Aus gegebenem Anlass:

Beim Reinigen meiner Dunstabzugshaube hätte ich den Konstrukteur des deutschen Markenfabrikats ja zu gerne bei mir in der Küche.
Zum Zwecke des Zusammenschlagens Frustabbaus!

Ich weiß wirklich nicht, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht.
Die Abdeckung der Leuchtstoffröhre (knapp 60 cm lang) muss beim Entfernen an drei Stellen gleichzeitig angedrückt werden. Ich hab‘ aber nur zwei Hände. Wie soll das gehen?
Und warum muss eben diese Abdeckung eine geriffelte Oberfläche haben – damit das Fett besser haften bleibt? Idioten! :>

Warum muss es gefühlte 100 filigrane Ecken geben, an die man nur mit Hilfe eines Zahnstochers kommt? Warum Löcher, in die noch nicht mal mein kleiner Finger passt, von einem Lappen ganz zu schweigen? Ist es nicht schwer genug, dass man über der Kochfläche mit verdrehtem Oberkörper und steifem Genick rumfoideln muss?
Was denken sich diese Hirnis oder anders gefragt, tun sie es überhaupt?

Ach ja, und die Putzmittelhersteller mit ihren falschen Versprechungen (neue Fettlöseformel!), die würde ich auch gerne mal mit echtem Dreck hantieren sehen. So ein bisschen Studio-Schmutz kriege ich auch lächelnd mit einem feuchten Lappen weg. Easy!

Boah Mann, haben die eigentlich noch alle Latten am Zaun?

Advertisements

Friedhof der Ekeltiere

Ich mag Schnecken. Ich hab‘ sie zum Fressen gern! Mit Knobibutter und frischem Baguette sind sie durchaus lecker. Ich mag auch solche aus Keramik, die freundlich grinsen und dekorativ zwischen Blumentöpfen stehen. In echt sind die Biester aber die Hölle für jeden Gartenfreund! Sie sind eklig, schleimen alles voll und sind mit gesegnetem Appetit ausgestattet.

Dieses Jahr ist wieder ein Schneckenjahr; allein gestern habe ich fünf Stück ins Jenseits befördert, obwohl ich wirklich nicht mordlüstern bin. Irgendwann kriegt man aber so die Wut, dass man sich einfach wehren muss! :yes:

Mein frisch gesetzter Pflücksalat überlebte nur wenige Stunden, dann standen nur noch die Strünke. Die Blätter meiner schönen Sonnenblume – ein Geschenk meiner Mutter – waren ruckzuck kahl und die Kmospen so zugeschleimt, dass sich die Blüten gar nicht mehr öffnen konnten.
Bei meinem letzten Besuch im Gartencenter entdeckte ich eine kleine Kaffeepflanze, die natürlich mit musste. Gestern kam es mir vor, als wäre die Pflanze schon mal größer gewesen. War sie auch. Alle Triebspitzen sind abgefressen, es stehen nur noch die Blattrippen. Drecksviecher, elende! >:-[ Sogar im Keller hat mein Mann schon eine gefunden; in Ermangelung von Grünzeug nahm sie Kurs auf die Kühltruhe. Ich glaub‘ ich spinne!

Inzwischen habe ich schon mehr Schneckenkorn als Dünger verbraucht und wenn die Biester die Körner partout nicht fressen wollen, kriegen sie bei mir ein halbes Kaffeelöffelchen Salz. Das ist ihr Ende und sie haben es nicht besser verdient. Mein Garten gehört mir und damit basta!

Notiz an mich: Salz einkaufen!