Versprechen gehalten!

Weil ich ja nachts nichts besseres zu tun habe, hier endlich die Bilder von unserem chaotischen Gartenbau-Projekt:

Der catwalk durchs Wohnzimmer:
Rampe durchs Wohnzimmer

Die Reste des alten Beetes und des unverwüstlichen Feigenbaumes:
Ade Feigenbaum

Neue Deko für den Flur:
Schubkarre im Flur

Es war einmal ein Garten:
Gartenchaos

Hier fehlt nur noch eine Rolle Stacheldraht:
Berliner Mauer

Endlich geschafft!
Ergebnis

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Vielen Dank

für die vielen Gratulationen und guten Wünsche zu meinem Geburtstag! Wieder ein Jahr älter weiser und der Rente ein Stückchen näher gekommen. Das geht mir ja alles ein bisschen zu schnell in letzter Zeit! Wenn man die ersten 50 Jahre mal hinter sich gebracht hat, ist der Rest nur noch ein Klacks. So richtig gefällt mir das jetzt auch nicht! :no:

Meinen Geburtstag jedenfalls habe ich Sekt trinkender Weise mit rund 40 verrückten Fußballfans im Bus verbracht; das für uns vorerst letzte Spiel unserer Mannschaft wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Tag war für mich also völlig stressfrei und lustig. Am nächsten Tag gab es noch eine kleine kombinierte Geburtstags-/Abschiedsfeier mit der Familie, bei der dann auch die neue Terrasse zünftig eingeweiht wurde.
Jetzt bin ich (fast) alle Verpflichtungen los und kann mich voll und ganz dem bevorstehenden Urlaub widmen. *freu, freu, freu*

Sonnenschein

Luisa ist 1 1/2 und der ganze Stolz ihrer Eltern – zu Recht, wie ich finde! Die kleine Krabbe ist unglaublich selbständig und vergnügt und außerdem ziemlich verfressen. Sie futtert alles, was ihr in die Quere kommt, am liebsten würzigen Käse (ohne Brot) und Nudeln. So’n Glück, beides hatte ich im Haus. Nur Gurken mag sie nicht, aber wenn sie im Tsatsiki versteckt sind, haut sie auch die weg. 8|

Ihr Wortschatz beschränkt sich auf vier Worte: MAMA, JA, NEIN und seit neuestem auch ICH. Sehr erstaunlich, welch passende Kommentare man mit einem so beschränkten Wortschatz abgeben kann! Wir haben ganz oft herzhaft lachen müssen, zumal die Kommentare dann auch noch einzigartig betont waren.

Die Kleine weint und quengelt nicht und schläft natürlich durch. Keine Ahnung, mit was die Eltern ein so pflegeleichtes Kind verdient haben!
Direkt nach dem Aufwachen ist Hunger angesagt und um die noch schlafenden Eltern auf sich aufmerksam zu machen, wird in allen Tonlagen nach Mama gerufen. Ma-ma … Maaama … Mamma? Die Kleine ist am frühen Morgen entschieden ausdauernder als die Mutter, die sich nur wenige Minuten tot stellen kann und kurz hofft, dass ihr Töchterchen vielleicht doch noch mal einschläft. Sie tut es nicht und dann muss es auch zackig gehen!
Marmeladenbrötchen, Thunfischsalat, Leberwurst und zwischendurch mal ein Stück Honigbrot vom Nachbarn. Zum Abschluss noch ein paar Häppchen Stinkekäse und gegen den aufkommenden Durst Sprudelwasser, das so herrlich bitzelt und uns ein zauberhaftes Lachen beschert.

Dieses Kind ist mit sich und seiner kleinen Welt zufrieden! Ich wünsche ihr, dass das noch lange so bleibt und sie eine glückliche und spannende Kindheit genießen kann.
Sie will uns übrigens mal wieder besuchen. Als ich sie beim Abschied danach fragte, kam jedenfalls ein deutliches „JA“. 😀

Männer! *mit den Augen roll*

Wenn die Küche zur Hälfte unter Schaum steht und der Kontrollknopf der Spülmaschine das Desaster auf dem Fußboden noch nett beleuchtet, dann weiß frau intuitiv, dass da etwas schief gelaufen ist!
Auch diese Katastrophe passt gerade prima ins Programm und reiht sich nahtlos in das ein, was ich schon den ganzen Tag erlebe. Nur Scheiße Schrott!

Also, Taschen und Tüten in die Ecke, Putzeimer und sämtliche Lappen raus und ab auf die Knie. Es dauert lange, bis ich das Schwimmbad in der Küche soweit trocken gelegt habe, dass ich mich dem Grund des Übels widmen kann. Ich mache die Maschine auf und traue meinen Augen nicht: Schaum ohne Ende! Vor lauter Schaum sieht man die Geschirrkörbe nicht. Ich greife in die Masse bis ich auf feste Materie stoße, ziehe den unteren Korb raus und stelle das Ding mitsamt Schaumberg auf der Arbeitsfläche ab. Dann wühle ich weiter unten nach dem Ablaufsieb. Das ist tadellos in Ordnung; keine halben Brötchen, kein Marmeladenglas-Etikett, keine Wurstpelle. Nichts, was dem Wasser den geordneten Abgang in die Kanalisation versperren könnte. Dafür steht auch unten in der Maschine noch reichlich Wasser, das ich mit Hilfe eines Glases ausschöpfe. Nein, ich habe gerade nix besseres zu tun.

Da ich den Grund des Übels auf Anhieb nicht erkennen kann, vertage ich das Problem und warte auf Hilfe. Am nächsten Tag nehmen sich mein Mann und mein Bruder der Maschine an, bauen die Verkleidung ab und das Gerät aus, kontrollieren alles und lassen die Maschine zur Probe laufen. Alles ist in Ordnung, allerdings schäumt es gleich wieder wie Sau, sobald Wasser in die Maschine läuft. Mein Blick fällt auf die Arbeitsfläche und ich sehe eine große Flasche Geschirrspülmittel. Ein Verdacht keimt in mir auf: Da wird doch wohl nicht ein Hirni normales Spülmittel in die Maschine gekippt haben?

Doch, hat er! Und zwar in den Tank für den Klarspüler. :>
Jetzt schäume ich, und zwar vor Wut! Wie zum Teufel soll man das Zeug da wieder rauskriegen?

Auf so eine Idee kann wirklich nur ein Mann kommen, der ansonsten mit Haushalt nix am Hut hat. (Nein, es war keiner aus meiner Familie!) Den Vogel habe ich mir gegriffen und mal gefragt, was er sich dabei denn gedacht habe.
Die – wohl etwas zerknirschte – Antwort: NIX.

Alles klar!