Ran an die Eier!

Dass Schokolade glücklich macht, wissen wir längst und nun ist es amtlich: sie kann das glückliche Leben auch noch verlängern! *freu*
Wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam herausgefunden hat, hilft Schokolade, das Schlaganfall-Risiko zu senken!
Wie praktisch. Gerade zu Ostern stoßen wir überall auf genügend Nachwerk und brauchen nun kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. Wir tun ja was für unsere Gesundheit. 😉

Aber Achtung: Es muss dunkle Schokolade sein. Pfoten weg von gefüllten Vollmilcheiern! Sollte Hasilein Marzipan-, Nougat- oder Liköreier ins Nest gepackt haben, ist Disziplin gefordert. Sechs Gramm Schoki pro Tag reichen, um innerhalb von zwei bis drei Tagen den Blutdruck zu senken. Jedes Gramm mehr wandert direkt auf die Hüften – hab’ ich im Selbstversuch festgestellt. :-/

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Alles neu

Meine Herren, in unserer Nachbarschaft ist wilde Bautätigkeit ausgebrochen! Die einen Nachbarn (mit denen wir befreundet sind) haben gerade ein neues Bad bekommen, der nächste hat seinen Garten komplett umgepflügt und fängt pflanztechnisch nochmal bei null an, Familie Neugierig kriegt neue Fenster (wahrscheinlich mit eingebautem Fernglas, damit Madame alles gut überblicken kann).

Wir dürfen uns – pünktlich zum Frühlingsanfang – über eine neue Heizung und nun auch noch über einen neuen Heißwasserspeicher freuen.

Da soll noch mal einer sagen, wir würden die Wirtschaft nicht ankurbeln …! Fensterbauer, Gärtner, Fliesenleger und auch die Leute von Gas, Wasser, Schei… haben gerade Konjunktur.

Aufschwung, wir sind hiiier! :wave:

Gartensaison eröffnet

Endlich kann man wieder ohne dicke Stiefel und warme Jacke nach draußen, ach ist das schön! Inzwischen stehen die Gartenmöbel wieder an ihrem Platz, der Hof ist gekehrt, bunte Frühlingsblumen sind gepflanzt etc. Sogar den Fenstern bin ich schon mit Lappen und Gummilippe zu Leibe gerückt und habe jetzt klare Sicht auf das, was noch zu tun ist … sobald sich der Rücken vom ersten Aktionstag erholt hat. :-/

Sogar unser Fußballverein ist wieder erstarkt und hat schon drei Spiele hintereinander gewonnen. Kaum zu glauben, wie so ein bisschen Frühling alles verändert.

Schade nur, dass für das Wochenende schon wieder schlechteres Wetter angesagt ist … ich hätte große Lust, nun auch die Grillsaison zu eröffnen. :yes:

Emanzipation

Goldene Zeiten brechen an, Mädels! Nicht nur, dass die Telekom eine Frauenquote in ihrem Unternehmen beschlossen hat, nein – nun gibt’s auch weibliche Tipp-Kick-Figuren! Mit Busen und schmaler Taille und einem ordentlichen Bums im rechten Fuß. Das ist doch mal eine Innovation. Nun müssen es die kleinen Spielerinnen mit dem Knopf auf’m Kopf nur noch schaffen, auch zu offiziellen Turnieren zugelassen zu werden. Große Männerhände tun sich nämlich etwas schwer mit den zierlichen Figürchen. Aber mal ehrlich, welcher Kerl kann schon wirklich gut mit Frauen umgehen? 😉

Nun sprießen sie wieder

… die „Osterbäume“. Habe heute in einem kleinen Vorgarten ganze drei Stück davon entdeckt. Ich schließe ja gar nicht aus, dass solche Gewächse auch nett aussehen können, aber doch nicht mit diesen unglaublich hässlichen, knallbunten Plastikeiern vom Krabbeltisch, 10 Stück zu 99 Cent! Wenn der Nachbar es schon nicht lassen kann und wirklich jeden kleinen Zweig mit China-Kitsch behängen muss, sollte man selbst besser darauf verzichten. Eine knappe Woche noch, dann sind wieder ganze Straßenzüge mit buntem Gebamsel verschandelt. 🙄
In meiner persönlichen, nach oben offenen Brech-Skala rangieren diese Osterbäume mittlerweile direkt nach den Gartenzwergen.

Teures Wochenende

So’n Wochenende braucht kein Mensch!

Samstagabend: Uns ist kalt. Die Heizungssteuerung teilt uns lapidar einen ERROR mit. Gut, das kennen wir schon – allerdings normalerweise nicht bei laufendem Betrieb, sondern nur bei der Rückkehr aus einem Urlaub, wenn die Anlage schon einen Tag vorher die Bude hätte wieder wärmen sollen.
Der Göttergatte rennt in den Keller und fummelt an der Therme rum, probiert alle Tricks, die ihm jemals zu Ohren gekommen waren. Nix. Das Ding gibt keinen Mucks mehr von sich.
Entnervt rufen wir unseren Heizungsmann an, der aber gerade auswärts weilt und nicht mal eben vorbei kommen kann. Er empfiehlt, den Notdienst zu konsultieren und gibt uns die Nummer durch. Um 20.25 Uhr wählt der genervte Hausherr die angegebene Nummer und erfährt via Bandansage, dass Notfälle samstags nur zwischen 7.00 und 20.00 Uhr einzutreten haben. Danach stellen die die Arbeit nämlich ein. Wir wickeln uns in warme Decken und glotzen in die Röhre.

Sonntagmorgen: Um 6.45 Uhr werde ich durch das laute Schrillen der Alarmanlage aus meinen süßen Träumen gerissen und springe verstört aus dem Bett. Im Treppenhaus kommt mir meine bessere Hälfte völlig aufgelöst entgegen und faselt was von Stromausfall und dass sich der Alarm nicht ausschalten lasse. Fein. Nach geschlagenen drei Minuten Alarm ist dann auch der letzte Nachbar wach. Ich atme auf, als das Schrillen endlich aufhört. Mir ist schon ganz flau im Magen. Ich erkläre die Nacht für beendet und schütte mir erstmal kaltes Wasser ins Gesicht. Warmes gibt es ja nicht mehr; duschen kann ich mir abschminken.

Ich gehe in die Küche und koche Kaffee. Bei der Gelegenheit geht mir auf, dass auch alle Lampen anstandslos funktionieren. Was’n das für’n Stromausfall??? Mein Mann kapiert es auch nicht und beschließt, den Alarmanlagenmann aus dem Bett zu telefonieren. Er latscht einmal quer durch das Haus und natürlich auch an dem Sensor vorbei, der eigentlich für Einbrecher gedacht ist. Es ist 7.30 Uhr, als der zweite Alarm ausgelöst wird. Drei Minuten. Nur für den Fall, dass sich einer der Nachbarn noch mal im Bett rumgedreht hat. :))
In mir keimen Mordgelüste.
Im Mietshaus gegenüber gehen die ersten Fenster auf. Um 7.45 Uhr stehen die Bullen vor der Tür. Einer der Nachbarn hat sie gerufen; weniger aus Sorge um uns, eher wegen der Ruhestörung … vermute ich mal. Die Beamten stellen fest, dass alles ok ist und ziehen wieder ab. Inzwischen hat der Gatte den Alarmmenschen am Rohr und irgendwie kriegen sie gemeinschaftlich das Problem in den Griff.

Um 8.00 Uhr stelle ich fest, dass irgendwo etwas pfeift. Langsam kriege ich die Krise! Diesmal ist es aber nur der Akku eines unserer zahlreichen Telefone, der gerade anzeigt, dass auch er sich jetzt verabschiedet.
Ja spinne ich denn?

Eine halbe Stunde später steht unser Heizungsmann auf der Matte und verschwindet direkt im Keller. Mein Mann gleich hinterher. Es wird ein neuer Temperaturfühler eingebaut und danach festgestellt, dass auch der defekt ist. Murphy lässt grüßen.
Ich kriege Gesprächsfetzen mit und was ich höre, klingt irgendwie teuer. Wird es auch; jetzt hat nämlich auch meine bessere Hälfte die Faxen dicke und bestellt spontan eine neue Therme. Dieses alte Mistding (so alt ist sie eigentlich noch gar nicht) fliegt jetzt endgültig raus. Irgendwann ist Schluss mit Lustig.

Der Heizungsmann repariert notdürftig und kündigt den Einbau des neuen Teils für Dienstag an. Seit 9.00 Uhr heute Morgen rumort es nun im Keller. Die neue kleine Therme hängt schon an der Wand und die Herren sind dabei, Rohre und Leitungen dran zu friemeln. Ich hoffe inständig, dass das neue Ding zuverlässig funktioniert und die Zeit der unangenehmen Überraschungen erstmal vorbei ist.

Der restliche Sonntag verlief dann allerdings recht normal. Gegen Abend hörten wir noch seltsame Geräusche aus dem Büro; der Lüfter eines Rechners hauchte gerade sein Leben aus – aber darüber zu reden lohnt sich nicht.

Alles in allem war das ein recht teures Wochenende und Spaß gemacht hat es auch nicht wirklich.
Ach, übrigens soll es Ende der Woche deutlich wärmer werden. :)) :))

Sperrmüll

Vor einigen Jahren erbten wir einen zwar etwas verschlissenen, aber sehr komfortablen (motorisierten) Fernsehsessel. Zum Wegschmeißen war er zu schade, aber haben wollte ihn auch keiner. Ich hatte seinerzeit die Idee, ihn neu beziehen zu lassen und damit Wohnzimmer tauglich zu machen. Bei der Idee ist es geblieben. Das Monstrum stand also geraume Zeit irgendwo ungenutzt in der Ecke und nahm Platz weg.

Im Zuge meiner Ausmistaktionen habe ich nun den Sperrmüll bestellt (bei uns muss man anrufen und einen Abholtermin vereinbaren). Der Motor musste ausgebaut und außerdem ein zweiter starker Mann organisiert werden, der mit meiner besseren Hälfte zusammen das Ding einmal quer durchs Haus schleppte. Die zwei haben schwer geflucht, weil das Teil auch ohne Motor noch sauschwer war. Am Vortag der Abholung stand das monströse Ding also in der Garageneinfahrt und wartete auf seine Abholung. Zusammen mit einem alten kleinen Tisch und einem kaputten Sonnenschirm. Daneben – zur gesonderten Abholung – ein riesiger Bildschirm, ein defekter Drucker und zwei ausgeschlachtete PCs.

Irgendjemand kann immer noch was gebrauchen und ich rechnete damit, dass die Elektrogeräte auf Interesse stoßen könnten. Weit gefehlt! Als ich abends nochmal rausschaute, war der alte Fernsehsessel weg. *wunder*
Dafür haben wir nun den Motor ausgebaut! Der liegt jetzt zur gesonderten Entsorgung in meinem Auto und wartet auf den Abtransport zur Deponie. 🙄

Bei der Gelegenheit: hat jemand einen Lxxmark Optra C 710-Drucker? Ich hätte da noch eine neue Beschichtungsrolle zu verschenken.