Danke, liebe Bahn

Dafür, dass Du uns tatsächlich nach Dresden und zurück gebracht hast. Danke für die um eine dreiviertel Stunde verlängerte Fahrtzeit, in der wir in die Nacht starren durften; das gelegentliche Aufblitzen einer Ortschaft lenkte von dem schmerzenden Rücken ab. Danke auch für die wiederholten gestotterten Ansagen im Zug, die uns wach gehalten haben und insbesondere für die Ansagen in englischer Sprache, die uns Fahrgästen immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht zauberten. :)) Danke für den lauwarmen Kaffee und die kalten Glieder, die uns zuteil wurden. >:-[ (Schöne Grüße übrigens auch von meinem Apotheker, bei dem ich heute Morgen das komplette Erkältungssortiment erstanden und dessen Tagesumsatz ich erheblich gesteigert habe.)
Danke für den nicht vorhandenen Hinweis am Zielbahnhof, wann der Zug denn nun eintrifft und für das überaus hilfsbereite Personal, das darüber nicht informiert war und die Frage der Abholer mit einem gelangweilten Schulterzucken beantwortete. 😐
Danke, dass ich all diese Erfahrungen machen durfte und nun ganz sicher weiß, wie ich meine nächste Reise gestalten werde. Mit einem besonderen Glücksgefühl habe ich mich heute Morgen in meinem Autositz geräkelt und dem leisen Schnurren des Motors gelauscht. :yes:

Liebe Lokführer, von mir aus könnt Ihr die nächsten fünf Jahre streiken. Mir geht’s am Ar… vorbei! 😛