Die Vermessung der Lust

Liebe macht blind, sagt der Volksmund und dass da wirklich was dran ist, hat man jetzt herausgefunden.
Kürzlich beim Rumzappen bin ich in einer Sendung mit dem verheißungsvollen Titel „Die Vermessung der Lust“ gelandet und hab’ erstaunt einem Experiment zugeschaut, das die Reaktionen des Gehirns beim Anblick des geliebten Menschen zeigte.

Ein junger Mann – frisch und bis über beide Ohren verliebt – wurde in einen Computertomographen geschoben, dann wurden ihm Bilder gezeigt, auf denen abwechselnd seine Liebste und verschiedene gute Bekannte zu sehen waren – und was passierte?
Beim Anblick seiner Herzdame ging in seinen Gehirnwindungen ein wahres Feuerwerk ab! Endorphine, Dopamin und wie das ganze Zeug heißt, dass da ausgeschüttet wird, tobten durch seine Birne. Die Regionen, die für das Glücksempfinden zuständig sind, zeigten wie wild Aktivität, während diejenigen für das rationale Denken völlig lahmgelegt waren. 8| Aber Hallo!
Was lernen wir daraus?
Verknallt sein macht doof!

Solltet Ihr also gerade verliebt sein, haltet Euch bei schwerwiegenden Entscheidungen besser zurück.

Gerne hätte ich noch gewusst, ob Frauen bei dem Experiment genau so reagiert haben. Leider bin ich über den Ausführungen eines Wissenschaftlers eingeschlafen.
Jetzt werde ich wohl nie erfahren, ob im Rausch des verliebt seins auch bei mir die Neurotransmitter verrückt spielen. Schade eigentlich.

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