Gaaanz entspannt

Ein Urlaub zur rechten Zeit kann Wunder wirken! Jedenfalls fühle ich mich nach zwei Wochen Nichtstun wie neu geboren. Wie Ihr sicher gemerkt habt, habe ich mir sogar eine Internet-Auszeit verordnet und stattdessen mein Strickzeug wieder aktiviert. Ach ja, und Schifahren war ich auch. Allerdings nur sehr sparsam, da mein im letzten Jahr lädiertes Knie das nicht so prickelnd fand und schon nach ein paar Abfahrten schmerzte. Also hab‘ ich Hütten-Hopping betrieben und gut eingemummelt in die Sonne geschaut. Mein Vitamin D-Spiegel dürfte derzeit nicht zu beanstanden sein. 😀

Tja, und nun hat mich das normale Leben wieder. Koffer auspacken, einkaufen, Wäsche waschen, sich übers Wetter ärgern. Mein erster Gang heute führte zum Supermarkt, der zweite sofort in den Blumenladen! Dem Grau des Himmels musste etwas entgegengesetzt werden und jetzt ziert wenigstens ein kleines Frühlingssträußchen den Wohnzimmertisch.

Ein paar Urlaubsfotos wollte ich Euch gerne noch zeigen, aber die sind irgendwo im Cyber-Nirwana verschwunden. Ich werde mich auf die Suche begeben und sie nachreichen, sobald ich sie in unserem Laufwerks-Gewirr gefunden habe. Gelegentlich trauere ich den Zeiten nach, wo Bilder noch ordentlich auf Papier gedruckt waren und in beschrifteten Umschlägen gehortet wurden. Die konnte man auch einfach zerreißen und weg waren sie. Heute wird jedes Schrottfoto abgespeichert und begegnet einem, wenn man es garantiert nicht braucht. Schöne neue Welt! 🙄

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Immer noch Weihnachten …

Wenn ich mir den Berg an Süßigkeiten betrachte, der hier immer noch lagert, dauert Weihnachten noch bis mindestens Ostern! 8| Neben den selbst gebackenen Plätzchen (doch ja, ich habe tatsächlich einige gebacken) gab es noch die Probetütchen von Freundinnen und Bekannten, dazu selbstgemachte Pralinen, Stollen etc. Massenhaft! Soeben vernichten wir die letzten Dominosteine und ich muss sagen … vor Weihnachten schmeckt das ganze Zeug irgendwie besser!

Und, seid Ihr gut ins neue Jahr gerutscht? By the way: Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und nach was Ihr sonst so strebt. Möge 2015 ein gutes Jahr werden; zumindest besser als es die letzten Monate des alten Jahres für mich waren.
Wir haben Silvester jedenfalls ruhig verbracht und das Jahr mit einem gemütlichen Fondue bei Freunden ausklingen lassen.

Die ersten Tage des Januars sind traditionell mit Buchhaltung, Jahresabschluss und ähnlich langweiligen Dingen belegt. Außerdem muss der ganze Weihnachtskram weggepackt und der trockene Baum entsorgt werden. Damit sind wir durch und plötzlich ist auch wieder Platz im Wohnzimmer.
Schön.
Und ziemlich kahl! 😐
Um neue Dekoration kümmere ich mich aber erst im Februar. Dann ist wieder Zeit für närrisch-buntes Zeug und die ersten duftenden Frühlingsboten. Darauf freue ich mich jetzt schon wie Bolle!

Jetzt ist aber erst einmal Koffer packen angesagt. Auch das muss ein bisschen umgestellt werden, weil wir – ein Hoch auf das neue Auto – weniger Stauraum haben. Also kleines Gepäck und dazu eine extra Ration Rei in der Tube. Unnötiger Schnickschnack bleibt zu Hause – so jedenfalls die Planung. Mal sehen, wie das in der Praxis aussieht. 🙄
Aber das Notebook nehme ich mit; ich will Euch ja ein bisschen teilhaben lassen an wildem Schneetreiben, Hüttengaudi und Bergpanorama. In diesem Sinne: Wir treffen uns im Urlaub!

Au Backe …

„Letzter Eintrag vor 40 Tagen“ lese ich, als ich blog.de mal wieder aufrufe. Schei …, die zählen mit; die NSA ist nix dagegen! Aber sie haben ja Recht und auch im Bekanntenkreis bin ich schon gefragt worden, warum es denn bei mir nichts mehr zu lesen gäbe. Der Grund dafür ist einfach: erst hatte ich keine Zeit, dann ist nix passiert und anschließend war ich in Urlaub. Da ist zwar was passiert, aber auf meinen Salto auf der Ski-Piste bin ich nicht sonderlich stolz. Jetzt habe ich jedenfalls „Knie“ und bin einigermaßen beschränkt in meinen Bewegungen.

Wenn man so zum Nichtstun verdonnert ist, kommt man ja auf die seltsamsten Ideen. Aus Langeweile habe ich mal ein bisschen in der Vergangenheit gekramt und „hänge jetzt wieder an der Nadel“, wie mein Göttergatte so treffend bemerkte. Will sagen, ich habe wieder mit dem Stricken begonnen und befinde mich momentan in einem absoluten Suchtzustand. Kein Fetzen Wolle ist vor mir sicher. Jahrelang habe ich das Strickzeug nicht mehr angeguckt und nun … in meiner Not habe ich sogar einen vor Jahren gestrickten Pullover – der nur noch hätte zusammen genäht werden müssen – wieder aufgetrudelt, um an meinen „Stoff“ zu kommen. Wie bescheuert kann frau eigentlich sein?

Nachdem ich die Wolle nun zum zweiten Mal in der Mache habe, ist mir auch wieder klar geworden, warum ich das Erstlingswerk nicht fertiggestellt habe – die Wolle fusselt wie Sau! Nach einer Stunde Stricken sieht man aus, als hätte man einen Flokati umhängen! Es könnte also passieren, dass Pullover Nr. 2 das gleiche Schicksal droht, wie seinem Vorgänger. Nochmal allerdings drösele ich das Ding nicht auf, versprochen!

Ich weiß auch nicht, wie lange dieser Sucht-Anfall noch dauert. Von Zeit zu Zeit kriege ich solche Anwandlungen und betreibe das dann ziemlich exzessiv. Erfahrungsgemäß ist aber nach einigen Wochen Schluss damit (spätestens, wenn Beschwerden im Nackenbereich auftreten oder die Finger bzw. Arme nicht mehr mitspielen wollen). Schau’n mer mal, wie es sich entwickelt.

Jedenfalls wisst Ihr jetzt, dass ich noch lebe und es mir auch einigermaßen gut geht. So, und nun werde ich mal in den anderen blogs stöbern und mal nachlesen, wie es Euch so ergangen ist.

Danke!

Recht herzlichen Dank für die Gratulationen und guten Wünsche zu meinem Geburtstag!
Leider kann ich mich erst jetzt bedanken, da wir am Morgen nach meinem Geburtstag direkt in unsere zweite Heimat aufgebrochen sind und erst einmal ohne Internet waren. Mein „Ehrentag“ war gefüllt mit Koffer packen, organisieren und Restarbeiten. Abends ein kleines Abschiedsessen mit der Familie und das war’s.
@ Manifred: Es gab aus oben genanntem Grund auch keine Rosen. Dafür darf ich mich hier im Blumenladen austoben! 😀

Liebe Grüße Euch allen und einen schönen Restsonntag. Ich melde mich, wenn hier alles wieder läuft und es etwas zu berichten gibt.

Vielen Dank

für die vielen Gratulationen und guten Wünsche zu meinem Geburtstag! Wieder ein Jahr älter weiser und der Rente ein Stückchen näher gekommen. Das geht mir ja alles ein bisschen zu schnell in letzter Zeit! Wenn man die ersten 50 Jahre mal hinter sich gebracht hat, ist der Rest nur noch ein Klacks. So richtig gefällt mir das jetzt auch nicht! :no:

Meinen Geburtstag jedenfalls habe ich Sekt trinkender Weise mit rund 40 verrückten Fußballfans im Bus verbracht; das für uns vorerst letzte Spiel unserer Mannschaft wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Tag war für mich also völlig stressfrei und lustig. Am nächsten Tag gab es noch eine kleine kombinierte Geburtstags-/Abschiedsfeier mit der Familie, bei der dann auch die neue Terrasse zünftig eingeweiht wurde.
Jetzt bin ich (fast) alle Verpflichtungen los und kann mich voll und ganz dem bevorstehenden Urlaub widmen. *freu, freu, freu*

Kurzer Abriss der letzten Woche

Ernährung: Wieder mal ein vitaminfreies Wochenende hinter mich gebracht. Nur Spießbratenbrötchen, gebrannte Mandeln und all so was gefuttert. Dazu Schöfferhofer mit Birne + Ingwer – das haut nicht so rein wie normales Kerbebier. Die ungesunden Tage wurden am Montagabend mit einem schönen Feuerwerk gekrönt und nun gehen die Uhren wieder anders. Habe gestern erst mal Obst und Gemüse gebunkert, Joghurt und Quark. Ab sofort ist Schmalhans Küchenmeister.

Sommermärchen: Fußball ist wieder angesagt. Um unsere Nationalmädels zu unterstützen, habe ich mein Fußball-Voodoopüppi wieder aus der Versenkung geholt und gestern mittels langer fieser Nadeln die Französinnen stark geschwächt. Hat prima funktioniert!

Sommerpause: Ach ja, und bald ist auch wieder Fußball im richtigen Stadion. Bin gespannt, wie sich unsere neue Mannschaft macht. Im Augenblick schwitzen die Jungs im Trainingslager, wie heute der Tageszeitung zu entnehmen war. Recht so!

Ordnungsliebe: Bin gerade wieder auf dem Ausmist-Trip. Diesmal ist der Kleiderschrank dran und ich schwöre: Alles, was ich im letzten Jahr nicht angezogen habe, fliegt raus! Zum Glück habe ich eine private Verwertungsstelle gefunden, die die guten Sachen gerne entgegen nimmt. Da fällt es nicht so schwer, sich von kaum genutzten Stücken zu trennen. Leider kaufe ich immer mal wieder Teile, in denen ich mich einfach nicht wohl fühle und die dann ein tristes Schrankdasein führen. Damit ist jetzt Schluss!

Versteck: Kürzlich habe ich drei DIN-A5 Ringbücher gekauft, die ich immer für meine Urlaubsplanungen benötige. Da wir ja mit großem Gepäck reisen und ich immer ganze Listen mit Dingen habe, die besorgt und mitgenommen werden sollen, ist so ein Ringbuch ausgesprochen praktisch. Tja, und nun suche ich diese Dinger! Ich habe keine Idee, wo ich die noch versteckt haben könnte und hoffe nun, dass sie mir irgendwann mal – möglichst VOR dem Urlaub – einfach so in die Finger fallen. Drei ungeordnete Kartons mit Urlaubsgepäck habe ich schon hier rumstehen und würde den Inhalt gerne mal katalogisieren.

Alltag: Den normalen Alltagsquatsch gibt’s nebenher auch noch und der ist erfreulicherweise gerade katastrophenfrei. *Dreimal auf Holz klopf*

Sie weiß, dass der Schnee lautlos auf die Erde fällt

Kurz nach sechs Uhr morgens, es ist mucksmäuschen still. Das fahle Licht der Straßenlaterne lässt die Umrisse im Schlafzimmer gerade so erahnen, im Nachbarbett hebt und senkt sich die Decke unter gleichmäßigen Atemzügen. Ich höre das leise Surren eines Motors, das sich ganz kurz verstärkt, als das Auto an unserem Fenster vorbeifährt um dann wieder leiser zu werden und ganz zu verschwinden. Es schneit. So still ist es nur, wenn es schneit und die Schneedecke auf der Straße jedes Geräusch verschluckt.

Ich greife nach der Brille und schäle mich aus dem Bett. Natürlich will ich wissen, wie dicht das Schneetreiben und wie dick der weiße Belag auf der Straße inzwischen ist.

Bumm, krach, krrrr, schäpper, schab, kratz!
Der Schneeschieber haut die Schaufel auf die Straße und schiebt die fast jungfräuliche Pracht vor sich her. Aus ist es mit der Stille!
Kaum ist der durch, brummt die Pistenwalze an unserem Fenster vorbei und präpariert das untere Stück Piste. Hin und her, rauf und runter, kreuz und quer. Normalerweise sind die Männer auf den monströsen Geräten um diese Zeit längst mit ihrer Arbeit fertig. Bei Schneefall dauert die Schicht halt, bis der Lift die ersten Schifahrer am Gipfel ausspuckt. Dann ist Feierabend; es ist zu gefährlich, zwischen den Hobbysportlern mit der Walze rumzurödeln.

Auf der Straße nähert sich ein Lkw mit lautem Gebrumm, die Ketten der Räder kratzen auf dem Asphalt. Das einzige Lebensmittelgeschäft im Ort bekommt frische Ware. Spätestens um acht tauchen die ersten Privatautos mit Tagestouristen auf, parken auf dem kleinen Platz in der Ortsmitte, schlagen Türen, werfen geräuschvoll Schier auf die Straße, schließen die Schnallen an ihren Stiefeln. Ratsch, ratsch, ratsch. Die schweren Schuhe klacken bei jedem steifen Schritt, als die Meute sich lachend in Richtung Liftstation bewegt.

Nein, es ist nicht lautlos, wenn der Schnee auf die Erde fällt. Ganz und gar nicht!

Angekommen

Brasilien hat mich wieder!

Die letzte Woche vor unserer Abreise war ziemlich hektisch und zu allem Überfluss auch noch mit einer schicken Erkältung gekrönt, von der ich immer noch was habe.

Immerhin hat zum guten Schluss doch noch alles geklappt, unsere Koffer hatten sämtlich das „richtige“ Gewicht, die Flüge waren angenehm und unsere Weiterfahrt mit dem Auto haben wir auch – von zwei Extraschleifen mal abgesehen – gut hinter uns gebracht.
Ab sofort ist so etwas ähnliches wie Urlaub und ich bin wild entschlossen, es zu genießen! Gelegentlich werde ich die arbeitende Bevölkerung Euch daran teilhaben lassen und die Nase ein bisschen lang machen. Ich kann soo gemein sein!

Sonnige Grüße ins Blogland!