tag und die ganze Nacht. Zwar nur dünne Flocken, aber die blieben liegen und jetzt sehen auch die Bäume wieder nach Winter aus. Für gestern war wieder blauer Himmel angesagt, mit einzelnen Wolken. Gekommen ist Nebel, den die Sonne nicht so ganz verscheuchen konnte. Die erste Tour endete auf halber Strecke in richtig dicker Suppe. Man hat die Hand nicht vor Augen gesehen. Also wieder in den Lift und rauf zu Klara, unserer Frühstückshüttenwirtin. Eintrag ins Beschwerdebuch, Kaffee und einen selbst gemachten Waldhimbeerlikör. Dann waren wir versöhnt und sind wieder los, diesmal in die andere Richtung.

Am Lift trafen wir auf unsere Hausomi mit ihrer Tochter. Beide mit Helm. Die Omi hat ihn also tatsächlich „aufgetan“ – „sehr fesch“, meint die Stadtbevölkerung. Die Omi fährt etwas verhalten. Es ist ihr erster Skitag in dieser Saison und gerade hat sie eine üble Grippe überstanden. Ansonsten muss man sie wohl bremsen, meint die Tochter, die selbst fährt, wie eine junge Göttin. Zwei elegante Schwünge und sie ist unten. Ist ja auch irgendwie doof, da sitzt man ja nur im Lift, meint die Stadtbevölkerung, die weit davon entfernt ist, so Ski zu fahren. Wir verlieren die beiden logischerweise nach der zweiten Abfahrt. Ist auch besser so, wir würden uns doch nur blamieren.

Mittagessen haben wir in irgendeiner Hütte, während das Wetter um uns herum tobt. Nebel und blauer Himmel wechseln sich ab. Als wir rauskommen, ist wieder Nebel und die Sicht ist schlecht. Viel gefahren sind wir also nicht mehr, stattdessen haben wir ausgiebig Après Ski gemacht, was ja auch ganz schön ist.
Die Leute, auf die wir eigentlich gewartet haben, kamen nicht, dafür haben wir nette Leute aus der Steiermark kennen gelernt, die zum ersten Mal hier sind und denen wir als alte Hasen noch ein paar Tipps geben konnten.
Danach sind wir brav nach Hause. Vor der Haustür haben wir den Hausopa getroffen, der ziemlich erstaunt war, dass wir heim kommen, während es draußen noch hell ist. „A bissl an Einkehrschwung mecht aber scho’ sein“, meinte er. (Hihi, wenn der wüsste!)

Wir haben uns unserer Bretter und der unbequemen Schuhe entledigt und dann die Stiegen in unser Appartement erklommen. Wir müssen am Hintereingang zum Geschäft vorbei und da lauerte man uns schon auf. „Geht’s eini“, wurde uns befohlen, „es gibt was zu trinken“. Aha, noch’n Einkehrschwung. Nu ist’s egal, wir haben ja festen Boden unter den Füßen. Gläser wurden herangeschafft und einige Sektpullen. Sohnemann hatte 30sten Geburtstag und vor dem Kassentresen standen Stammkunden und warteten auf das prickelnde Getränk. Die Omi brachte eine große Dose selbstgebackener Plätzchen und als der Sekt zur Neige ging, kamen unsere Vorräte zum Einsatz. Gut so, wir müssen Ballast abwerfen.

Irgendwann haben wir uns ausgeklinkt und uns erstmal unter die Dusche geschafft. Frisch gestylt ging es danach zur Pizzeria. Der Pizzabäcker hat sich vor drei Jahren eine Brasilianerin angelacht und nun erträgt die Arme die kalten Wintermonate in den Bergen. Bei ihr können wir ein paar Portugiesischkenntnisse anwenden. Sie selbst hat zwischenzeitlich einen Deutschkurs absolviert und schlägt sich tapfer mit der Sprache. Mit den Touristen kommt sie gut zurecht, nur das einheimische Kauderwelsch macht ihr zu schaffen. Im Kurs hat sie gelernt, dass es „ein Bier bitte“ heißt und hier sagen die Leute „a Holbe“. Sie habe das erstmal für eine Weinsorte gehalten, erzählt sie und lacht. Inzwischen hat sie sogar den österreichischen Zungenschlag drauf und das „Pfuert di“ geht ihr ganz locker über die Lippen. Sie mixt uns noch eine Caipirinha und wir haben keine Ahnung, wo sie die Limetten dafür hergezaubert hat. Im hiesigen Sparmärktchen gibt’s jedenfalls keine.
Egal, wir schlürfen auch dieses Glas aus und wanken dann nach Hause. Ich muss ins Bett, schließlich hatte ich keinen Mittagsschlaf und der ist mir hier eigentlich heilig.
Ganz schön anstrengend, so’n Urlaub! ;D

Nix los

Irgendwie hab’ ich das Gefühl, die Krise hat nun auch unser Dörfl erreicht. Wir fahren ja immer zur gleichen Zeit hierher, nämlich dann, wenn nirgendwo Ferien sind und wir die Pisten so ziemlich für uns haben. Ein paar Leute wedeln noch um uns herum, die ihren Urlaub in die gleiche Zeit legen können. Das alles ist sehr entspannt, aber so entspannt wie dieses Mal, war es wirklich noch nie! Man ist versucht, die paar Leutchen, die morgens zum Lift latschen, mit Handschlag zu begrüßen. Die Restaurants sind leer, in den Hütten kann man sich den Platz aussuchen. Heute hatten wir kurz überlegt, ob wir nicht jeder in eine eigene Liftgondel einsteigen sollten. War uns aber dann doch zu langweilig. Sollen die Dinger halt leer fahren. Jedenfalls werden wir überall sehr zuvorkommend behandelt und die Wirte haben Zeit für ein Schwätzchen. 😀

Heute ist unser dritter Skitag und so langsam treten erste Blessuren auf. Bei mir sind das aber nur die Druckstellen an den Schienbeinen, die von dem ungewohnten Schuhwerk herrühren. Sonst hab’ ich nix zu meckern. *freu* Na ja, vielleicht die Oberschenkel noch so’n bisschen. Die sind halt nur noch die Ruhestellung am Schreibtisch gewohnt. Wird Zeit, dass die Muckis mal wieder was zu tun kriegen.

Mit meiner neuen Kopfbedeckung liege ich voll im Trend. (Endlich bin ich auch mal up to date!) Kaum noch jemand fährt ohne Helm und ich muss sagen, das Ding stört auch kein bisschen, es drückt und zwickt nicht und hält obendrein noch warm. Selbst an die Optik hab’ ich mich gewöhnt und erschrecke nicht mehr, wenn ich mich irgendwo in einer Glasscheibe spiegele. Immerhin ist meiner in einer neutralen Farbe. Es gibt welche, die sehen aus wie aufgeblasene Christbaumkugeln. Scheußlich! Auch wilde Verzierungen haben wir schon gesehen, etwa eine feuerrote Bürste obendrauf (die Punk-Version) oder auch solche mit bunten Wollpuscheln für die Leute, die ihrer alten Mütze immer noch nachtrauern. Modisch ist da noch jede Menge Spielraum und man darf gespannt sein, was sich die Hersteller demnächst so alles einfallen lassen. Warten wir es ab.
Liebe Grüße an die arbeitende Bevölkerung!

Sonntag, fünf Uhr irgendwas

Erster Urlaubstag: Wir wollen es ruhig angehen und haben uns eine halbe Stunde später als gewöhnlich am Lifteinstieg verabredet. Es dauert ja immer ein bisschen, bis man wieder weiß, was man beim Schifahren so alles am Körper haben sollte und was man in welcher der gefühlten 50 Taschen an der Jacke verstauen muss. Um fünf Uhr irgendwas ist für mich die Nacht zu Ende. Die Matratze ist zu hart, um länger als unbedingt nötig darauf herumzuliegen. 🙄

Unsere Herfahrt gestern lief problemlos. Keine Staus, kaum LKWs, geräumte Straßen. Schnell noch das Gepäck in den zweiten Stock geschleppt, Atemnot und Seitenstechen überwunden und die Schränke eingeräumt. Rein in die Wohlfühlklamotten und in Hausschuhen shoppen gehen. Das gefällt mir, kann das nicht immer so sein?
Während wir die nach und nach eintrudelnden Hausleute begrüßen und den neuesten Dorfklatsch hören, probieren wir diverse Helme auf. Wir hatten überlegt, uns erstmal probeweise Helme auszuleihen, aber für meinen Kopf war nix passendes dabei. Der Run auf die Dinger ist gigantisch!
Kaufhelme gibt’s noch in meiner Größe, aber leider ist meine Skibrille nicht kompatibel. Entweder der Topf passt oder die Brille. Beides zusammen is’ nicht.
Ich schleiche um das Regal mit den Mützen – letztes Jahr habe ich meine versehentlich in der Waschmaschine geschrumpft und brauche jetzt eine neue „Haub’n“ – da ist aber auch nichts dabei, was mir gefallen könnte (und die Preise sind auch gesalzen).
Also doch Helm? Man verpasst mir ein Teil mit Schirm über den Augen, das ich zuvor kategorisch abgelehnt habe, das aber perfekt sitzt. Ich gucke mal zaghaft in den Spiegel. Ich sehe aus, wie Prinz Charles beim Polospiel. 8| Gruselig! (Nein, ich bin nicht eitel!) Die umstehende Dorfbevölkerung findet’s „sehr fesch“ und die Chefin greift ins Regal und überreicht mir noch eine passende Brille. Zu Dritt installieren sie auch die noch auf meinem Kopf – keine Ahnung, wie ich das zukünftig alleine bewerkstelligen soll – und siehe da, beides passt zusammen und sitzt da, wo es hingehört. Ich gucke wieder in den Spiegel: Prinz Charles mit Sonnenbrille. Egal, so erkennt man mich wenigstens nicht! Ich gebe mich geschlagen und akzeptiere das neue Outfit.

Mein Göttergatte guckt mal unauffällig auf die Preisschilder und sinkt zu Boden. Während ich versuche, mich von dem ungewohnten Ballast auf dem Kopf eigenhändig zu befreien höre ich die beschwichtigenden Worte der Chefin, dass diese Preise für uns als Hausgäste nicht gelten und er ja außerdem die Ausgabe für eine neue Mütze spart. ;D
Mein Mann kriegt langsam wieder Farbe und ich wühle wie gestört in meinen Haaren herum; die Frisur ist zerstört. Die Hausomi erklärt mir, dass man ja genauso bescheuert aussieht, wenn man eine Mütze absetzt und dass sogar sie sich jetzt einen Helm ausgesucht habe. Ihre Tochter nickt bestätigend und als sie sich rumdreht, um die Preisschilder abzuschneiden knufft mich ihre Mutter und raunt mir zu: „Aber ob ich den auftu’, weiß ich noch nicht!“ Sie ist um die achtzig und fährt beinahe genauso lange Ski – ohne Helm, versteht sich.
Ich werd’ meinen in Gottes Namen „auftun“ und hoffen, dass ich auch dieses Jahr sturzfrei die Pisten runterkomme. Es wäre mir lieber, wenn mein Helm nur als Deko dienen muss.

DIE Frage

Unser lang ersehnter Urlaub steht endlich vor der Tür. Es geht zum Wintersport und das seit über 20 Jahren in immer denselben Ort. Da müssen wir hin, da stehen unsere Ski – frisch gekantet und gewachst. Es ist immer dasselbe Procedere – bis zur letzten Minute Wäsche waschen, Reisetaschen packen, Zeitung abbestellen. Der einzige Unterschied diesmal: Jeder – und zwar wirklich JEDER – fragt uns, ob wir denn schon einen Helm gekauft haben! 🙄 Ich kann die Frage bald nicht mehr hören.

Klar ist es sicherer, mit Helm zu fahren. Auch Rückenprotektoren sind sicherer. Noch sicherer ist es, überhaupt nicht zu fahren.
Das soll jetzt gar nicht überheblich klingen; jeder Sport birgt Unfallgefahren, das Leben an sich ist lebensgefährlich!
Aber, wenn Thüringens Ministerpräsident nicht gerade in einen Schiunfall mit für seine Kontrahentin tödlichem Ausgang verwickelt gewesen wäre, würde keinen Menschen interessieren, ob wir mit oder ohne Helm fahren. Alljährlich verunglücken Schifahrer und wenn es sich dabei nicht gerade um einen Promi handelt, wird darüber bestenfalls auf Seite 3 der B-Zeitung – unten links in der Ecke – in einem Zweizeiler berichtet. Niemand will das wissen.

Wir betrachten Schifahren als Freizeitbeschäftigung und nicht als sportliche Herausforderung; wir heizen nicht und wir müssen auch die Liftkarte nicht zum Glühen bringen. Natürlich schützt das nicht vor Unfällen, man muss ja nicht mal selber daran schuld sein.
Ich wäre auch gar nicht abgeneigt, mit Helm zu fahren. Ob ich eine Mütze aufsetze oder einen Helm überstülpe ist schließlich egal. Ich fürchte nur, nach dem derzeitigen Hype gibt’s gar keine Helme mehr zu kaufen. Also, bevor noch weitere Fragen kommen: ich weiß noch nicht, ob ich dieses Jahr wieder oben ohne fahre oder nicht.

Allerdings hoffe ich sehr, dass Dieter Althaus bald von Schwarzach nach Jena verlegt werden kann. Schwarzach wäre das Krankenhaus, in das wir bei einem Unfall eingeliefert würden und ich hab’ echt keinen Bock auf eine Sicherheitsüberprüfung, wenn ich mit gebrochenem Haxen vor der Tür des Krankenhauses stehe. :no:
Am aller besten wäre es, wenn wir auch diesmal wieder unfallfrei durch die Ferien kämen. Wir werden uns bemühen!