Mein Gott, wie die Zeit vergeht …

eineinhalb Wochen liegt mein blog schon wieder brach. Geschrieben habe ich zwar, aber andernorts, nämlich fußballmäßig und das interessiert hier wohl die wenigsten von Euch.

War aber ausgesprochen spannend, das letzte Auswärtsspiel unserer Mannschaft und die damit verbundene Wochenendfahrt hatte alles, was man sich wünschen kann. Gute Leute, dufte Stimmung und tolles Essen. Nur das Wetter war etwas durchwachsen; die erste Halbzeit des Spieles durften wir in strömendem Regen erleben – natürlich ohne Dach über dem Kopf. Werder Bremen, Platz 11, sag‘ ich nur!

Dafür ist die Altstadt von Bremen umso schöner! Verwinkelte Gässchen, Backsteinhäuser, nette Cafés und Kneipen. Da hätte ich es gut noch länger ausgehalten. Unsere Schi-Freunde, die in der Hansestadt leben, haben wir kurzfristig als Fremdenführer gewinnen können und sie auf diese Weise mal wieder gesehen – ohne dicke Winterkleidung und schweres Schuhwerk an den Füßen. Hat Spaß gemacht. Vielen Dank Euch beiden noch mal, dass Ihr Euch so kurzfristig auf den Weg gemacht habt! Jetzt wissen wir auch, wie „Weserwasser“ schmeckt, was ein „Rostiger Nagel“ ist und welche Auswirkungen ein „Schluck aus der Lampe“ auf die Gesichtszüge hat. Wie gesagt, wir hatten viel Spaß!

Ansonsten tröpfelt es so vor sich hin, das Leben. Eine Steuererklärung schiebe ich vor mir her, die Zensus 2011-Fragebögen der Verwandtschaft habe ich eingesammelt und in EINEN Umschlag gestopft, diverse Briefe und Emails warten noch auf ihre Beantwortung. Manche Dinge wollen eben gut überlegt sein.

Apropos Volkszählung: die führe ich jetzt auch täglich durch. Nachdem unser Gartenteich gereinigt ist, habe ich noch ein paar neue Goldfische reingesetzt und zähle die täglich durch. Nachdem wir kürzlich einen ziemlichen Schwund an Fischen hatten, muss ich die mal im Auge behalten. Nicht dass sich da jemand satt frisst!

Ihr seht, ich bin wirklich schwer beschäftigt!

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Zensus 2011

Eigentlich wollte ich ja was über das schöne Wetter schreiben und wie relaxt wir das Wochenende genießen, aber gerade ist mir mein „Aufreger der Woche“ untergekommen und den kann und will ich Euch nicht vorenthalten: Zensus 2011!

Man kann darüber streiten, ob die damit verbundene Wohnraumzählung sinnvoll ist oder nicht; es führt aber zu nichts, weil man den Fragebogen ausfüllen MUSS.
Und außerdem dient es einem guten Zweck – nämlich der Sanierung der Deutschen Post!

Die Fragebögen (wir bekamen zwei) waren schnell ausgefüllt und bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass man die einfach in den jeweils mitgelieferten DIN A4-Umschlag stopft und im nächsten Briefkasten versenkt – ohne Briefmarke! Doch was sehen meine Äuglein? „Bitte ausreichend frankieren“ steht da auf einem schwarz umrandeten Briefmarkenfeld.

Hallo? Das Formular umfasst drei Blatt Papier, die man locker in einen normalen Fensterbriefumschlag (zusammen 20 g schwer) stecken und mit € 0,55 ausreichend frankieren kann. Der mitgelieferte DIN A4-Umschlag gilt als Großbrief und kostet von Haus aus schon mal € 1,45! Die 90 Cent, die man pro Umschlag zu viel berappt, füllen den Postsäckel.
Wollen die uns eigentlich verarschen?

Ma‘ gar nich, jedenfalls nicht mit mir! :crazy:
Ich habe in meiner Familie die Losung ausgegeben, die Dinger zu sammeln und gebündelt in einen Umschlag zu stopfen. Der Großbrief darf für die horrenden € 1,45 nämlich satte 500 g wiegen und wenn ich mal so nachrechne, kann ich die Formulare in unserer ganzen Straße auch noch mit dazu packen!
Die Cleverle vom Statistischen Landesamt können mich mal!