Also …

ich hatte ja versprochen, dass mein Blog olympiafrei bleibt und so soll es auch sein. Die Spiele interessieren mich nicht die Bohne! Was mich aber jetzt schon nervt, ist die tägliche Berichterstattung über die Behinderung der freien Pressearbeit.
Was haben die sich bei der Vergabe der Spiele an China eigentlich gedacht? Dass aus einem Staat, der seine Bürger nicht nur gängelt, sondern dem auch die Menschenrechte schlicht egal sind, plötzlich ein Welt offenes Land wird? Einfach so, weil ein paar Sportler, Pressefritzen und einige Touristen im Reich der Mitte sind? Von was träumen die denn nachts? :??:
China ist nicht das Land des Lächelns, es ist das Land des Lachens – und zwar herzhaft – über den Rest der Welt!
Was haben sie nicht alles probiert, um den Nationen zu zeigen, was sie alles drauf haben. Schleppen die Fackel auf Schleichwegen um die halbe Welt, um den Unmutsäußerungen der Passanten zu entgehen, jagen die Läufer mit dem Ding den Berg rauf und berichten live darüber – obwohl, so genau weiß man das ja auch nicht. Sie stampfen tolle Stadien aus der Erde und entwickeln ein paar Tage vor dem Beginn der Spiele ein System, mit dem die Luft schnell noch sauber werden soll – damit die Sportler nicht gleich nach dem Start tot umfallen.
Dann kommen die Reporter und haben an allem rumzumäkeln, beschweren sich, dass sie von Interview-Partnern abgedrängt werden, nicht ins Internet können – jedenfalls nicht auf Seiten, auf denen sie aus Sicht der Verantwortlichen sowieso nix verloren haben – und nichts funktioniert, wie es soll.
Die chinesischen Organisatoren zwinkern schlitzäugig und bemühen Konfuzius und andere Weise vergangener Tage. Passt immer! :))

Die Hoffnung, die das Gros der Chinesen auf die Spiele im eigenen Land gesetzt hat, ist längst schon zerstört. Der Rest der Welt musste wissen, auf was er sich eingelassen hat!

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In aller Munde

China ist gerade in aller Munde. Nicht nur wegen Olympia und Tibet, Menschenrechten und Naturkatastrophen. Der wirtschaftliche Aufschwung im Reich der Mitte lässt andere Länder neidvoll gucken. Unter der chinesischen Bevölkerung hat sich eine gehobene Mittelschicht gebildet, die ihren Wohlstand auch ausleben will und dabei gerne mal gen Westen schielt. Neuestes Ziel der Begehrlichkeiten: Schokolade.

Nicht genug, dass bei uns die Milch knapp wird; jetzt futtern uns die Chinesen auch noch die Schokolade weg! 8|

Besonders bevorzugt ist die aus der Schweiz, die dort schweineteuer verkauft wird. Ein erster Hersteller aus unserem kleinen Nachbarland hat sich bereits in China eingenistet und produziert die feinen Tafeln vor Ort, und zwar genau nach dem Geschmack der Verbraucher: helle Farbe und wenig süß.
Ok, die können sie meinetwegen haben. Ich mag nur die dunkle und im Moment bevorzugt die mit rosa Pfeffer, Chili oder Jalapenos. ;D
Hmm, lecker!