Immer noch Weihnachten …

Wenn ich mir den Berg an Süßigkeiten betrachte, der hier immer noch lagert, dauert Weihnachten noch bis mindestens Ostern! 8| Neben den selbst gebackenen Plätzchen (doch ja, ich habe tatsächlich einige gebacken) gab es noch die Probetütchen von Freundinnen und Bekannten, dazu selbstgemachte Pralinen, Stollen etc. Massenhaft! Soeben vernichten wir die letzten Dominosteine und ich muss sagen … vor Weihnachten schmeckt das ganze Zeug irgendwie besser!

Und, seid Ihr gut ins neue Jahr gerutscht? By the way: Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und nach was Ihr sonst so strebt. Möge 2015 ein gutes Jahr werden; zumindest besser als es die letzten Monate des alten Jahres für mich waren.
Wir haben Silvester jedenfalls ruhig verbracht und das Jahr mit einem gemütlichen Fondue bei Freunden ausklingen lassen.

Die ersten Tage des Januars sind traditionell mit Buchhaltung, Jahresabschluss und ähnlich langweiligen Dingen belegt. Außerdem muss der ganze Weihnachtskram weggepackt und der trockene Baum entsorgt werden. Damit sind wir durch und plötzlich ist auch wieder Platz im Wohnzimmer.
Schön.
Und ziemlich kahl! 😐
Um neue Dekoration kümmere ich mich aber erst im Februar. Dann ist wieder Zeit für närrisch-buntes Zeug und die ersten duftenden Frühlingsboten. Darauf freue ich mich jetzt schon wie Bolle!

Jetzt ist aber erst einmal Koffer packen angesagt. Auch das muss ein bisschen umgestellt werden, weil wir – ein Hoch auf das neue Auto – weniger Stauraum haben. Also kleines Gepäck und dazu eine extra Ration Rei in der Tube. Unnötiger Schnickschnack bleibt zu Hause – so jedenfalls die Planung. Mal sehen, wie das in der Praxis aussieht. 🙄
Aber das Notebook nehme ich mit; ich will Euch ja ein bisschen teilhaben lassen an wildem Schneetreiben, Hüttengaudi und Bergpanorama. In diesem Sinne: Wir treffen uns im Urlaub!

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Gerade mal eine Woche

sind wir zurück in der alten Heimat. Eine Woche, in der Büro und Haushalt wieder zum Laufen gebracht, Einkäufe erledigt und schnell ein bisschen Weihnachten in die Bude gezaubert werden musste. Es ist vollbracht!
Der Baum steht und ein bisschen Tüdelkram ist auch in der Wohnung verteilt, die Einkäufe habe ich hinter mir und das Essen für morgen Abend ist vorbereitet. Nun kann es kommen, das Christkind!

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Euch allen schöne Weihnachten!

Brasilianische Weihnachten

Ich sage Euch, den Brasilianern ist vor gar nix fies … was nicht passt, wird passend gemacht!
Schon seit Wochen sind in der Stadt Arbeitstrupps unterwegs und bringen Leuchtobjekte und Lichterketten an; die Weihnachtssaison beginnt gnadenlos am 12. November und die feierliche Eröffnung des ganzen Rummels fiel auch noch mit dem großen Jahrestreffen des hiesigen Motorradclubs zusammen. Vor dem Kurhotel festlicher Lichterglanz, dahinter die Zeltstraße der Biker mit gigantischen Biervorräten, Grillständen und – ordentlich aufgereiht – Chrom blinkenden Motorrädern.

Gegen acht sind wir die Straße Richtung Kurpark runter gelaufen und landeten gleich mal in einem großen Hupkonzert. Ein mit Lichterketten und –schläuchen geschmücktes Weihnachtsmotorrad mit Anhänger fuhr an uns vorbei, von dem aus Papai Noel den verdutzten Passanten zuwinkte. Nix mit Rentieren oder so … hier ist man modern!

Papai Noel

Auf der Bühne vor dem Hotel brüllte ein Ansager und stimmte die Menschenmassen auf die Ankunft von Papai Noel ein. Sofort setzten sich die Massen in Bewegung und marschierten Richtung Bühne. Das war ein Gedränge … mein Gott! Alte und Lahme wurden mit Rollstühlen rangekarrt, Babys und Kleinkinder auf dem Arm geschleppt. Alle waren mit Fotoapparaten bewaffnet und wer noch eine Hand frei hatte, hielt damit das Handy am Ohr und unterrichtete Freunde und Verwandte, was gerade passiert.
Die harten Biker in ihren Lederoutfits bekamen kindlich runde Augen, was so gar nicht zu der Bierdose passen wollte, die sie umklammert hielten. Ein paar Fußballfans in verschiedenen Vereinstrikots waren ebenfalls unterwegs und alle waren friedlich und hatten sich lieb.

Sehr skurril das Ganze, aber höchst interessant! Muss man mal erlebt haben!

Waidmannsheil

Ich habe ihn erlegt, unseren Weihnachtsbaum! Naja, eigentlich war er schon ziemlich tot, aber ich habe ihm den Rest gegeben, ihn ausgeweidet und mehr oder weniger fachmännisch zerteilt. ;D
Schon beim vorsichtigen Abnehmen der Kugeln und Strohsterne rieselte es und als ich die Lichterkette aus dem Geäst gezerrt habe, stand ich knöcheltief in den Nadeln.
Allerdings war der Baum immer noch grün; er war so dicht, dass die fehlenden Nadeln überhaupt nicht aufgefallen sind. Wahrscheinlich hätte das Ding bis Ostern stehen können und hätte immer noch gut ausgesehen. Aber er sollte ja weg und da er viel zu dick war, um ohne Netz durch irgendeine Tür zu passen, habe ich kurz entschlossen zur Gartenschere gegriffen und ihn kurz und klein geschnippelt. :yes: Nun ist die Biotonne voll und ich kann mir Gedanken machen, wie ich unseren Haushalts(bio)müll entsorge.
Jedenfalls passte diese zerstörerische Tätigkeit irgendwie zu meiner Stimmung und eignete sich hervorragend zum Frustabbau. 😛
Ach ja, und unser Wohnzimmer ist plötzlich wieder erheblich größer.
Nun muss nur noch die Außenbeleuchtung abgehängt und weggepackt werden und schon ist wieder ein Weihnachtsfest vergessen. Wird auch höchste Eisenbahn, andernorts ist man schließlich schon auf der Jagd nach Frühlingsblumen. 8|