Sommergarten

Auch wenn ich selbst unter der Hitze leide, meine Pflanzen finden sie offenbar prima:

   
   

Scharfe Sache!

Zur Ernte sind wir leider gar nicht da;

die Nachbarn wird es freuen!

 

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Die rosafarbene Rose blüht schon wochenlang und wird es auch weiterhin tun; die letzten Blüten habe ich im letzten Jahr im Dezember (!) abgeschnitten und in die Vase gestellt.

Diese Pflanze hat sich eigenständig bei mir angesiedelt und begeistert mich mit ihren Blüten und den nachfolgenden Fruchtständen. Laut Auskunft einer Gartenfreundin soll es sich um eine Waldrebe handeln – eine Pflanze also, die man eher im lichten Schatten vermutet. Bei mir steht sie den ganzen Tag in voller Sonne und genießt es offensichtlich

   

Die zweite Blüte erhellt die dunkle Ecke neben der Mülltonne

Was aus einem einfachen Topfröschen werden kann (ok, ich hätte das Foto machen sollen, bevor die ersten Blüten verwelkt sind)

 

So, das war jetzt mal ein weiterer Versuch, direkt aus Word heraus einen blog-Beitrag zu verfassen und hochzuladen.
Euch allen einen schönen Restsonntag!

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In meinem Bett geht es heiß her

Die Heizung des Wasserbettes schalte ich spätestens im März aus. Ich produziere nachts genügend eigene Hitze und würde andernfalls in frostfreien Nächten im eigenen Saft gegart werden. Vier Wochen später wird die normale Bettdecke gegen eine hauchdünne Sommerdecke ausgetauscht und kurz darauf beginnt die Zeit, in der ich mich immer wieder freistrample um kurz darauf tastend nach dem Deckenzipfel zu suchen. Handtäschchen auf, Handtäschchen zu. Durchschlafen geht anders!

Seit sechs Wochen verzichte ich freiwillig auf die Decke; sie liegt zusammengefaltet am Fußende des Bettes und das auch nur, weil ich im Schrank keinen Platz dafür habe. Außerdem … vielleicht braucht man sie ja doch irgendwann einmal. Ich gehe mit einem Hauch von Nichts ins Bett, die Balkontür steht sperrangelweit auf um ja das eine Grad weniger nicht zu verpassen, an der Decke rotiert surrend der Miefquirl. Jede Nacht krabbele ich im Bett herum – immer auf der Suche nach einem Fleckchen, das noch nicht warm gelegen ist. Ich hasse diese „tropischen Nächte“. Der Begriff klingt nach Strandparty, kühlen Drinks und heißen Rhythmen. In Wahrheit sind sie die Hölle!
Nichts habe ich mir so sehnlich gewünscht, wie ein ordentliches Gewitter und einen Temperatursturz von 15 Grad. Mein Wunsch wurde zwar nicht erfüllt, aber gestern Abend konnte man wenigstens mal auf der Terrasse sitzen, ohne dass einem der Schweiß von der Stirn tropfte.
Zweimal habe ich heute Nacht sogar die Füße unter die Bettdecke geschoben, aber nur ganz kurz.
Ich freue mich darauf, wenn ich mich mal wieder richtig zudecken kann. Ich bin gerne zugedeckt; es vermittelt mir ein Gefühl der Geborgenheit, auch wenn ich nachts immer mal „lüften“ muss. Vielleicht ist der Winter ja doch die bessere Jahreszeit?

Alles ganz schön ungewohnt hier

Ok, aller Anfang ist schwer und außerdem bin ich ja sowieso nicht der große Freak. Es macht mich ja schon gaga, dass ich mich dauernd mit neuen Betriebssystemen, Programmen etc. rumplagen muss. Außerdem jongliere ich mit vier Endgeräten und jedes funktioniert anders. Hallo … ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste!
Nun also WordPress. Man sitzt auf der Couch und klickt mal hier, mal dort. Probiert, staunt, wundert oder ärgert sich, sucht, findet, ist genervt oder überrascht und baff entsetzt, wenn der Blick zufällig auf die Uhr fällt und man feststellt, dass man mal eben drei Stunden verplempert hat. Schon wieder so ein Zeitfresser.

Immerhin habe ich im neuen blog nun Header, Logo und ein bisschen Farbe untergebracht. Alles noch nicht optimal, aber der Anfang ist mal gemacht. Uff. Ich hoffe mal, dass ich meine neuen Erkenntnisse im Oberstübchen auch wieder finde, wenn ich das nächste Mal Zeit im Übermaß habe.

All meinen Freunden von blog.de wünsche ich einen guten Umzug, wo immer sie auch weiter machen wollen!

Umzug

Nachdem blog.de demnächst geschlossen wird, war ein Umzug nötig.
Hier meine neue Adresse:

Caipirella.wordpress.com

Wem das zu lang ist, der kann auch einfach

Caipirella.de

eingeben.

Alle alten blog-Beiträge wurden kopiert und können auch unter der neuen Adresse nachgelesen werden.

Glück

20°C, keine Sonne – ich kann mein Glück kaum fassen! Endlich wieder Fenster aufreißen und durchatmen. Keine geschwollenen Beine, keine Schweißperlen auf der Stirn. Es ist so schön!!!

Ein klein wenig nerven die Dachdecker in der Nachbarschaft mit ihrem saublöden Gebrülle, aber darüber sehe ich heute großzügig hinweg.

Was ich gemacht habe, während der heißen Tage?
Nix. Jedenfalls nichts, worüber es sich zu berichten lohnte. Möglichst wenig Bewegung und wenn, dann nur ganz früh morgens. Ich war jeweils die erste, die an der Supermarkttüre gerüttelt hat, hab in Windeseile die begehrten Teile in den Einkaufswagen geschmissen und ab damit durch die Kasse.
Kochen, backen und bügeln habe ich abgelehnt. Ernährt haben wir uns von Roter Grütze, Milchprodukten und Obst, T-Shirts wurden ungebügelt angezogen – die waren sowieso ratz-fatz durch geschwitzt und wanderten wieder in die Waschmaschine.

Oh Mann, ich bin für Temperaturen über 25° C einfach nicht gemacht!