Glück

20°C, keine Sonne – ich kann mein Glück kaum fassen! Endlich wieder Fenster aufreißen und durchatmen. Keine geschwollenen Beine, keine Schweißperlen auf der Stirn. Es ist so schön!!!

Ein klein wenig nerven die Dachdecker in der Nachbarschaft mit ihrem saublöden Gebrülle, aber darüber sehe ich heute großzügig hinweg.

Was ich gemacht habe, während der heißen Tage?
Nix. Jedenfalls nichts, worüber es sich zu berichten lohnte. Möglichst wenig Bewegung und wenn, dann nur ganz früh morgens. Ich war jeweils die erste, die an der Supermarkttüre gerüttelt hat, hab in Windeseile die begehrten Teile in den Einkaufswagen geschmissen und ab damit durch die Kasse.
Kochen, backen und bügeln habe ich abgelehnt. Ernährt haben wir uns von Roter Grütze, Milchprodukten und Obst, T-Shirts wurden ungebügelt angezogen – die waren sowieso ratz-fatz durch geschwitzt und wanderten wieder in die Waschmaschine.

Oh Mann, ich bin für Temperaturen über 25° C einfach nicht gemacht!