Vielseitig

war unser Wochenende. Am Freitag haben wir unser Abendessen auf dem Weihnachtsmarkt verschlungen eingenommen und uns anschließend mit Freunden zum Absacker im Bierkeller niedergelassen.
Gemütlich und lustig.

Am Samstag war Stehen im Stadion bei nasskalter Witterung angesagt. Boah, war das fies! Die Kälte krabbelte gnadenlos die Beine hoch und machte sich im ganzen Körper breit. Da nützt auch hüpfen und anfeuern nix. Dafür hat sich das Catering mal wieder selbst übertroffen – in der Halbzeit war der Glühwein alle! Die kriegen das einfach nicht hin und keiner kann es verstehen. Die Plörre kommt aus großen Kanistern, davon kann man sich doch mal ein paar in Reserve hinstellen, oder? Die eklige Bratwurst isst ja schon kaum noch jemand, damit haben sie keinen Stress mehr. Man sollte meinen, dass sie dann im Winter wenigstens für Heißgetränke sorgen könnten. Damit scheinen sie aber auch überfordert zu sein. 🙄
Immerhin hat sich das Frieren gelohnt, wir haben 2:1 gewonnen und das, OBWOHL der Schiedsrichter eine Flachpfeife war! 😀
Kalt aber erfolgreich.

Das absolute Highlight aber war der Sonntag: im Büro sitzen und über Steuerunterlagen brüten, dicke Aktenordner wälzen, Unterlagen zusammen suchen. Ich liebe es … alle Jahre wieder! *spei*
Nervtötend und langweilig.

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Wettrüsten

Nun also doch Stenkelsfeld.
Mann und Frau gehen getrennt einkaufen; er zum Großmarkt, sie u.a. zum Baumarkt. Er hat nur Getränke, Klopapier und Shampoo auf dem Einkaufszettel, sie nur Glühbirnen und Chrompolitur. Sie kommt rein zufällig auch in der Weihnachtsabteilung vorbei und guckt mal eben, ob es nicht vielleicht doch noch was Nettes für vor die Haustür gibt. Es gibt – und zwar genau so, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie zögert nur kurz und greift dann zu. Schon im Auto fällt ihr ein, dass es im Großmarkt ja auch so eine Abteilung gibt … er wird doch nicht?
Doch, er hat! Als sie mit dem Auto um die Ecke biegt, blitzen ihr schon gelbe Lichtlein entgegen, wo vorher keine waren und direkt darunter befindet sich die heimische Haustür. Altes Ehepaar halt, oder … es geht doch nix über konkrete Absprachen!

Vorne wird nicht mehr umgebaut, so viel ist schon mal klar.
Was für Außen geht, geht auch für Innen, meint er und macht sich sofort über die neue Aufgabe her. Nun ziert also die noble Außenlichterkette die Innenseite unseres Wohnzimmerfensters. Sei es drum, sieht ja trotzdem gut aus. Dummerweise passt jetzt aber der alte Stern an der Terrassentür (mit den gelblichen Lämpchen) nicht mehr zu der neuen weißen Lichterkette. Frau stört so was, Mann hat damit nix am Hut. Frau weiß sich aber zu helfen und kauft abends auf dem Weihnachtsmark einen neuen passenden Stern. Nach zwei Glühwein dauert die Entscheidung nur knappe 20 Minuten und schon hat sie ein Prachtexemplar in weiß und – rein vorsorglich – auch noch eins in rot gekauft. Er durfte sich dafür ungetadelt am Plätzchenstand ausleben ;D .
Nun weihnachtet es doch … sogar bei uns!

Soll ich jetzt noch erzählen, dass wir auch ganz normale Glühbirnen doppelt eingekauft haben? Für die nächsten Jahre haben wir beleuchtungstechnisch jedenfalls ausgesorgt.