Er flext, er klopft, er saut alles ein

I dont like Mondays! Bis 8.30 Uhr war Caipis kleine Welt halbwegs in Ordnung. Wir hatten ein recht entspanntes Wochenende; am Samstag hat der Göttergatte noch ein paar Löcher gebohrt, einen Schlitz und einmal den Daumen :))geklopft und die Installation der Lampen an der zukünftigen neuen Mauer vorbereitet. Am Nachmittag haben wir unsere neue Fußballmannschaft in Aktion gesehen (Freundschaftsspiel gegen die Zweite von Schalke; 5 : 3 gewonnen). Danach gab es noch 200l Freibier zu vernichten, wobei wir aber nur unerheblich geholfen haben. Ich muss mich an die Steherei im Stadion erst wieder gewöhnen und hatte heftige Rückenschmerzen. Da lockte die Couch zu Hause doch mehr als das Bier.

Am Sonntag waren wir nett beim Italiener und anschließend in der kleinen Kneipe (fast) in unserer Straße. Hier haben wir uns das Endspiel der Damen-WM angesehen. Mann, war das spannend! Vor lauter Aufregung habe ich drei Bier zu viel getrunken und am nächsten Tag schon mit heftigen Kopfschmerzen gerechnet. War aber nix – Gott sei Dank!
Den Japanerinnen gönne ich den Sieg. Erstens hatten die in letzter Zeit ja nicht so viel zu feiern und zweitens haben sie zum ersten Mal überhaupt gegen die Amerikanerinnen gewonnen. Wir können jetzt sagen, dass wir gegen die Weltmeisterinnen ausgeschieden sind – was den Abgang unserer Mädels etwas weniger schmerzhaft macht – und Silvia Neid behält mit ihrer Aussage recht, dass die Japanerinnen nicht zu unterschätzen sind. Alles ist gut.

Ach ja, und ab sofort ist wieder Chaos. Als erstes wurde am Montag mal die Flex in Betrieb genommen, was ja bekanntermaßen staubt wie Sau. Die Terrassen- und die Haustür stehen offen, weil das Bubchen dauernd Steine mit der Schubkarre durch die Bude schieben muss. Dazu noch ein heftiger Windstoß und schon hast Du die ganze Sauerei im Wohnzimmer – und zwar bis in die hinterste Ecke.
Dazu kamen dann noch etliche heftige Regenschauer, die die Sauerei in der Wohnung auch nicht besser gemacht haben.

Für heute nun war eine neue Materiallieferung angekündigt. Um kurz nach sieben – Caipi noch nett im Nachthemd und in der Wachwerdphase, der Göttergatte unter der Dusche – hörte ich den Lkw vorfahren. Leck mich …! Ich hoch, in Leggins und T-Shirt gesprungen, unser Auto weggefahren und den Lkw eingewiesen. Inzwischen war dann auch mein Mann angezogen und überwachte das Abladen. Gar nicht so einfach, sechs Paletten Material in einer schrägen Garageneinfahrt unterzubringen.
Mir ist auch nicht so ganz klar, wo die das alles verbauen wollen …! :??:

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