Es geht schon wieder los

Bzw. sie ist schon in vollem Gange, die 40. Rheingauer Weinwoche! Heute Mittag hat der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden – umringt von einigen Wein-Majestäten (Königin, Prinzessinnen und was es da sonst noch so alles gibt) den Startschuss für das Fest gegeben. Die Weinstände sind umlagert von trink- und feierfreudigen Menschen jeden Alters, Riesling und Co. laufen durch die Kehlen, die Stimmung ist super.

Mein Mann hatte heute Morgen Gelegenheit, die Jubiläums-Deko zu fotografieren:

 

Marktkirche, ein Stück Rathaus

Rathaus

   

 

Nachdem uns die Wetterfrösche im Fernsehen kühlere Temperaturen vorhergesagt haben – fürs Weinfest wäre das gut, denn der Wein schmeckt einfach nicht, wenn es so heiß ist – schaue ich alle zwanzig Minuten auf den Regenradar und hoffe darauf, dass wir diesmal etwas von dem Nass abkriegen. Es muss ja nicht gleich ein Unwetter sein und den Weintrinkern macht Regen nichts aus. Man rutscht ein bisschen zusammen und drängelt sich unter die Dächer der Weinstände. Wenn der Guss vorbei ist, geht es weiter als wäre nichts gewesen.

Von den bisherigen Regenankündigungen haben wir jedenfalls nichts abbekommen; die schwarzen Wolken teilten sich jeweils vor Wiesbaden und regneten irgendwo anders ab. Ich sehne mich nach Regen und nach einem Temperatursturz. Dafür nehme ich gerne in Kauf, eine Strickjacke mit zum Weinfest nehmen zu müssen. Notfalls auch einen Schirm!

 

 

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Schei. heiß

Schlechte Nachrichten: Es wird wieder richtig heiß! Das braucht kein Mensch und ich schon gar nicht. Mir macht die Hitze extrem zu schaffen. Ich hab‘ Elefantenbeine, Kreislauf und bin schon nass geschwitzt, bevor der Tag richtig angefangen hat. Außerdem ärgert es mich, dass es Menschen gibt, denen die Hitze offenbar gar nichts ausmacht … oder wie ist es zu erklären, dass die mit dem Fahrrad bergauf fahren? Nein, ich meine nicht die Tour de France (die nehmen ja was). Ich meine ganz normale Leute mittleren Alters, die mir auf dem Weg vom Rhein in Richtung Innenstadt begegnen. Ich kann es einfach nicht begreifen!

Ich bewege mich momentan eher wie ein Leguan; jeder Schritt wird genau überlegt und keinesfalls lege ich eine auch nur kurze Strecke zurück, ohne etwas in der Hand zu haben, das in meine Laufrichtung bewegt werden soll. Ok, das mache ich aus Faulheit eh so, aber derzeit verfeinere ich das Procedere.

Außerdem bin ich am überlegen, ob ich unsere große Kühltruhe – die jetzt sowieso geleert werden soll – nicht als Erfrischungspool umfunktionieren kann. Ich hab‘ halt nur Schiss, dass mal der Deckel zufällt, während ich gerade drin liege … der geht dann nämlich erst einmal nicht mehr auf. Caipi on in the rocks. 😉
Die Idee finde ich trotzdem verlockend.

Ab wieviel Grad gibt es heutzutage eigentlich Hitzefrei? Zu meiner Schulzeit mussten es um 10.00 Uhr 30°C sein und wir haben sehr genau das Thermometer im Schulhof beäugt. Heute sind es schon kurz nach dem Aufstehen 28°C … muss man da überhaupt in die Schule? Obwohl, den Kids macht das Wetter – glaube ich – nicht so zu schaffen und außerdem sind in Hessen ja noch Ferien. Bis die Jungen die Schulbank wieder drücken müssen, ist das Wetter hoffentlich wieder normal.

Euch wünsche ich, dass Ihr auch diese Hitzeperiode gut übersteht!

Höhere Mathematik

Ich stehe an der Theke und verlange ein Hausbrot, das es nur in der Einheitsgröße von einem Kilo gibt. Das ist für uns zu viel und meine Mutter benötigt auch ein paar Scheiben, weshalb ich die Verkäuferin bitte, das Brot zu teilen, nämlich etwa ein Drittel und einmal zwei Drittel und beide Teile getrennt einzupacken.
„Gerne, kein Problem!“ Sie schnappt sich ein großes Messer und das Brot und dreht mir den Rücken zu, um das Werk zu vollbringen. Ich wundere mich etwas, weil die Prozedur einiges an Zeit beansprucht, aber vielleicht ist ja das Messer stumpf.

Die Gute dreht sich wieder um und präsentiert mir freudestrahlend zwei exakt gleich große Teile; meins habe ich zu Hause mal auf die Waage gelegt: 498 g. Congratulations!

Bäckereifachverkäuferinnen sind eine Spezies für sich.