Der Burda-Verlag und meine Zornesfalten

Über viele Jahre hatten wir eine Fernsehzeitung abonniert; so ein 2-Wochen-Ding, das durch Werbung und irgendwelche Filmgeschichten dick und unhandlich war und zudem sauteuer. Ein anderer – persönlicher Grund – gab den Ausschlag, dass wir im letzten Jahr den Absprung geschafft und das Abo gekündigt haben. War total easy: kurzer Brief, Bestätigungsschreiben, Geld zurück – fertig.

Denkste!
Seit dem werden wir mit Briefen, Angeboten für Kurz- und Probe-Abos zugeschmissen und mit Anrufen belästigt. Es ist zum Kotzen! Gerade eben hatte ich wieder so eine hyperfreundliche Call-Center-Tussi am Rohr, die sich nach den Gründen für die Kündigung nach so vielen Jahren erkundigen wollte.
Sie könne das gar nicht verstehen.
Muss sie auch nicht, aber ich war relativ gut drauf und habe ihr die Gründe gerne noch einmal zum Mitschreiben dargelegt. Prompt kam auch hier das Angebot für eine andere Zeitung, die in der heutigen Zeit unheimlich wichtig sei und wertvolle Informationen zum Thema Finanzmarketing enthielte. (Die denken wohl, wer sich über bald 20 Jahre so eine scheiß teure Fernsehzeitung leistet, müsse Knete haben ohne Ende. :)) )

Meine Antwort war auch hier NEIN. Erstens, weil wir die falsche Zielgruppe sind und zweitens aus dem vorgenannten persönlichen Grund.
Ob denn nicht vielleicht ein Kurzabo für uns in Frage käme, wollte sie – immer noch freundlich – wissen.
Ich: „Nein, wenn wir …“
Klack.
Die doofe Kuh freundliche Dame hatte das Gespräch beendet.

Da stehste dann mit dem Hörer in der Hand und ärgerst Dir ein Loch in den Bauch, dass Du nicht selbst sofort aufgelegt hast als klar war, was die will. :##
Beim nächsten Mal mache ich das ganz sicher und der Burda-Verlag kann mich mal kreuzweise! Und zur Strafe kaufe ich bis auf weiteres auch kein anderes Heft von denen mehr am Kiosk. Ätsch! 😛

17 Gedanken zu “Der Burda-Verlag und meine Zornesfalten

    • Eine Zeit lang habe ich das auch gemacht, als es gar zu arg wurde mit den Anrufen. Inzwischen ist das ja weniger geworden und ich bin aus der Übung. Beim nächsten Mal lege ich garantiert auf!

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  1. Ich antworte immer: was möchten Sie ? Danke kein Interesse und aufgelegt. Mittlerweile gibt es so gut wie keine Anrufe dieser Art mehr.
    Leider ist hier Freundlichkeit unangebracht,denn das könnte viel Geld kosten. ABO und ähnliches.

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  2. In die Robinsonliste eintragen lassen. (geht auch über das Internet)
    Werbung am Telefon ist verboten. (Strafanzeige stellen?)
    tvbrowser runterladen (ist das beste Programm und kostenlos)
    Beine hoch legen und grinsen

    Grüßchen
    blubitt

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    • Man sollte wirklich scharfe Geschütze auffahren um sich gegen diese Belästigungen zu wehren. Andererseits denke ich immer, dass das ziemlich arme Schweine sind, die den ganzen Tag Leute anrufen müssen. Gestern hatte ich meinen sozialen Tag … aber wehe, wenn heute das Telefon klingelt! 😉
      LG, Caipi

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  3. Du weißt ja, liebe Caipi, dass ich mir wegen solcher lästigen Werbe-Anrufe einen AB angeschafft hatte. Und nach einem Vierteljahr war Ruhe. Jetzt ruft keiner mehr an.

    Ich habe alle Zeitungsabos gekündigt. Wenn ich will, kann ich alles im Internet kostenlos lesen. Da stelle ich mir auch bei unitymedia mein Fernsehprogramm auf einem Tagesplaner zusammen. Was braucht man noch teure Zeitungen?! Für die man dann wieder ein Plätzchen im Altpapier-Müll braucht. 😉

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    LG, Gudrun

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    • Hallo Gudrun,
      die Nummer, unter der die lästigen Werbeanrufe kommen, ist unsere Geschäftsnummer. Für Kunden wäre es blöd, wenn die immer nur den AB erreichen … deshalb muss ich notgedrungen persönlich dran gehen. 🙄

      Abos haben wir inzwischen auch keine mehr und ich werd‘ einen Teufel tun und neue abschließen!
      LG und auch Dir einen schönen Tag!

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  4. Ein Abo hat man schnell an der Backe, aber wehe Du willst es wieder loswerden.
    Dann bekommt man den Ärger gratis geliefert.
    Wenn ich eine Zeitschrift will dann Kauf ich mir eine, dass war es dann. Ein Abo kommt mir jedenfalls nicht ins Haus.

    Lieben Gruß Ameda

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  5. Hallo,

    ich habe vor 2 Wochen mehrere Anrufe in Abwesenheit erhalten von einer Aalener Nummer 07361/8…. (weiter weiss ich leider nicht genau, es waren verschiedene End-Nummern). Wenn ich versucht habe zurückzurufen war meist keiner erreichbar bzw. besetzt, einmal habe ich jemanden erreicht, die Dame meldete sich mit „Stern Media Service“.
    Ich habe aufgelegt.

    2 Tage später haben sie mich dann direkt erreicht. Haben sich mit „Kundenservice der großen deutschen Verlage Bauer, Springer, Burda“ gemeldet. Ich habe sie erstmal reden lassen.
    Sie würden eine „Bestandsbewertung“ (was das sein soll, wurde nicht wirklich klar) durchführen und bräuchten dazu meine Angaben, um ihren Stand bewerten zu können. Ich wäre ja ehemaliger Kunde (bin ich definitiv nicht!!! – das habe ich der Dame dann auch mitgeteilt, die wurde aber gleich fast aggressiv und meinte „irgendwas werden Sie schon gemacht haben, weswegen sie hier bei mir gelistet sind“.

    Ich habe sie dann weiterreden lassen, weil mich interessierte, was da noch so kommt. Im Rahmen dieser Bestandsbewertung solle ich an einer 12monatigen „Leseaktion“ teilnehmen. Als Belohnung dafür wolle mir der „seriöse Burda Verlag“ eine Reise schenken. Die hat sie mir dann erstmal schmackhaft machen wollen, ohne die „Leseaktion“ näher zu definieren. Der Gipfel dabei: ich bekäme 3 Übernachtungen für 2 Personen geschenkt, müsste aber, wie sich herausstellte, Anreise und auch alle Malhzeiten (!) selbst bezahlen. Super!

    ICh würde mich ja sicherlich schon fragen, was ich denn dafür tun müsse, ging es weiter – wie wahr!
    Nun, die „Leseaktion“ ging 12 Monate und bedeute, dass ich für 12 Monate eine Zeitschrift von ihnen beziehe, allerdings, so wurde mir versichert, müsse ich nichts unterschreiben, nichts schriftlich kündigen (ein Anruf genüge) und – Achtung!- ginge „nichts vertragliches ein“! Soso. Ob sie schon mal was von mündlichen Verträgen gehört hätten, fragte ich dann. Sie blieb dabei, das wäre bei ihnen kein Vertrag.

    Damit konfrontiert, wer oder was denn „Stern Media Service“ sei, wurde die Dame wieder leicht pampig, gab aber immerhin zu, dass ihr Laden so heisse.
    Darauf angesprochen, warum sie sich dann mit „Burda Kundenservice“ melde, erklärte sie mir, dass sie im Auftrag von Burda arbeiten würden bzw. Adressen von dort beziehen würden.

    Als ich argumenteierte, dass ich mich garantiert kein Abo andrehen lassen würde, wurde mir erklärt, dass es sich ja um eine „Leseaktion“ und KEINESFALLS um ein „Abo“ (ganz böses Wort) handele.

    x-mal im Gespräch hat sie betont, dass der Burda Verlag ja ach so seriös sei und ich solle mich daher jetzt nicht so anstellen und Ja sagen.

    Ich hoffe nur, dass nicht allzu viele Einfältige auf die hereinfallen!

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    • Ach ja, Nachtrag:

      google-Suche nach „Stern Mediaservice“ ergab folgendes:

      Telefonist/in (Telefonist/in)
      Dieses Stellenangebot ist bereits erloschen.
      Eine neue Jobsuche starten

      Firma: Stern Mediaservice Özlem Varol
      Region: Dorfmühle 1, 73432 Aalen, Württemberg
      Referenznummer: 10000-1053033251-S
      Vertragsart: Vollzeit
      Veröffentlicht:
      Von: arbeitsagentur.de
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      Jobinfo:
      Stern Mediaservice sucht ab sofort nette, freundliche Telefonisten (m/w). Anforderungen: – sehr gute Deutschkenntnisse – geübter Umgang mit Kunden – Erfahrung im Telefonmarketing bzw. im Call-Center Bereich wünschenswert – Kundenorientierung Interessiert? Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

      Offenbar verschleissen die auch laufend Personal – naja, kein Wunder, welcher arme Irre möchte sowas schon gerne freiwillig machen?!?

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