Von wegen …

eine Stunde länger schlafen. Das ich nicht lache! Die zurück gewonnene Stunde geht locker für das Auffinden und Umstellen der ganzen Uhren im Haus drauf! :-/
Früher war das einfach, da gab es hinten an der Uhr ein kleines Rädchen, mit dem der große Zeiger bewegt wurde. Da drehte man dran und schon lebte man wieder in der richtigen Zeit. Heutzutage muss man – je nach Modell – mehrere Knöpfe gleichzeitig drücken und wenn man die falschen erwischt, sind gleich alle Funktionen verstellt. Dann geht der Ärger erst richtig los. Im schlimmsten Fall endet das mit einer längeren Suche nach der Gebrauchsanleitung. 8|

Meine bessere Hälfte hat so einen bescheuerten Radiowecker, den ich nie verstehen werde. Ein Sensibelchen. Ein falscher Knopfdruck und er ist eingeschnappt und verweigert seinen Dienst. Von dem Ding lasse ich besser die Finger.
Dafür besitze ich einen megageilen Wecker, der auch kochen und backen kann und an dem scheitert der Göttergatte regelmäßig. :)) Mittlerweile lasse ich ihn da nicht mehr dran. Sicher ist sicher.

Was mich aber turnusmäßig richtig auf die Palme bringt, sind die Diskussionen über den Sinn der Sommerzeit und die schädlichen Wirkungen auf den Biorhythmus. >:-[ Ich finde es gut, wenn es im Sommer länger hell ist und genieße die langen Abende auf der Terrasse. Einen Biorhythmus habe ich sowieso nicht (jedenfalls keinen regelmäßigen) und die Stunde Zeitverschiebung kriegt mein Körper noch nicht mal mit. :>>
Die Leute, die sich am meisten darüber aufregen, dass ihnen diese eine Stunde nach Wochen immer noch nachhängt, buchen mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr eine Fernreise. Acht bis zwölf Stunden Zeitunterschied sind dann überhaupt kein Thema! |-|

So, nun muss ich unsere alte Pendeluhr wieder anschubsen und den Liebsten aus dem Bett werfen. Es ist immerhin schon 9.00 und er hat heute noch einiges an Umstellungen vor sich.

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