Der Fakir

Am Dienstag um 14.00 Uhr war es endlich soweit: Der Bautrupp zog ab! Am Vormittag rollten sie einen kleinen Lkw voll nassem Erdreich durch die Wohnung und nach der Mittagspause räumten sie ihr restliches Werkzeug weg, bauten die Rampen ab und rollten Folien zusammen. Der Schaffer wollte mit dem Gartenschlauch noch schnell den Hof reinigen, was ich ihm aber untersagt habe; er hätte danach nämlich mit nassen Dreckschuhen durch das nicht mehr mit Folie ausgelegte Wohnzimmer latschen müssen und das wollte ich mir nicht auch noch geben.

Als die Tür endlich hinter ihnen ins Schloss fiel, habe ich mir das Schlachtfeld erst einmal in Ruhe betrachtet und einen Plan gemacht, wie ich mit den Reinigungsarbeiten am besten vorgehe.
Den ganz groben Dreck habe ich erst einmal mit dem Besen zusammen gekehrt. Dann habe ich unsere Möbel wieder ausgepackt und anschließend kam mein heiß geliebter „Allesfresser“ zum Einsatz. Der Staubsauger (Werbung in der Überschrift) war wirklich die beste Anschaffung, die ich je in meinem Leben getätigt habe! 30 Jahre hat das Ding schon auf dem Buckel und er schluckt nach wie vor alles, was sich ihm vorsetze.

Danach ging es an die Feinheiten: Möbel, Bücher, Bilderrahmen abstauben und ggf. feucht wischen. Ich habe mir das Wohnzimmer in kleine Parzellen eingeteilt und bin abschnittsweise vorgegangen. Bis zum Abend konnte man sich wenigstens wieder auf die Couch plumpsen lassen, ohne eine Staublunge zu riskieren. Inzwischen sind die Möbel mit Politur versorgt, Bücher und Nippes stehen wieder an Ort und Stelle. Nur die Couch muss noch mal abgerückt und auch dahinter sauber gemacht werden, aber das muss bis morgen warten, das schaffe ich alleine nicht.

Gestern Abend ist der Göttergatte der Terrasse mit dem Hochdruckreiniger zu Leibe gerückt … kurz bevor ein kräftiges Gewitter nieder ging und man danach nur noch mal mit dem Abzieher hätte drüber gehen müssen. Aber egal, jetzt sind halt auch die Ecken sauber.
Am Samstag werden wir den Hof noch gründlich reinigen und die Kübel wieder an ihre Plätze wuchten.

Der Bautrupp ist jetzt erst einmal im Urlaub. Wenn sie wieder kommen, muss noch die Abdeckung auf die Mauer – die war leider vorher nicht lieferbar. Ich hoffe, dass sich der Dreck dabei in Grenzen hält.

Übrigens: seit wir eine schöne große Terrasse haben schüttet es praktisch ununterbrochen! Es geht halt nix über ein gutes Timing!

6 Gedanken zu “Der Fakir

  1. Ihr habt es also geschafft
    und ich bin auch aus dem Kurzurlaub zurück.

    Da hast du nun endlich erst mal Ruhe und ich bestelle dir gleich mal schönes Wetter ;).

    Ab Sonntag soll ja, lt.Vohersage
    der Sommer zurück kommen…
    hoffen wir mal, das es stimmt !!!

    Liebe Grüsse
    Uschi

    PS: Bitte zeig uns doch mal das neue Prachtstück

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    • Bilder gibts erst, wenn alles wieder bepflanzt und auch der Hof sauber ist. Sonst wirkt das ja gar nicht.
      Sollte am Sonntag wirklich die Sonne scheinen, wird bei Caipi gegrillt; ist eh klar, oder?

      Willkommen zurück in der Heimat. Deine Bilder habe ich mir schon angeguckt; das Wetter in den Bergen war ja auch nicht so berückend, hm?
      LG, Caipi

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    • Den Rest schaffe ich sicher noch, aber fürs erste bin ich geschafft … und zwar restlos!
      Sonne wünsche ich uns allen auch sehr! So langsam geht mir der Regen nämlich gewaltig auf den Zeiger.
      Liebe Grüße u. auch Dir ein schönes WE, Caipi

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