Hurra, ich kann wieder sehen!

Als ich heute Mittag vom Einkaufen kam und schwer bepackt das Wohnzimmer betrat, brüllte mir die Sonne ins Gesicht. Sie versuchte es jedenfalls, scheiterte aber an der milchig-grauen Patina des Fensterglases. Es kann durchaus von Nachteil sein, wenn man keine Stores vorm Fenster hat! Nun freuen wir uns ja schon ein paar Tage über Sonnenschein, aber bisher habe ich es immer geschafft, das Fenster rechtzeitig zu beschatten. Mit ein bisschen Verdunklung fällt der graue Belag an der Außenseite nicht so auf, jedenfalls nicht so sehr, dass ich hätte einschreiten müssen.

Heute MUSSTE ich einschreiten! So ging das mal gar nicht. Schließlich steht Ostern vor der Tür und ich erinnerte mich daran, dass zu meiner Kindheit vor Ostern die Fenster geputzt und die Gardinen gewaschen sein mussten. Ich hab’s diesbezüglich ja nicht so mit Tradition, aber der Gedanke, an den Feiertagen womöglich nur tristes Grau zu sehen, wo das Wohnzimmer eigentlich hell und freundlich sein könnte, gefiel mir dann doch nicht. Also: Fensterbank abräumen, Seifenbrühe anrühren und einen ordentlichen Schuss Spiritus ins Wasser, Ärmel hochkrempeln und Markise ausfahren (Fensterputzen bei Sonnenschein gibt Streifen, alte Hausfrauenweisheit). Die ganze Aktion ging schneller als gedacht; ich weiß auch nicht, warum ich das immer auf die lange Bank schiebe. Es ist jetzt bedeutend heller in unserem Wohnzimmer und man hat streifenfreie Sicht in den Garten. Einziger Wermutstropfen: ich sehe jetzt auch, wie dringend der Garten auf einen Arbeitsanfall meinerseits wartet. Auch blöd, irgendwie.

Um das Auge etwas abzulenken, habe ich dann schon mal ein bisschen Ostern dekoriert. Die letzten paar Tage vergehen ja wie im Flug und ein bisschen lohnen muss sich der Aufwand ja schon. Ich hoffe jetzt übrigens auf sonnige Feiertage!

Euch allen ein schönes Wochenende!

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Angekommen

Brasilien hat mich wieder!

Die letzte Woche vor unserer Abreise war ziemlich hektisch und zu allem Überfluss auch noch mit einer schicken Erkältung gekrönt, von der ich immer noch was habe.

Immerhin hat zum guten Schluss doch noch alles geklappt, unsere Koffer hatten sämtlich das „richtige“ Gewicht, die Flüge waren angenehm und unsere Weiterfahrt mit dem Auto haben wir auch – von zwei Extraschleifen mal abgesehen – gut hinter uns gebracht.
Ab sofort ist so etwas ähnliches wie Urlaub und ich bin wild entschlossen, es zu genießen! Gelegentlich werde ich die arbeitende Bevölkerung Euch daran teilhaben lassen und die Nase ein bisschen lang machen. Ich kann soo gemein sein!

Sonnige Grüße ins Blogland!