SONNE – es gibt sie noch!

Nach einer Woche Dunkelheit und Schneetreiben glänzen die Gipfel jetzt in goldenem Licht, der Himmel ist blau und die Pisten sind gewalzt.

Schiiiifoan ist angesagt! 😀

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Es hört nicht auf

Seit einer gefühlten Woche ununterbrochen Schneefall … da kann man schon mal einen Koller kriegen! :## Inzwischen ist es auch beständig kalt, so dass das Zeug liegen bleibt.
Der Straßendienst schiebt, die Pistenwutz plättet, die Hausbesitzer stehen auf ihren Dächern und schaufeln.
Die Lifte gehen wegen des extremen Wetters verspätet in Betrieb und einer wurde sogar ganz eingestellt. Zufahrtsstraßen sind teilweise gesperrt wegen Lawinengefahr bzw. umgestürzter Bäume.

Ich könnte mal wieder ein bisschen Sonne sehen!

So ein beknacktes Wetter!

Nach 27 Stunden Schneefall gab der Himmel gestern Morgen mal Ruhe. Wir sofort in die Klamotten und ab zum Lift. Zwei Hänge, dann war die Sicht weg und es fing wieder an zu schneien. Ab in die Hütte, Kaffee und Radler getrunken, bis uns das Zeug aus den Ohren kam. Es wurde nicht besser und irgendwann haben wir aufgegeben und die letzte Abfahrt angetreten. Es macht echt keinen Spaß, wenn man nicht sieht, wo man eigentlich hinfährt.
Bei unseren Wirtsleuten gab es einen Trost-Schnaps, dann sind wir wieder in unsere Behausung und haben aus dem Fenster geschaut. Auch Schnee kann einem irgendwann auf den Zeiger gehen!
Es hat geschneit bis in die Abendstunden. Gut einen halben Meter Neuschnee haben wir im Ort und die Einheimischen wissen schon nicht mehr, wohin mit der weißen Pracht.
Den Abend haben wir mit Karten spielen verbracht und beim gelegentlichen Lüften festgestellt, dass es immer wärmer wurde. Tauwetter! Die Tannen, die tagsüber unter der Schneelast fast zusammen gebrochen sind, waren plötzlich wieder grün.
Heute Morgen nun wieder Schneefall, die Bäume sind schon wieder gepudert.
Was soll ich davon halten???

Faulenzertag

Schneeregen auf 1100 m Höhe ist doof, Matschepampe unter den Schiern auch. Also lassen wir die Bretter heute im Schikeller und gammeln ein bisschen rum.

Etwas Raumpflege, etwas Maniküre, endlich mal wieder Blogs lesen, ein paar Mails beantworten, einkaufen gehen und danach einen schönen langen Mittagsschlaf … irgendwie kriegen wir den Tag schon rum und morgen sieht der Himmel hoffentlich wieder etwas freundlicher aus.

Schöne Grüße aus den Bergen!

Wegen Reichtum geschlossen

Es ist schon ungeschickt, wenn ein Dienstleister seinen Laden in einer Ecke der Stadt unterhält, wo normalerweise kaum jemand vorbei kommt. Noch blöder ist es, wenn dieser Dienstleister in Urlaub geht und lediglich einen Zettel an die Ladentür hängt. Ein Hinweis auf dem Anrufbeantworter kann ja nicht so schwierig sein, oder?

Genauso blöd ist es, wenn ein Online-Laden den Urlaubshinweis auf der Homepage so unglücklich platziert, dass man ihn bei der Bestellung überhaupt nicht finden kann.

Oh Mann, wollen die alle kein Geld mehr verdienen??

Ungewollte Pfunde

Nix ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen – wie wahr!
Und als ob der Frust im Bad beim Blick auf die Waage nicht schon genug wäre, gab es heute noch was obendrauf: Knapp 1 ½ Pfund Werbung! Die Tageszeitung war dick wie der Otto-Katalog; Supermärkte, Kaufhäuser, Sportgeschäfte, Schuh- und Klamottenshops, Baumärkte … alles was irgendwelchen Krempel verkauft, hatte eine eigene Prospektbeilage beigesteuert. Die Zeitung selbst war übersichtlich; der jährliche Wettlauf der örtlichen Krankenhäuser um das erste Neujahrsbaby, die Einsätze der Feuerwehr an Silvester, ein bisschen Sport und Lokales. Ich konnte es mir nicht verkneifen, den ganzen Mist mal auf die Waage zu legen. Die eigentliche Zeitung wog gerade mal 100 g, das Gewicht der Beilagen betrug satte 440 g!

Statt Post gab es heute – ordentlich in Folie eingeschweißt (wie ich das hasse!) – gebündelte Werbung. Noch einmal 270 g … trotz Aufkleber „bitte keine Werbung“ am Briefkasten.

Sind die eigentlich noch ganz bei Trost? Wieso glauben die, dass ich plötzlich zu Geld gekommen und obendrein gewillt bin, es ihnen in den Rachen zu werfen? Nach den weihnachtlichen Sonderausgaben für Geschenke, Speis und Trank, überteuertes Benzin, Silvesterraketen und ggf. ein neues Party Outfit sollen wir tatsächlich noch Geld übrig haben? Die spinnen doch komplett!

Bevor ich wieder einkaufen gehe, wird erst mal der Kühlschrank leergefuttert und die ganzen Reste aufgebraucht. Das wird auch meine Badezimmerwaage freuen. 😉