Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern

Oder: Warum höre ich bloß nicht auf mich?

Kaum hatte ich mich vor geraumer Zeit über die Fiesbook-Manie meiner Mitmenschen ausgelassen und lauthals kundgetan, dort nicht Mitglied werden zu wollen … schwupp, schon war ich drin. 😐 Gezwungenermaßen, sozusagen.
Es wurde beschlossen, unseren Verein dort zu „installieren“ und als Vereinsmitglied ist es praktisch unumgänglich, dann eben auch in der Fiesbook Community mit zu mischen. ‚Na ja‘, dachte ich mir, ‚es wird schon nicht so schlimm werden‘. Um überhaupt ein paar Leute in der sogenannten Freundesliste zu haben, verlinkte ich mich mal mit meinem Mann und ein paar Vereinskameraden.
Ein paar Fußballkumpels entdeckten mich und wollten ebenfalls mit mir befreundet sein. Ich dachte ja, wir wären das in echt schon … aber gut, meinet wegen.

Ab und an schaute ich mal rein, aber da nicht sonderlich viel passierte bzw. ich das meiste schon aus dem richtigen Leben wusste, vergaß ich es dann auch schnell wieder.
Prompt kam der Anschiss von Fiesbook: „Du hast einige Aktivitäten verpasst!“ 8| Au weia! Asche auf mein Haupt und schnell mal nachgeguckt, was mir alles entgangen ist.
Ergebnis: Nix!
XY ist jetzt mit Z befreundet. Wie schön für ihn, aber – muss ich das wirklich wissen?

Ich werde zu Veranstaltungen eingeladen, bei dem jeder Heini weiß, dass ich – weil Dauerkarteninhaber – sowieso da bin. Was soll das?

Irgendwann habe ich den Fehler gemacht, mal etwas zu kommentieren mit dem Ergebnis, dass ich über jeden Müll, den andere zum gleichen Thema abgesondert haben, informiert wurde. „XY gefällt das!“ Es geht mir – gelinde gesagt – am Ar… vorbei, ob anderen das gefällt oder nicht!

Der Knaller aber kam kürzlich: Als Mitglied in einem sogenannten Freundeskreis wurde ich über einen Eintrag informiert. Ich hab‘ den auch brav gelesen (ich wollte mir ja nicht schon wieder einen Anschiss einhandeln), aber vorsichtshalber nicht kommentiert.
Kurze Zeit später bekam ich die Nachricht darüber, dass ein anderer kommentiert habe. ‚Ok’, denke ich, ‚guckste halt mal rein‘. War aber uninteressant.
Zwei Minuten später „bing“ neuer Kommentar. Diesmal vom Autor der Ursprungsnachricht. Nee, hab‘ jetzt echt keine Zeit dafür.
„Bing“, „bing“, „bing“ … es ging im Minutentackt. Die Kommunikation zwischen zwei Leuten, die unweit voneinander entfernt wohnen und das, was dort besprochen bzw. beschrieben wurde gut hätten am Telefon klären können. Es hatte wirklich für keinen Dritten irgendeinen geistigen Nährwert. Ich hab‘ auf einen Rutsch rund zehn Emails in den Mülleimer verschoben und das war auch der einzige Ort, an den sie gehört haben.

Fazit: Es geht mir so was von auf den Zeiger!

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Jaaa er lebt noch …

und hat seine Daseinsberechtigung für zwei weitere Jahre! Eine nagelneue TÜV-Plakette prangt auf dem Nummernschild und da er vorab mal wieder eine Waschstraße von innen gesehen hatte, macht er nun wieder richtig was her! *freu*

Ich dachte schon, ich hätte das Geld für die Reinigung in den Sand gesetzt, nach dem mich diverse Hiobsbotschaften erreichten. Aber es kam alles doch nicht so schlimm, wie befürchtet und die 200g Vollmilch-Mandel–Frustschokolade hätte ich besser gelassen. 😐 Die sitzen jetzt bräsig auf meinen Hüften und haben keine Chance, wieder abtrainiert zu werden … mein Wägelchen fährt ja schließlich wieder!

Die Sonne lacht und die Gartenmöbel sind ausgepackt; auf mich wartet eine Freistunde auf der Terrasse. S‘ Läbbe kann so schön sein! 😀

Euch allen ein schönes sonniges (!) Wochenende!

Alles spielt verrückt

Keine Ahnung, was gerade wieder los ist: alles geht kaputt, macht komische Geräusche oder tut nicht, wie es soll. Es ist zum Kot…! :##
Irgendein böser Geist wütet im Haus und verhext die Geräte. Notebook und Fotoapparat sind/werden eingeschickt, den Server konnte der hauseigene Computerguru wieder richten, von meinem Druckerproblem weiß er noch nichts. Die Spülmaschine gibt komische Geräusche von sich und mein Handy bombardiert mich mit seltsamen Meldungen.
Ach ja, und der dickste Brocken wird wohl mein Auto. Wir könnten gerade mal einen Goldesel gebrauchen, zur Not täte es auch die Neuauflage der Abwrackprämie. Die sollte dann aber zügig beschlossen werden! :-/

Der Abschied

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und auch unsere Nachbarn mussten (braun gebrannt!) die Heimreise antreten.

Damit ihnen die Eingewöhnung in der Heimat nicht so schwer fällt, forderten sie gleich mal ihren Kater zurück! Gut gelaunt kam das Herrchen gestern Mittag rüber und glaubte allen Ernstes, dass Katerchen sich freuen würde, ihn wieder zu sehen. Denkste! :>>
Den üblichen Kater-Pfiff ignorierte er mehrmals; kam erst auf meinen Lockruf ins Wohnzimmer marschiert und guckte stur an Herrchen vorbei. Er kam zu mir, holte sich seine Streicheleinheiten ab und verschwand dann unterm Tisch.
‚Macht ihr mal‘, dachte ich mir und begann, die diversen Katzenutensilien im Haus zusammen zu tragen. Katerchen hatte sich inzwischen hinter der Couch versteckt. Herrchen versuchte es nun ebenfalls mit Lockrufen und hielt ihm einladend das Transportkörbchen entgegen. Der Kater zeigte ihm die Mittelkralle. 😛 Der Dompteur ging ein paar Schritte auf ihn zu und schupp, saß das störrische Katzenvieh wieder unter dem Tisch. Der Nachbar war sichtlich angepisst. ;D
Es half nix, ich musste ran und den Kater einfangen. Mit einem kläglichen „Mauuuu“, gefolgt von einem leichten Knurren, verabschiedete sich Katerchen von mir und ließ sich widerwillig in seinen Korb verfrachten.
Ich gehe mal davon aus, dass er sich inzwischen wieder zu Hause eingewöhnt hat. Ich habe ihm versprochen, dass er im August wieder kommen darf.

Um die plötzliche Leere im Haus zu kompensieren, habe ich mich anschließend mit Gartenarbeit beschäftigt. Die Terrassentür konnte offen bleiben und ich musste keine Angst haben, dass mir jemand entwischt. Das Wohnzimmer war danach gut gelüftet und im Garten sprießen jetzt ein paar bunte Frühlingsboten. Die Aktion hat sich rentiert.
Ebenfalls rentiert hat sich die darauf folgende Bügelarbeit. Das ist etwas, war mit Katze praktisch nicht zu bewerkstelligen ist. Ich kenne keine Katze, die es nicht liebt, sich auf die ordentlich zusammen gefaltete und noch warme Wäsche zu setzen. Katzenhaare auf frischer Kleidung muss man nicht mögen. Ich weiß gar nicht, wie ich das früher gemacht habe, als unsere eigene Katze noch lebte.

Heute ist noch Kuchen backen angesagt; uns steht ein Fußball-Wochenende bevor und ich habe versprochen, ein paar Kalorien mitzubringen. Ich freue mich auf das Wochenende, obwohl wir lange im Kleinbus sitzen und uns vermutlich wieder ein „ordentliches Päckchen“ auf dem Platz abholen werden. Trotzdem sind die Auswärtsfahrten immer sehr lustig und da wir diesmal vor Ort übernachten werden, ist die Anzahl der Mitfahrer auch überschaubar.

Euch allen ein schönes – hoffentlich sonniges – Wochenende!